Inhaltsverzeichnis
- ⭐ OE8JOTA: 16. bis 18. Oktober, am Samstag sind wir vor Ort
- Recht und Praxis: vier Beiträge, die man einmal gelesen haben sollte
- Technik: Aurora, QRP im Vergleich und ein Satellitenfunkgerät
- Betrieb: DXpeditionen und Jedermann-Funk
- In eigener Sache: vier Wochen Pause
- DX-Wetter: G3 am Samstag, danach die beste Woche seit September
- Was diese Woche erscheint
- Transparenzhinweis
Kalenderwoche 42/2026 · Vorgelesen von Sarah, unserer KI-Stimme (ElevenLabs Multilingual v2).
Guten Tag, liebe Funkfreunde, und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche 42. Am Mikrofon Sarah. Zuerst in eigener Sache: Der letzte Rundspruch ist am 13. September erschienen, also vor vier Wochen. Dazwischen sind sechzehn Beiträge erschienen, über die niemand gesprochen hat. Das holen wir heute nach, kompakt und nach Themen sortiert. Vorher aber der Termin, der nächstes Wochenende alles andere schlägt.
⭐ OE8JOTA: 16. bis 18. Oktober, am Samstag sind wir vor Ort
Das dritte volle Oktoberwochenende gehört seit 1958 den Pfadfinderinnen und Pfadfindern am Funkgerät. Heuer fällt es auf Freitag 16. bis Sonntag 18. Oktober, und Kärnten ist mit einem eigenen Sonderrufzeichen dabei: OE8JOTA ist an allen drei Tagen in der Luft, auf Kurzwelle, auf UKW und auf allem, was sich sonst anbietet.
Der Schwerpunkt liegt am Samstag, 17. Oktober. An diesem Tag sind wir selbst vor Ort und betreuen die Station gemeinsam mit der Gruppe. Dann sitzen die Pfadfinderinnen am Mikrofon und führen die Gespräche selbst.
Das ist kein Graubereich, sondern ausdrücklich erlaubt. Das Fernmeldebüro hat für 2026 eine Sprecherlaubnis erteilt, und der Bescheid nennt JOTA am 16. bis 18. Oktober ausdrücklich als einen der Termine. Die Regeln dazu sind klar und kurz:
- Kinder und Jugendliche ohne Lizenz dürfen ins Mikrofon sprechen und über den Lautsprecher mithören.
- Das geht nur unter unmittelbarer und ständiger Aufsicht eines lizenzierten Funkamateurs.
- PTT-Taste, Frequenzeinstellung und alle übrigen Bedienelemente bleiben in der Hand des lizenzierten OM oder der YL.
- Die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Funkverkehr bleibt vollständig beim Lizenzinhaber.
Rechtsgrundlage sind die Paragrafen 151 und 188 des TKG 2021. Wer also am Samstag eine junge Stimme das Rufzeichen buchstabieren hört: Das ist alles in Ordnung, und es ist genau der Punkt der Übung.
Was wir uns von euch wünschen, ist einfach: Wenn ihr OE8JOTA hört, ruft bitte. Auch wenn das QSO kurz bleibt, auch wenn das Rufzeichen dreimal buchstabiert werden muss. Für ein Kind ist nichts so überzeugend wie die Erfahrung, dass am anderen Ende tatsächlich jemand antwortet. Umgekehrt ist nichts so ernüchternd wie ein Anruf, der ins Leere geht.
Erfreulich ist noch eine zweite Sache: Das Sonderrufzeichen wurde auch heuer wieder reibungslos erteilt. Antrag eingebracht, Bescheid zurück, fertig. Dass eine Behörde eine Jugendveranstaltung so unkompliziert möglich macht, ist ein stiller, aber konkreter Beitrag zum Nachwuchs. Alle Details, die Bänder und die QSL-Information stehen in unserem Beitrag OE8JOTA ist wieder on air und auf der Stationsseite bei QRZ.com.
Recht und Praxis: vier Beiträge, die man einmal gelesen haben sollte
Der Schwerpunkt der letzten Wochen lag auf der rechtlichen Seite des Hobbys, und zwar bewusst.
Amateurfunk-Gesetzgebung in Österreich fasst zusammen, was sich in drei Jahren geändert hat: Leistungsstufen bis 1.000 Watt, Bewilligungen nur noch auf zehn Jahre befristet, eine komplett neue Gebührenverordnung und ein Auslaufplan für die alten unbefristeten Bewilligungen. Mit Paragrafen und Beträgen.
Antennen und Mietrecht beantwortet die Frage, die vor jeder Antenne steht: Wer muss zustimmen, und was passiert, wenn niemand antwortet. Mit Paragraf 9 Mietrechtsgesetz im Detail, der Zwei-Monats-Frist, der OGH-Judikatur und einem Musterbrief zum Abschreiben. Wichtig dabei: Aus der Duldungspflicht folgt kein Anspruch auf einen bestimmten Montageort.
Amateurfunk und Reisen erklärt CEPT T/R 61-01 und CEPT-Novice: Präfixe, Leistungsgrenzen, der Betrieb in den USA ohne FCC-Antrag und San Marino als Sonderfall ohne CEPT.
MeshCore für Kinder und Jugendliche passt thematisch zum JOTA-Wochenende: MeshCore braucht keine Lizenz und kein Mindestalter und ist damit das niederschwelligste Funksystem für Kinder. Die Fallstricke liegen nicht im Funkrecht, sondern bei Standortdaten, Haftung und dem, was im Chat passiert.
Technik: Aurora, QRP im Vergleich und ein Satellitenfunkgerät
FlexRadio Aurora ist der größte Technikbeitrag der Periode: 500 Watt PEP aus einem einzigen Gehäuse, Polar-Modulation mit rund 80 Prozent Wirkungsgrad, vier Modelle, die Grenzen und die Preise in Europa. Den Beitrag haben wir nach Erscheinen gründlich nachrecherchiert und in mehreren Punkten korrigiert, maßgeblich ist jetzt das Aurora User Guide.
Yaesu FTX-1 gegen Icom IC-705 vergleicht die beiden QRP-SDR-Transceiver, die derzeit zur Debatte stehen: Empfänger, Akku, Ausstattung, Preis und die Frage, welcher besser zum Portabelbetrieb passt. Dazu gab es eine Leserkorrektur von Peter, die wir eingearbeitet haben.
Icom IC-SAT100 ist streng genommen kein Amateurfunkgerät: Push-to-Talk über das Iridium-Netz, 66 Satelliten als Repeater, kommerzieller Vertrag statt Lizenz. Interessant ist es trotzdem, weil die Kombination aus lokalem Amateurfunknetz und eingekaufter Weitverkehrsstrecke im Notfunk ein starkes Konzept ist. Auch diesen Beitrag haben wir gerade überarbeitet, mit freien Bildern und Videos statt KI-Grafik.
HamClock und OpenHamClock hat einen traurigen Anlass: Elwood Downey, WB0OEW, der Autor von HamClock, ist verstorben. Der Beitrag ordnet ein, was Version 4.22 noch kann, wie der Community-Server weiterläuft und welche Nachfolgeprojekte es gibt.
Remote-Shack behandelt den Fall, dass die Station dort steht, wo die Antenne hingehört, und man selbst woanders sitzt: Software von gratis bis teuer, das Netzwerkproblem namens CGNAT, ehrliche Latenzwerte und die österreichische Rechtslage.
OGN-Station und OpenWebRX+ auf einem Raspberry Pi ist der Bastelbeitrag der Periode: Gleitschirme mit FANET, Segelflieger mit FLARM, dazu ADS-L und selbstgebaute Tracker, alles auf 868 MHz zu empfangen und ins Open Glider Network einzuspeisen, mit einem WebSDR auf demselben Gerät.
Betrieb: DXpeditionen und Jedermann-Funk
DXpeditionen: Planung, Logistik und seltene Entities erklärt, was hinter einer Expedition steckt, von der Lizenz über die Finanzierung bis zur Pile-Up-Technik, mit den Zahlen der Bouvet-Expedition 3Y0K vom Februar.
PMR446, CB-Funk, LPD433 und Freenet im Vergleich ist der Beitrag, den man weitergeben kann, wenn jemand ohne Lizenz fragt, womit er anfangen soll: Reichweiten, Kanalpläne und die Rechtslage in Österreich.
In eigener Sache: vier Wochen Pause
Der Rundspruch hat vier Wochen ausgesetzt. Die Beiträge sind in der Zeit weiter erschienen, nur die Zusammenfassung nicht. Diese Ausgabe holt sie nach, ab jetzt läuft er wieder wöchentlich.
DX-Wetter: G3 am Samstag, danach die beste Woche seit September
Das Wochenende hat geliefert. Am Samstag um 15:16 UTC hat eine CME das Erdfeld getroffen, gemessen als Sudden Impulse von 56 Nanotesla in Niemegk. Danach ging es schnell: Kp 5 um 15:35 UTC, Kp 6 um 17:17 UTC, und im Drei-Stunden-Intervall ab 15 UTC stand am Ende Kp 7, also G3, bei einem laufenden a-Index von 132. Der Sonnenwind lief mit über 870 Kilometern pro Sekunde. Fast zeitgleich hat Region 4549 einen M6.4-Flare abgeliefert, mit R2-Funkausfall auf der Tagseite.
Heute Vormittag ist das Feld wieder deutlich ruhiger, der Wind liegt bei gut 600 Kilometern pro Sekunde. SWPC erwartet allerdings für Sonntag und Montag noch einmal G1 bis G2 aus weiteren CMEs, die am 7. bis 9. Oktober gestartet sind. Wer also heute und morgen auf den oberen Bändern nichts findet, weiß warum.
Die gute Nachricht steht daneben: Der Flux ist zurück. Am 4. Oktober standen wir bei 92, zuletzt bei 126. Die Fleckenfläche ist von 110 auf 550 Millionstel gestiegen. Ab Dienstag erwarten wir ruhiges Feld bei hohem Flux, und das ist die beste Kombination seit Ende September. 10 und 15 Meter sind damit wieder ernsthaft im Spiel, und zwar tagsüber nach Süden und bei ruhigem Feld auch transatlantisch.
Für das JOTA-Wochenende heißt das nach heutigem Stand: brauchbare bis gute Bedingungen, mit der üblichen Einschränkung, dass eine neue Eruption aus Region 4549 jederzeit dazwischenfunken kann. Alle Zahlen, der Flux-Korridor und die Bandprognose stehen im DX-Wetter für KW 42, die Live-Werte im Bandblick.
Was diese Woche erscheint
- Montag: SCS PXdragon DR-9400, das moderne PACTOR-4-Modem für HF-Daten
- Donnerstag: KI und Ausbreitungsvorhersage, wie Machine Learning Propagation prognostiziert
- Samstag, passend zum JOTA-Tag: automatische CW-Decodierung mit neuronalen Netzen
Das war der OERadio Wochenrundspruch für die Kalenderwoche 42. Haltet nächstes Wochenende die Ohren offen, und wenn ihr OE8JOTA hört, ruft bitte an. Bis nächste Woche, vy 73 und Good DX.
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Guten Tag, liebe Funkfreunde, und herzlich willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche zweiundvierzig, zweitausendsechsundzwanzig. Am Mikrofon: Sarah, eure OERadio-Stimme. Zuerst in eigener Sache. Der letzte Rundspruch ist am dreizehnten September erschienen, also vor vier Wochen. Dazwischen sind sechzehn Beiträge erschienen, über die niemand gesprochen hat. Das holen wir heute nach, kompakt und nach Themen sortiert. Vorher aber der Termin, der nächstes Wochenende alles andere schlägt.
Das dritte volle Oktoberwochenende gehört seit neunzehnhundertachtundfünfzig den Pfadfinderinnen und Pfadfindern am Funkgerät. Heuer fällt es auf Freitag, den sechzehnten, bis Sonntag, den achtzehnten Oktober. Kärnten ist mit einem eigenen Sonderrufzeichen dabei: O E acht J O T A ist an allen drei Tagen in der Luft, auf Kurzwelle, auf U K W und auf allem, was sich sonst anbietet.
Der Schwerpunkt liegt am Samstag, dem siebzehnten Oktober. An diesem Tag sind wir selbst vor Ort und betreuen die Station gemeinsam mit der Gruppe. Dann sitzen die Pfadfinderinnen am Mikrofon und führen die Gespräche selbst.
Das ist kein Graubereich, sondern ausdrücklich erlaubt. Das Fernmeldebüro hat für zweitausendsechsundzwanzig eine Sprecherlaubnis erteilt, und der Bescheid nennt J O T A am sechzehnten bis achtzehnten Oktober ausdrücklich als einen der Termine. Die Regeln sind kurz. Erstens: Kinder und Jugendliche ohne Lizenz dürfen ins Mikrofon sprechen und über den Lautsprecher mithören. Zweitens: Das geht nur unter unmittelbarer und ständiger Aufsicht eines lizenzierten Funkamateurs. Drittens: Sendetaste, Frequenzeinstellung und alle übrigen Bedienelemente bleiben in der Hand des lizenzierten O M oder der Y L. Und viertens: Die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Funkverkehr bleibt vollständig beim Lizenzinhaber. Rechtsgrundlage sind die Paragrafen hunderteinundfünfzig und hundertachtundachtzig des Telekommunikationsgesetzes zweitausendeinundzwanzig. Wer also am Samstag eine junge Stimme das Rufzeichen buchstabieren hört: Das ist alles in Ordnung, und es ist genau der Punkt der Übung.
Was wir uns von euch wünschen, ist einfach. Wenn ihr O E acht J O T A hört, ruft bitte. Auch wenn das Q S O kurz bleibt, auch wenn das Rufzeichen dreimal buchstabiert werden muss. Für ein Kind ist nichts so überzeugend wie die Erfahrung, dass am anderen Ende tatsächlich jemand antwortet. Umgekehrt ist nichts so ernüchternd wie ein Anruf, der ins Leere geht. Erfreulich ist noch eine zweite Sache: Das Sonderrufzeichen wurde auch heuer wieder reibungslos erteilt. Antrag eingebracht, Bescheid zurück, fertig. Dass eine Behörde eine Jugendveranstaltung so unkompliziert möglich macht, ist ein stiller, aber konkreter Beitrag zum Nachwuchs.
Weiter mit dem, was in den letzten vier Wochen erschienen ist. Der Schwerpunkt lag auf der rechtlichen Seite des Hobbys, und zwar bewusst. Der Beitrag zur Amateurfunk-Gesetzgebung in Österreich fasst zusammen, was sich in drei Jahren geändert hat: Leistungsstufen bis tausend Watt, Bewilligungen nur noch auf zehn Jahre befristet, eine komplett neue Gebührenverordnung und ein Auslaufplan für die alten unbefristeten Bewilligungen.
Der Beitrag über Antennen und Mietrecht beantwortet die Frage, die vor jeder Antenne steht: Wer muss zustimmen, und was passiert, wenn niemand antwortet. Mit Paragraf neun Mietrechtsgesetz im Detail, der Zwei-Monats-Frist, der Judikatur des Obersten Gerichtshofs und einem Musterbrief zum Abschreiben. Wichtig dabei: Aus der Duldungspflicht folgt kein Anspruch auf einen bestimmten Montageort.
Amateurfunk und Reisen erklärt die CEPT-Empfehlung T R einundsechzig null eins und CEPT-Novice: Präfixe, Leistungsgrenzen, der Betrieb in den Vereinigten Staaten ohne Antrag bei der F C C und San Marino als Sonderfall ohne CEPT. Und MeshCore für Kinder und Jugendliche passt thematisch zum J O T A-Wochenende: MeshCore braucht keine Lizenz und kein Mindestalter und ist damit das niederschwelligste Funksystem für Kinder. Die Fallstricke liegen nicht im Funkrecht, sondern bei Standortdaten, Haftung und dem, was im Chat passiert.
Bei der Technik war FlexRadio Aurora der größte Beitrag: fünfhundert Watt P E P aus einem einzigen Gehäuse, Polar-Modulation mit rund achtzig Prozent Wirkungsgrad, vier Modelle, die Grenzen und die Preise in Europa. Den Beitrag haben wir nach Erscheinen gründlich nachrecherchiert und in mehreren Punkten korrigiert.
Yaesu F T X eins gegen Icom I C siebenhundertfünf vergleicht die beiden Q R P-Transceiver, die derzeit zur Debatte stehen: Empfänger, Akku, Ausstattung, Preis und die Frage, welcher besser zum Portabelbetrieb passt.
Der Icom I C S A T hundert ist streng genommen kein Amateurfunkgerät: Push-to-Talk über das Iridium-Netz, sechsundsechzig Satelliten als Repeater, kommerzieller Vertrag statt Lizenz. Interessant ist es trotzdem, weil die Kombination aus lokalem Amateurfunknetz und eingekaufter Weitverkehrsstrecke im Notfunk ein starkes Konzept ist.
Der Beitrag über HamClock und OpenHamClock hat einen traurigen Anlass: Elwood Downey, W B null O E W, der Autor von HamClock, ist verstorben. Der Beitrag ordnet ein, was die Version vier Punkt zweiundzwanzig noch kann, wie der Community-Server weiterläuft und welche Nachfolgeprojekte es gibt.
Remote-Shack behandelt den Fall, dass die Station dort steht, wo die Antenne hingehört, und man selbst woanders sitzt: Software von gratis bis teuer, das Netzwerkproblem namens C G N A T, ehrliche Latenzwerte und die österreichische Rechtslage. Und der Bastelbeitrag der Periode zeigt, wie man eine O G N-Empfangsstation und OpenWebRX plus auf einem einzigen Raspberry Pi betreibt: Gleitschirme mit FANET, Segelflieger mit FLARM, dazu A D S L und selbstgebaute Tracker, alles auf achthundertachtundsechzig Megahertz.
Beim Betrieb gab es zwei Beiträge. D X-Expeditionen erklärt, was hinter so einem Unternehmen steckt, von der Lizenz über die Finanzierung bis zur Pile-Up-Technik, mit den Zahlen der Bouvet-Expedition drei Y null K vom Februar. Und der Vergleich von P M R vierhundertsechsundvierzig, C B-Funk, L P D vierhundertdreiunddreißig und Freenet ist der Beitrag, den man weitergeben kann, wenn jemand ohne Lizenz fragt, womit er anfangen soll.
Noch einmal in eigener Sache: Der Rundspruch hat vier Wochen ausgesetzt. Diese Ausgabe holt die Zusammenfassung nach, ab jetzt läuft er wieder wöchentlich.
Zum Schluss das D X-Wetter. Das Wochenende hat geliefert. Am Samstag um fünfzehn Uhr sechzehn U T C hat eine koronale Massenauswurf-Wolke das Erdfeld getroffen, gemessen als plötzlicher Impuls von sechsundfünfzig Nanotesla in Niemegk. Danach ging es schnell: K p fünf um fünfzehn Uhr fünfunddreißig, K p sechs um siebzehn Uhr siebzehn, und im Drei-Stunden-Intervall ab fünfzehn Uhr stand am Ende K p sieben, also G drei, bei einem laufenden A-Index von hundertzweiunddreißig. Der Sonnenwind lief mit über achthundertsiebzig Kilometern pro Sekunde. Fast zeitgleich hat die Region vierundfünfzigneunundvierzig einen M sechs Komma vier-Flare abgeliefert, mit Funkausfall auf der Tagseite.
Heute Vormittag ist das Feld wieder deutlich ruhiger, der Wind liegt bei gut sechshundert Kilometern pro Sekunde. Die amerikanische Weltraumwetterbehörde erwartet allerdings für Sonntag und Montag noch einmal G eins bis G zwei aus weiteren Eruptionen, die am siebten bis neunten Oktober gestartet sind. Wer also heute und morgen auf den oberen Bändern nichts findet, weiß warum.
Die gute Nachricht steht daneben: Der Flux ist zurück. Am vierten Oktober standen wir bei zweiundneunzig, zuletzt bei hundertsechsundzwanzig. Die Fleckenfläche ist von hundertzehn auf fünfhundertfünfzig Millionstel gestiegen. Ab Dienstag erwarten wir ruhiges Feld bei hohem Flux, und das ist die beste Kombination seit Ende September. Zehn und fünfzehn Meter sind damit wieder ernsthaft im Spiel, tagsüber nach Süden und bei ruhigem Feld auch über den Atlantik. Für das J O T A-Wochenende heißt das nach heutigem Stand: brauchbare bis gute Bedingungen, mit der üblichen Einschränkung, dass eine neue Eruption jederzeit dazwischenfunken kann.
Diese Woche erscheinen bei uns drei Beiträge. Am Montag das P A C T O R vier-Modem von S C S, der P X dragon D R neuntausendvierhundert. Am Donnerstag ein Beitrag darüber, wie maschinelles Lernen die Ausbreitungsvorhersage verändert. Und am Samstag, passend zum J O T A-Tag, die automatische C W-Decodierung mit neuronalen Netzen.
Das war der OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche zweiundvierzig. Haltet nächstes Wochenende die Ohren offen, und wenn ihr O E acht J O T A hört, ruft bitte an. Bis nächste Woche, vy dreiundsiebzig und Good D X.
Transparenzhinweis
Dieser Wochenrundspruch wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) verfasst und von der oeradio.at-Redaktion geprüft. Das Titelbild wurde mit KI (ChatGPT/DALL·E, OpenAI) erstellt. Die Vertonung stammt von der KI-Stimme Sarah (ElevenLabs, Multilingual v2), der gesprochene Text ist oben als Transcript nachzulesen. Die Angaben zum Weltraumwetter stammen von NOAA SWPC, Stand 11. Oktober 10:00 UTC. Hinweise und Korrekturen gerne an [email protected].





