<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"><channel><title>OERadio</title><description>Gemeinsam funken. Lernen. Entdecken.</description><link>https://oeradio.at/</link><atom:link href="https://oeradio.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2026 20:30:00 GMT</lastBuildDate><language>de</language><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency><image><url>https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/01/cropped-oeradiologoicon-150x150.webp</url><title>OERadio</title><link>https://oeradio.at/</link><width>32</width><height>32</height></image><item><title>Was zählt, wenn niemand zählt</title><link>https://oeradio.at/was-zaehlt-wenn-niemand-zaehlt/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90290</guid><description>&lt;p&gt;Ohne Punkte stünde kaum jemand um fünf Uhr früh am Gipfel. Die Programme sind ein Geschenk an dieses Hobby. Und trotzdem gibt es diesen Moment, in dem man merkt: Für den anderen bin ich gerade kein Mensch, sondern ein Datenfeld.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/was-zaehlt-wenn-niemand-zaehlt/&quot;&gt;Was zählt, wenn niemand zählt&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 20:30:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p style=&quot;font-style:italic;font-weight:400&quot;&gt;&lt;em&gt;Ohne Punkte stünde kaum jemand um fünf Uhr früh am Gipfel. Die Aktivierungsprogramme sind eines der besten Dinge, die dem Amateurfunk in den letzten zwanzig Jahren passiert sind. Und trotzdem kennt fast jeder diesen einen Moment: Man ist gerade kein Mensch am anderen Ende, sondern ein Datenfeld. Über das, was dazwischen liegt, und was bleibt, wenn niemand mitzählt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Zuerst das Lob, und zwar ernst gemeint&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es gehört sich, mit dem Offensichtlichen anzufangen: Die Programme funktionieren. Und zwar besser als alles, was sich irgendein Verein je an Mitgliederwerbung ausgedacht hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;SOTA hat Funkamateure auf Berge gebracht, die vorher nicht einmal wussten, dass sie gerne wandern. POTA und WWFF haben die Ortsstelle in den Nationalpark verlegt. Die &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/xota-map-34-outdoor-programme-auf-einer-karte/&quot;&gt;xOTA-Programme&lt;/a&gt; sind inzwischen so zahlreich, dass es eine eigene Karte braucht, um den Überblick zu behalten. Wer sonntags um sechs mit fünfzehn Kilo am Rücken im Nebel steht, tut das nicht aus reiner Kontemplation. Er tut es auch, weil da eine Wertung ist. Weil jemand mitzählt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das ist gut so. Punkte sind kein Makel. Punkte sind der Grund, warum jemand aufsteht. Sie sind der Anlass, der aus einem vagen „irgendwann müsste man mal&quot; ein Datum im Kalender macht. Wer aus dieser Motivation einen Vorwurf bastelt, hat schlicht nicht verstanden, wie Menschen funktionieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dasselbe gilt für &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/conteste-fuer-einsteiger-warum-du-mindestens-einen-contest-mitmachen-solltest/&quot;&gt;Conteste&lt;/a&gt;. Ein Wochenende Contest bringt einem Anfänger mehr Betriebspraxis als drei Monate Zuhören. Wer nie eines mitgemacht hat, sollte es tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es geht in diesem Text also ausdrücklich nicht darum, dass jemand Punkte sammelt. Es geht um etwas Kleineres und Konkreteres.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Der Moment, in dem es kippt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es gibt einen Punkt, an dem sich ein QSO verändert. Man merkt ihn sofort, und man kann ihn erstaunlich schwer beschreiben. Versuchen wir es trotzdem, nicht über Motive, sondern über das, was tatsächlich passiert:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;Man ruft an, bekommt Rufzeichen und Rapport, gibt Rufzeichen und Rapport zurück, und noch bevor das letzte Wort draußen ist, ruft die Gegenstelle schon den Nächsten. Kein „danke&quot;, kein „73&quot;. Man war ein Eintrag.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man fragt vom Gipfel aus, wie das Wetter drüben ist. Antwort: „Ist notiert, 73.&quot; Die Frage war offenbar nicht Teil des Protokolls.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Chaser wird ungehalten, weil sein Rufzeichen beim dritten Versuch noch immer nicht durchgekommen ist. Nicht besorgt, ob man ihn hört, sondern verärgert, dass die Zeile in seinem Log fehlt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ein Summit-to-Summit wird abgewickelt wie eine Paketübergabe. Zwei Menschen stehen gleichzeitig auf zwei Bergen, unter Aufwand von jeweils mehreren Stunden Aufstieg, und tauschen dabei ausschließlich Zahlen aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Jemand fragt nach der Referenznummer, bevor er nach dem Rufzeichen fragt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Nichts davon ist verboten. Nichts davon ist unhöflich im formalen Sinn. Und doch bleibt jedes Mal derselbe Nachgeschmack: Man war für den anderen keine Person, sondern ein Feld in einer Maske.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Bittere daran ist, dass der Aufwand auf beiden Seiten enorm ist. Zwei Leute investieren Stunden, Höhenmeter, Wetterrisiko und gutes Gerät, und behandeln dann die dreißig Sekunden, für die das alles gemacht wurde, wie eine Formalität, die man hinter sich bringt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Ein ehrlicher Einwand, und er steht in den Regeln&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bevor sich jetzt jemand bestätigt fühlt, der grundsätzlich gegen alles Zählen ist: Kürze ist nicht dasselbe wie Kälte. Und wer als Chaser ausgiebig plaudern will, hat die Regeln gegen sich, nicht für sich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die SOTA General Rules werden an dieser Stelle ungewöhnlich deutlich. Chaser, heißt es dort, müssen mit Rücksicht auf den Aktivierer operieren, der womöglich unter schwierigen Bedingungen arbeitet. Und dann wörtlich: „Making over-long overs, giving a full breakdown of your station and asking unnecessary questions delays the Activator and infuriates other Chasers.&quot; Zu lange Durchgänge, die komplette Stationsbeschreibung und unnötige Fragen halten den Aktivierer auf und ärgern die anderen Chaser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist keine Nebenbemerkung. Wer bei voller Frequenz über seine Antennenkonstruktion referiert, ist nicht der Bessere. Er ist der Rücksichtslose, und zwar gegenüber allen anderen, die warten, und gegenüber dem, der bei fünf Grad und Wind am Gipfel steht und ein sehr reales Zeitbudget hat. Wer eine Aktivierung sauber und zügig abarbeitet, damit möglichst viele ins Log kommen, macht genau das Richtige.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Unterschied liegt also nicht in der Länge. Er liegt darin, ob danach noch eine Tür offen ist und wer sie aufmacht. Ob nach dem Rapport ein Halbsatz kommt, wenn die Frequenz es hergibt. Ob der Aktivierer, wenn das Pile-Up abebbt, nochmal fragt: „Sind noch Anrufer da? Sonst hätte ich Zeit.&quot; Ob jemand merkt, dass da drüben einer zum ersten Mal aktiviert und gerade weiche Knie hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwei Sekunden Aufmerksamkeit im richtigen Moment, nicht zwei Minuten Sendezeit im falschen. Darum geht es.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;SOTA ist kein Wettbewerb, und das steht dort schwarz auf weiß&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;An dieser Stelle lohnt es sich, einmal nachzulesen, was in den Programmregeln eigentlich drinsteht. Denn wer SOTA für einen Wettkampf hält, hat nicht etwa eine andere Auffassung. Er hat die Regeln nicht gelesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regel 3.1 der &lt;a href=&quot;https://storage.sota.org.uk/docs/SOTA-General-Rules-June-2022.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;SOTA General Rules&lt;/a&gt; beschreibt den Zweck des Programms: Amateurfunkbetrieb von Gipfeln zu fördern und ein &lt;em&gt;Award-System&lt;/em&gt; bereitzustellen. Ein Diplomprogramm also. Kein Contest, keine Gegner, keine Sieger. Die Punkte dokumentieren, was du selbst gemacht hast. Sie sind keine Kampfwertung gegen andere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann wird es richtig interessant. Regel 3.7.1, Absatz 14:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote class=&quot;wp-block-quote&quot;&gt;&lt;p&gt;„All SOTA operations are expected to be conducted in the spirit of the programme. Where it is determined that an Activation has not been conducted in the spirit of the Programme, the points for the Activation will be forfeited and other sanctions may be applied.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;cite&gt;SOTA General Rules S0.1, Ausgabe 1.21&lt;/cite&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Der Geist des Programms ist keine Stimmungsfrage und keine Höflichkeitsempfehlung. Er ist eine Regel, mit Punkteverlust als Sanktion. Und in Regel 3.7.3 steht der Satz, den man sich einrahmen könnte: &lt;em&gt;„The Golden Rule is that all participants are required to operate in a manner that is in keeping with the spirit of the Programme.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das dreht die ganze Diskussion um. Wer Kontakte abfertigt, als hinge eine Meisterschaft dran, beruft sich nicht auf die Regeln. Er verstößt gegen sie. Die Programme sind sauber. Was gelegentlich einreist, ist eine Haltung von woanders: die Contest-Logik, dorthin importiert, wo sie nie vorgesehen war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und deshalb ist die richtige Frage auch nicht „wer ist hier ein Punktesammler&quot;, sondern eine, die man sich selbst stellen kann: &lt;em&gt;Wann habe ich das letzte Mal ein QSO geführt, das in keiner Wertung steht?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer darauf keine Antwort findet, sollte nicht schlechter über sich denken. Er sollte einfach am nächsten Wochenende eines führen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was das mit denen macht, die neu sind&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es gibt eine Gruppe, für die dieser Unterschied nicht Geschmacksfrage ist, sondern Weichenstellung: die Neuen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer frisch lizenziert mit einem Handfunkgerät und einer mäßigen Antenne auf einen Berg steigt und dort zum ersten Mal ruft, hat eine Erwartung im Kopf. Diese Erwartung entscheidet sich in ungefähr dreißig Sekunden. Kommt „danke fürs Rufen, hat mich gefreut, viel Erfolg noch&quot;, dann ist ein Funkamateur entstanden. Kommt „59, 73&quot; und ein sofortiger Anruf an den Nächsten, dann ist da jemand, der sich fragt, wofür er eigentlich die Prüfung gemacht hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir haben das &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/der-schattseitler-oder-wie-die-weiss-eh-runde-den-nachwuchs-vertreibt/&quot;&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt; schon deutlicher gesagt, und es gilt draußen genauso wie am Relais: &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/cq-nothing-warum-antwortet-niemand/&quot;&gt;Wer keine Antwort bekommt&lt;/a&gt;, ruft irgendwann nicht mehr. Und wer nur Zahlen zurückbekommt, hört ungefähr genauso schnell auf, nur langsamer und leiser, sodass es niemandem auffällt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was bleibt, wenn niemand mitzählt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein Gedankenexperiment: Angenommen, morgen fallen alle Datenbanken aus. Keine Referenzen, keine Logs, keine Ranglisten, keine Punkte. Nur noch ein Berg, ein Gerät, eine Frequenz und irgendwo jemand, der zuhört.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was würde man dann noch machen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vermutlich immer noch hinaufgehen. Vermutlich immer noch rufen. Und die Antwort, die dann käme, wäre die interessanteste des ganzen Jahres, weil sie niemandem etwas einbringt außer den zwei Beteiligten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Genau diese QSOs sind es, an die man sich erinnert. Nicht die vierhundert Einträge im Log, sondern der eine, bei dem jemand gefragt hat, ob der Steig oben noch schneefrei ist. Der OM, der einem geduldig erklärt hat, warum die Antenne nicht abstimmt, obwohl er selbst gerade lieber DX gemacht hätte. Der Anfänger, dem man gesagt hat, dass sein Signal für ein Handfunkgerät erstaunlich gut ankommt, und der deswegen nächste Woche wieder hinaufgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Punkte verfallen. Ranglisten werden zurückgesetzt. Was bleibt, sind Leute, die sich an dich erinnern.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Zehn Sekunden&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es braucht keine neue Regel, keine Ermahnung und schon gar keinen erhobenen Zeigefinger. Jeder soll das Hobby so betreiben, wie es ihm Freude macht, auch verbissen, auch mit Tabelle, auch mit Jahreszielen. Das ist völlig in Ordnung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bitte ist kleiner. Ein Satz mehr, wenn die Frequenz es zulässt. Eine Frage, die nicht im Log-Formular vorgesehen ist. Ein „danke, das war mein erstes Summit-to-Summit&quot; beantwortet mit mehr als einer Zahl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das kostet zehn Sekunden. Und es ist, ziemlich zuverlässig, das Einzige, woran sich der andere in fünf Jahren noch erinnert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/miteinander-statt-gegeneinander/&quot;&gt;Miteinander statt gegeneinander&lt;/a&gt;, auch dann, wenn miteinander nicht in der Wertung steht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;73 de OE8YML&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Für diesen Beitrag habe ich KI (Claude, Anthropic) als Schreibhilfe eingesetzt. Inhalt, Auswahl und Haltung sind meine, ebenso die redaktionelle Verantwortung. Das Titelbild wurde mit KI erstellt. Die beschriebenen Situationen sind verallgemeinerte Beobachtungen aus dem Funkbetrieb und beziehen sich auf kein bestimmtes Programm, keine Ortsstelle und keine bestimmte Person. Anmerkungen, Widerspruch und eigene Erfahrungen gerne an &lt;a href=&quot;mailto:kontakt@oeradio.at&quot;&gt;kontakt@oeradio.at&lt;/a&gt;. Gerade beim Thema Betriebskultur ist Widerspruch das Interessanteste, was mich erreichen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/was-zaehlt-wenn-niemand-zaehlt/&quot;&gt;Was zählt, wenn niemand zählt&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Amateurfunk</category></item><item><title>Haunoldköpfl und Antelao: Zwei SOTA-Erstaktivierungen in den Dolomiten</title><link>https://oeradio.at/haunoldkoepfl-antelao-zwei-sota-erstaktivierungen/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90270</guid><description>&lt;p&gt;Der Wetterbericht, der Schichtplan und der Baustellenplan lassen die lang geplanten SOTA-Erstaktivierungen „Haunoldköpfl I/AA-059“ und „Antelao I/VE-001“ endlich wahr werden. Ich kenne die Gipfeltouren ja, hatte aber vor 20 Jahren noch nicht mit SOTA begonnen. Haunoldköpfl I/AA-059 Am Mittwoch, den 29.07.26, starte ich in Innerfeldtal beim Parkplatz am Ende der Mautstraße auf ca. 1.500 m [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/haunoldkoepfl-antelao-zwei-sota-erstaktivierungen/&quot;&gt;Haunoldköpfl und Antelao: Zwei SOTA-Erstaktivierungen in den Dolomiten&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Der Wetterbericht, der Schichtplan und der Baustellenplan lassen die lang geplanten SOTA-Erstaktivierungen „Haunoldköpfl I/AA-059“ und „Antelao I/VE-001“ endlich wahr werden. Ich kenne die Gipfeltouren ja, hatte aber vor 20 Jahren noch nicht mit SOTA begonnen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Haunoldköpfl I/AA-059&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Mittwoch, den 29.07.26, starte ich in Innerfeldtal beim Parkplatz am Ende der Mautstraße auf ca. 1.500 m Höhe. Zu Fuß ging es im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte, wo ich verzweifelt ohne Handyempfang den Einstieg ins Kohlbrenntal suchte.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-innerfeldtal-morgengrauen.webp&quot; alt=&quot;Anstieg im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte&quot; class=&quot;wp-image-90271&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Es kostete etwas Zeit, bis ich bemerkte, dass ein großer Bagger den Einstieg, der auch nicht markiert ist, komplett umgegraben hatte. Endlich gefunden, ging die Schotterpartie los.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-bagger-einstieg.webp&quot; alt=&quot;Baustelle mit Bagger am umgegrabenen Einstieg ins Kohlbrenntal&quot; class=&quot;wp-image-90272&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Der umgegrabene Einstieg ins Kohlbrenntal.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Im oberen Teil, wo man das Gipfelkreuz sieht, gibt es eine kurze Blockkletterei. Am Gipfel des Haunoldköpfls I/AA-059 angekommen, sagt der Rundumblick inkl. Drei Zinnenblick alles.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-drei-zinnen-blick.webp&quot; alt=&quot;Gratblick mit den Drei Zinnen im Hintergrund&quot; class=&quot;wp-image-90273&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Rundumblick mit den Drei Zinnen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Erstes QSO auf 2 m mit meiner YL OE8GSY, es war schön, ihre Stimme zu hören. Die Aktivierung war dank Stationen von ADL805, S5 und 9A bald erfolgt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;San Vito di Cadore und Rifugio Scotter Palatini&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Abstieg ging die Fahrt weiter nach San Vito di Cadore, wo noch der Aufstieg zur Rifugio Scotter Palatini (ca. 1560 m) erfolgte.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-rifugio-scotter-palatini.webp&quot; alt=&quot;Rifugio Scotter Palatini mit Blumenwiese und Dolomitengipfel&quot; class=&quot;wp-image-90274&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Rifugio Scotter Palatini.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Bei typisch italienischem Abendessen genoss ich den Sonnenuntergang beim Monte Pelmo.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-abendessen-monte-pelmo.webp&quot; alt=&quot;Italienisches Abendessen auf der Hüttenterrasse&quot; class=&quot;wp-image-90275&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Abendessen mit Blick zum Monte Pelmo.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-monte-pelmo-alpengluehen.webp&quot; alt=&quot;Alpenglühen am Monte Pelmo&quot; class=&quot;wp-image-90276&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Monte Pelmo im Abendlicht.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Antelao I/VE-001 (3.264 m)&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Am Donnerstag, dem 30.07.26, startete ich nach einem kurzen Frühstück beim Rifugio Scotter Palatini die zweite Erstaktivierung zum Antelao I/VE-001 (3.264 m). Beim Anstieg wurde ich Zeuge eines großen Felssturzes, der aber nicht die Route betroffen hat.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-video&quot;&gt;&lt;video controls playsinline preload=&quot;metadata&quot; poster=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-antelao-felssturz-poster.webp&quot; src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-antelao-felssturz.mp4&quot;&gt;&lt;/video&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Der Felssturz beim Anstieg zum Antelao.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-widderchen.webp&quot; alt=&quot;Widderchen-Schmetterling auf einer Bergblume&quot; class=&quot;wp-image-90277&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Am Wegesrand.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Nach weniger als drei Stunden und guten 1.600 Höhenmetern kam ich bei feinstem Bergwetter am Gipfel an. Nach der erfolgreichen Aktivierung gab es noch einen Gipfelbucheintrag, ein Geocache wurde gelegt und es gab viele nette Gipfelgespräche.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-antelao-gipfel-flagge.webp&quot; alt=&quot;Am Gipfel des Antelao mit SOTA-Flagge&quot; class=&quot;wp-image-90278&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Am Gipfel des Antelao, I/VE-001 (3.264 m).&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-antelao-panorama.webp&quot; alt=&quot;Gipfelpanorama am Antelao über die Dolomiten&quot; class=&quot;wp-image-90279&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Gipfelpanorama am Antelao.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Beim Abstieg habe ich noch zwei Bergsteigerinnen aus meiner Heimatgemeinde getroffen.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/sota-bergsteigerinnen.webp&quot; alt=&quot;Begegnung mit zwei Bergsteigerinnen aus der Heimatgemeinde beim Abstieg&quot; class=&quot;wp-image-90280&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Zwei Bergsteigerinnen aus der Heimatgemeinde.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Rückblickend ist eine SOTA-Erstaktivierung immer ein Highlight, wenn die Planung passt und viele mithelfen, besonders meine YL OE8GSY.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;73&lt;br /&gt;
OE8DSQ&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bericht und Fotos: Harald, OE8DSQ.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/haunoldkoepfl-antelao-zwei-sota-erstaktivierungen/&quot;&gt;Haunoldköpfl und Antelao: Zwei SOTA-Erstaktivierungen in den Dolomiten&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Harald | OE8DSQ</dc:creator><category>SOTA</category><category>Outdoorfunk</category><category>Amateurfunk</category></item><item><title>Troposcatter und Rain Scatter – VHF/UHF-DX durch Atmosphärenstreuung</title><link>https://oeradio.at/troposcatter-und-rain-scatter-vhf-uhf-dx-durch-atmosphaerenstreuung/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=4580</guid><description>&lt;p&gt;Auf VHF und UHF endet die Reichweite normalerweise am Horizont. Doch die Atmosphäre hält einige Tricks bereit, die Funkverbindungen weit über die optische Sichtlinie hinaus ermöglichen — ganz ohne Ionosphäre, Satelliten oder Mond. Troposcatter, Rain Scatter und Aircraft Scatter nutzen physikalische Effekte in der Troposphäre, um Signale über Hunderte von Kilometern zu streuen. Diese Ausbreitungsmechanismen [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/troposcatter-und-rain-scatter-vhf-uhf-dx-durch-atmosphaerenstreuung/&quot;&gt;Troposcatter und Rain Scatter – VHF/UHF-DX durch Atmosphärenstreuung&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 07:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Auf VHF und UHF endet die Reichweite normalerweise am Horizont. Doch die Atmosphäre hält einige Tricks bereit, die Funkverbindungen weit über die optische Sichtlinie hinaus ermöglichen — ganz ohne Ionosphäre, Satelliten oder Mond. Troposcatter, Rain Scatter und Aircraft Scatter nutzen physikalische Effekte in der Troposphäre, um Signale über Hunderte von Kilometern zu streuen. Diese Ausbreitungsmechanismen sind für VHF/UHF-DX-Enthusiasten besonders faszinierend, weil sie mit der richtigen Ausrüstung und etwas Geduld erstaunliche Reichweiten ermöglichen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Troposcatter: Streuung an der Troposphäre&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Troposcatter (troposphärische Streuung) ist ein Ausbreitungsmechanismus, bei dem Funksignale an Inhomogenitäten und Turbulenzen in der Troposphäre gestreut werden. Die Troposphäre ist die unterste Schicht der Erdatmosphäre, die vom Boden bis in etwa 10–15 km Höhe reicht. In dieser Schicht finden ständig thermische und mechanische Verwirbelungen statt — unterschiedliche Luftmassen treffen aufeinander, Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede erzeugen Brechungsindexschwankungen. An diesen Grenzflächen wird ein kleiner Teil der Funkenergie gestreut und erreicht die Erdoberfläche in Entfernungen von typischerweise 300 bis 800 km.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Prinzip ist seit den 1950er Jahren bekannt und wurde vom Militär für Weitverkehrsverbindungen (Troposcatter-Links) genutzt — mit riesigen Parabolantennen und Kilowatt-Sendern. Im Amateurfunk ist Troposcatter deutlich anspruchsvoller, aber mit moderner Technik und digitalen Betriebsarten durchaus machbar.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Physik des Troposcatter&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Streuung erfolgt an Bereichen, in denen sich der Brechungsindex der Luft sprunghaft ändert. Solche Sprünge entstehen durch:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Temperaturinversionen&lt;/strong&gt;: Warme Luft über kalter Luft erzeugt eine scharfe Grenzfläche. An dieser Grenze ändert sich der Brechungsindex, und ein Teil der Funkenergie wird reflektiert oder gestreut.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Feuchtegefälle&lt;/strong&gt;: Abrupte Änderungen der Luftfeuchtigkeit — etwa wenn trockene Luft über feuchte strömt — wirken ähnlich wie Temperaturinversionen.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Turbulente Durchmischung&lt;/strong&gt;: Selbst in scheinbar homogener Luft gibt es ständig kleine Turbulenzzellen, die den Brechungsindex lokal variieren. Die Streuung an diesen Zellen ist schwach, aber messbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die Streuverluste sind erheblich — typisch 170–200 dB auf einem 500-km-Pfad auf 144 MHz. Das bedeutet: Die Signale sind extrem schwach. Aber sie sind da, und mit der richtigen Ausrüstung und empfindlichen digitalen Betriebsarten lassen sie sich nutzen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Troposcatter in der Praxis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Troposcatter funktioniert auf allen VHF- und UHF-Bändern, wobei die nutzbaren Bänder und die erreichbaren Entfernungen zusammenhängen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;144 MHz (2 m)&lt;/strong&gt;: Das Hauptband für Troposcatter-DX im Amateurfunk. Reichweiten von 300–800 km sind realistisch. Die geringeren Pfadverluste auf 2 m im Vergleich zu höheren Frequenzen machen dieses Band ideal.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;432 MHz (70 cm)&lt;/strong&gt;: Ebenfalls nutzbar, aber die höheren Pfadverluste erfordern noch mehr Leistung und Antennengewinn. Reichweiten bis 500 km sind mit entsprechender Ausrüstung möglich.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;1296 MHz (23 cm) und höher&lt;/strong&gt;: Troposcatter wird mit steigender Frequenz schwieriger, aber auf Mikrowellenbändern kommen andere Streueffekte (Rain Scatter) hinzu.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die beste Zeit für Troposcatter ist bei stabilen Hochdruckwetterlagen, insbesondere in Küstennähe und über dem Meer, wo sich ausgeprägte Temperatur- und Feuchteinversionen bilden. Warmfronten und die Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst bieten oft gute Bedingungen. Für österreichische Funker sind Pfade über das Flachland nach Norden (Deutschland, Polen) und Süden (Adria, Italien) besonders interessant.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Tropo-Ducting: Der große Bruder&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Troposcatter und Tropo-Ducting sind verwandte, aber unterschiedliche Phänomene. Beim Ducting bildet sich eine ausgeprägte Temperaturinversion, die als Wellenleiter wirkt — Signale werden nicht gestreut, sondern regelrecht geführt. Das Ergebnis sind deutlich stärkere Signale über größere Entfernungen (bis über 2.000 km), aber Ducting-Ereignisse sind selten und unberechenbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Typische Ducting-Situationen für österreichische Funker:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Herbst-Hochdruck&lt;/strong&gt;: Stabile Hochdrucklagen im September/Oktober mit Inversionswetterlagen können spektakuläre Ducting-Öffnungen über Mitteleuropa erzeugen&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Adriatisches Ducting&lt;/strong&gt;: Warme Luft über der kühlen Adria schafft hervorragende Bedingungen für Ducting auf den Pfaden OE–I, OE–9A, OE–S5&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Sommer-Inversionen&lt;/strong&gt;: Nach heißen Tagen mit kalten Nächten können sich kurzfristig Inversionen bilden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Bei Ducting-Öffnungen sind auf 2 m Signalstärken von S5–S9 über 500+ km keine Seltenheit — ganz anders als beim schwachen Troposcatter-Signal. Die &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/ausbreitungsbedingungen-verstehen-sfi-k-index-a-index-erklaert/&quot;&gt;Ausbreitungsbedingungen&lt;/a&gt; lassen sich zum Teil über Wettermodelle und spezielle Troposphären-Vorhersagen (z.B. William Hepburn&apos;s Tropo-Forecast) abschätzen.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=bB7Aji0KtxA
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Tropo-Ducting anschaulich erklärt (Rohde &amp;amp; Schwarz, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Ausrüstung für Troposcatter&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Troposcatter ist kein QRP-Vergnügen — die Pfadverluste erfordern eine ernst gemeinte Station:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Sendeleistung&lt;/strong&gt;: 50–200 W auf 2 m sind das Minimum. Viele erfolgreiche Troposcatter-Operateure arbeiten mit 200–400 W. Mehr ist besser, solange die gesetzlichen Grenzen eingehalten werden.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Antennen&lt;/strong&gt;: Hoher Gewinn ist entscheidend. Eine einzelne lange &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/yagi-antennen-fuer-vhf-uhf-richtantennen-selbst-gebaut/&quot;&gt;Yagi-Antenne&lt;/a&gt; (10–16 Elemente auf 2 m) ist das Minimum. Yagi-Gruppen (2x oder 4x gestockt) bringen weitere 3–6 dB und können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vorverstärker&lt;/strong&gt;: Ein rauscharmer Vorverstärker (LNA) am Mast, direkt an der Antenne montiert, verbessert den Empfang deutlich. Rauschzahlen unter 0,5 dB sind erstrebenswert.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Koaxialkabel&lt;/strong&gt;: Hochwertige, verlustarme Kabel (z.B. Ecoflex 15, Aircom Plus) sind Pflicht. Auf 144 MHz kann ein langes RG213-Kabel bereits 3–4 dB kosten — das ist mehr als eine Verdoppelung der Sendeleistung.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Transceiver&lt;/strong&gt;: Ein SSB/CW-fähiger VHF-Transceiver mit stabilem Oszillator. All-Mode-Geräte wie Icom IC-9700, Yaesu FT-991A oder die klassischen Kenwood-VHF-Transceiver eignen sich.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Digitale Betriebsarten für Troposcatter&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Revolution der digitalen Betriebsarten hat Troposcatter-DX deutlich zugänglicher gemacht. WSJT-X ist die Referenzsoftware:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Q65&lt;/strong&gt;: Speziell für Troposcatter und EME entwickelt. Q65 nutzt 65-FSK-Modulation und kann Signale bis -27 dB unter dem Rauschen dekodieren. Es gibt verschiedene Submodes (Q65-15A bis Q65-120C) für unterschiedliche Ausbreitungsbedingungen.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;JT65&lt;/strong&gt;: Der Klassiker für schwache Signale, ebenfalls für Troposcatter geeignet. Wird zunehmend durch Q65 abgelöst.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;FT8&lt;/strong&gt;: Funktioniert bei stärkerem Troposcatter-Signal, ist aber für die schwächsten Signale nicht empfindlich genug (Grenze bei ca. -20 dB).&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;CW&lt;/strong&gt;: Bleibt eine Option für erfahrene Operateure — ein geübtes Ohr kann CW-Signale unter dem Rauschen noch aufnehmen.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SSB&lt;/strong&gt;: Bei stärkeren Troposcatter-Signalen und besonders bei Ducting-Öffnungen die bevorzugte Betriebsart für schnelle QSOs.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Auf 2 m sind die gängigen Frequenzen: 144.174 MHz (FT8), 144.120 MHz (Q65), 144.300 MHz (SSB-Anruffrequenz). Die &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/eme-earth-moon-earth-mondreflexion-auf-2-m-und-70-cm/&quot;&gt;EME-Frequenzen&lt;/a&gt; werden auch für Troposcatter genutzt, da die technischen Anforderungen ähnlich sind.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Rain Scatter: Regen als Reflektor&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Rain Scatter ist ein faszinierender Ausbreitungsmechanismus, der vor allem auf den Mikrowellenbändern eine wichtige Rolle spielt. Das Prinzip ist einfach: Regentropfen streuen elektromagnetische Wellen — und je näher die Wellenlänge an die Tropfengröße herankommt, desto effektiver wird die Streuung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Regentropfen haben typische Durchmesser von 1–5 mm. Die Wellenlänge auf 10 GHz (3-cm-Band) beträgt 3 cm — das ist nur etwa eine Größenordnung über der Tropfengröße. Auf diesem Band ist Rain Scatter besonders effektiv. Aber auch auf 5,7 GHz (6 cm), 24 GHz (1,2 cm) und sogar auf 47 GHz können Regentropfen als Streuer wirken.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Rain Scatter in der Praxis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Schwere Regenzellen — insbesondere Gewitterzellen mit starkem Niederschlag — wirken als volumetrische Reflektoren. Die Vorgehensweise:&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Regenzelle identifizieren&lt;/strong&gt;: Wetter-Radar (z.B. GeoSphere Austria [ehem. ZAMG], DWD, Windy.com) zeigt aktive Niederschlagszellen in Echtzeit. Starke Zellen mit hohen Reflektivitätswerten (rot/violett im Radarbild) sind die besten Streuer.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Antenne auf die Regenzelle richten&lt;/strong&gt;: Nicht auf die Gegenstation zielen, sondern auf die Regenzelle! Beide Stationen richten ihre Antennen auf dieselbe Regenzelle — diese fungiert als gemeinsamer Streuer.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Elevation anpassen&lt;/strong&gt;: Je nach Entfernung der Regenzelle muss die Antenne leicht nach oben geneigt werden. Gewitterzellen reichen oft bis in 10–15 km Höhe.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;QSO durchführen&lt;/strong&gt;: Die Öffnung dauert so lange wie die Regenzelle aktiv ist — Minuten bis eine Stunde. Schnelle Betriebsarten sind von Vorteil.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Typische Reichweiten bei Rain Scatter auf 10 GHz: 100–300 km. Das mag im Vergleich zu Kurzwelle wenig klingen, aber auf einem Band, wo die normale Reichweite 20–30 km beträgt, ist das beeindruckend. In günstigen Fällen wurden auf 10 GHz über Rain Scatter bereits Entfernungen von 400+ km überbrückt.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=LQT2RecywM4
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Wie ein 10-GHz-Signal über Rain Scatter klingt (VK4GHZ, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Rain Scatter auf verschiedenen Bändern&lt;/h2&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;10 GHz (3 cm)&lt;/strong&gt;: Das klassische Rain-Scatter-Band. Selbstbau-Transverter und kleine Parabolspiegel (60–90 cm) reichen aus. Viele Mikrowellen-Enthusiasten beginnen hier.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;5,7 GHz (6 cm)&lt;/strong&gt;: Rain Scatter funktioniert, ist aber schwächer als auf 10 GHz. Größere Antennen oder mehr Leistung kompensieren.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;24 GHz (1,2 cm)&lt;/strong&gt;: Sehr effektives Rain Scatter, aber die Atmosphärendämpfung durch den Regen selbst kann bei starkem Niederschlag das Signal abschwächen (Paradoxon: zu viel Regen auf dem Pfad dämpft mehr als er streut).&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;1296 MHz (23 cm)&lt;/strong&gt;: Rain Scatter ist auf diesem Band minimal — Regentropfen sind im Vergleich zur 23-cm-Wellenlänge zu klein für effektive Streuung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Aircraft Scatter: Reflexion an Flugzeugen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Aircraft Scatter ist ein weiterer atmosphärischer Ausbreitungsmechanismus, der auf VHF und UHF funktioniert. Flugzeuge — insbesondere große Verkehrsmaschinen mit ihrer Metallaußenhaut — reflektieren Funksignale. Wenn ein Flugzeug genau auf dem Pfad zwischen zwei Stationen fliegt, kann es kurzzeitig als Reflektor dienen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Eigenschaften von Aircraft Scatter:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Signaldauer&lt;/strong&gt;: Reflexionen von einigen Sekunden bis etwa einer Minute — länger als ein Meteor-Ping, mit langsam gleitendem Doppler, während das Flugzeug den Pfad kreuzt&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Signalstärke&lt;/strong&gt;: Variabel — von kaum hörbar bis zu S3–S5, je nach Flugzeuggröße, Entfernung und Geometrie&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Reichweite&lt;/strong&gt;: 200–600 km, abhängig von der Flughöhe (typisch 10.000–12.000 m bei Verkehrsflugzeugen)&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frequenz&lt;/strong&gt;: Am besten auf 144 MHz und 432 MHz&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vorhersagbarkeit&lt;/strong&gt;: Flugrouten sind bekannt — Websites wie Flightradar24 zeigen Flugzeuge in Echtzeit. Man kann gezielt auf Flugzeuge warten, die den gewünschten Pfad kreuzen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Aircraft Scatter ist eher eine Kuriosität als ein zuverlässiger DX-Mechanismus, aber es demonstriert eindrucksvoll, wie vielfältig die Ausbreitungsmöglichkeiten auf VHF sind. Für den Betrieb eignen sich schnelle digitale Betriebsarten wie MSK144 in WSJT-X (ursprünglich für Meteor Scatter entwickelt); wegen der oft längeren Reflexionsdauer wird auch Q65-15 genutzt.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=IquNcKnAB8w
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Aircraft Scatter auf 2 m in der Praxis (sv2hnh, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Praktische Tipps für österreichische Operateure&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Österreich liegt geographisch günstig für troposphärische DX-Ausbreitung. Die Alpen schaffen interessante Wetterdynamiken, und die zentrale Lage in Europa ermöglicht Pfade in viele Richtungen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Standortwahl&lt;/strong&gt;: Höhergelegene Standorte sind für Troposcatter ideal. Wer Zugang zu einer Bergstation oder einem erhöhten QTH hat, profitiert enorm. Viele österreichische &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/ukw-relaisfunkstellen-in-oesterreich-netzwerk-technik-und-nutzung/&quot;&gt;UKW-Relaisfunkstellen&lt;/a&gt; stehen auf Bergen — das ist kein Zufall.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Pfade über das Flachland&lt;/strong&gt;: Die besten Troposcatter-Pfade führen über flaches Terrain. Von Ostösterreich nach Norden (Wien–Berlin, Wien–Hamburg) sind die topographischen Bedingungen günstig.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Adria-Ducting beobachten&lt;/strong&gt;: Die Adria ist eine der besten Ducting-Regionen Europas. Österreichische Stationen in Kärnten und der Steiermark können bei Ducting italienische und kroatische Stationen mit starken Signalen erreichen.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wetter-Radar nutzen&lt;/strong&gt;: Für Rain Scatter auf Mikrowelle ist das GeoSphere-Austria-Radar unverzichtbar. Gewitterzellen über dem Alpenvorland oder der Pannonischen Tiefebene sind ideale Rain-Scatter-Reflektoren.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Conteste nutzen&lt;/strong&gt;: VHF/UHF-Conteste (IARU VHF Contest, Marconi VHF Contest, ÖVSV-UKW-Aktivitätscontest) sind die beste Gelegenheit, Troposcatter und Ducting zu erleben — viele Stationen sind gleichzeitig QRV, die Aktivität ist hoch.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Software und Werkzeuge&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Für erfolgreiches Troposcatter- und Rain-Scatter-DX sind neben der Funkausrüstung auch Software-Werkzeuge wichtig:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;WSJT-X&lt;/strong&gt;: Die unverzichtbare Software für schwache Signale. Q65 für Troposcatter, MSK144 für Aircraft Scatter, FT8 als Allrounder&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hepburn Tropo Forecast&lt;/strong&gt;: William Hepburns Troposphären-Vorhersagekarten zeigen erwartete Ducting-Bedingungen für Europa. Unverzichtbar für die Planung von VHF-DX-Versuchen&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;DXMaps.com&lt;/strong&gt;: Echtzeit-Karte mit VHF/UHF-DX-Spots. Zeigt aktive Ausbreitungspfade und hilft, Öffnungen zu erkennen&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;PSK Reporter&lt;/strong&gt;: Automatische Empfangsberichte von WSJT-X-Nutzern weltweit. Zeigt in Echtzeit, welche Pfade aktiv sind&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wetter-Radar&lt;/strong&gt;: GeoSphere Austria, DWD, Windy.com — für Rain-Scatter-Planung unverzichtbar&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Flightradar24&lt;/strong&gt;: Für Aircraft-Scatter-Versuche — zeigt Flugzeuge in Echtzeit auf dem gewünschten Pfad&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/voacap-online-ausbreitungsvorhersagen-fuer-kurzwelle-verstehen-und-nutzen/&quot;&gt;VOACAP Online&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Zwar primär für KW, aber die allgemeinen Ausbreitungskonzepte helfen beim Verständnis&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Troposcatter vs. andere VHF-DX-Mechanismen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wie ordnet sich Troposcatter im Vergleich zu anderen VHF-DX-Methoden ein?&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/sporadic-e-auf-2-m-und-6-m-dx-auf-vhf-durch-ionosphaerische-ueberraschungen/&quot;&gt;Sporadic E&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Unberechenbar, aber wenn es kommt, extrem starke Signale über 800–2.300 km. Hauptsächlich auf 6 m (selten auf 2 m). Saisonal (Mai–August).&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Meteor Scatter&lt;/strong&gt;: Reflexion an ionisierten Meteorspuren. Reichweite 1.000–2.200 km, aber nur Sekundenbruchteile pro Burst. Funktioniert ganzjährig mit MSK144.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/eme-earth-moon-earth-mondreflexion-auf-2-m-und-70-cm/&quot;&gt;EME (Mondreflexion)&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Beliebige Entfernung, aber großer Ausrüstungsaufwand (lange Yagi-Gruppen, hohe Leistung, rauscharmer Empfang).&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Troposcatter/Ducting&lt;/strong&gt;: Immer vorhanden (Troposcatter) bzw. wetterabhängig (Ducting). Reichweite 300–2.000 km. Erfordert gute Ausrüstung, aber keine Extremstation.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Rain Scatter&lt;/strong&gt;: Spezialität der Mikrowellenbänder. Wetterabhängig, aber planbar über Radar. Reichweite 100–400 km auf 10 GHz.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/qo-100-einstieg-in-den-geostationaeren-amateurfunksatelliten/&quot;&gt;QO-100&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;: Der geostationäre Amateurfunksatellit bietet eine konstante Verbindung — aber über einen Transponder, nicht über Atmosphäreneffekte.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Einstieg in Troposcatter und Rain Scatter&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wer in Troposcatter und Rain Scatter einsteigen möchte, beginnt am besten auf 2 m mit Troposcatter/Ducting:&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ausrüstung aufbauen&lt;/strong&gt;: Ein SSB/CW-fähiger 2-m-Transceiver, eine horizontale &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/yagi-antennen-fuer-vhf-uhf-richtantennen-selbst-gebaut/&quot;&gt;Yagi mit 9+ Elementen&lt;/a&gt;, ein Vorverstärker und verlustarmes Kabel sind ein guter Start.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;WSJT-X installieren&lt;/strong&gt;: Q65 und FT8 einrichten, auf 144.174 MHz (FT8) und 144.120 MHz (Q65) aktiv werden.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;VHF-Conteste mitmachen&lt;/strong&gt;: Hier sind viele Stationen gleichzeitig aktiv — die beste Gelegenheit für erste Troposcatter-QSOs.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tropo-Forecast beobachten&lt;/strong&gt;: Hepburn-Karten zeigen, wann erhöhte Tropo-Aktivität zu erwarten ist.&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Für Rain Scatter&lt;/strong&gt;: Ein 10-GHz-Transverter mit kleinem Parabolspiegel öffnet die Tür zu einer faszinierenden Nische. Selbstbauprojekte sind in der Mikrowellen-Community gut dokumentiert.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Die Kombination aus Physik, Wetter und Funktechnik macht Troposcatter und Rain Scatter zu besonders faszinierenden Aspekten des Amateurfunks. Jede erfolgreiche Verbindung ist ein kleiner Triumph — denn man hat die Atmosphäre selbst als Antenne genutzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;73 – eure oeradio.at-Redaktion&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) recherchiert und verfasst. Die Redaktion hat alle Inhalte überprüft und redaktionell bearbeitet. Trotz sorgfältiger Prüfung können vereinzelt Ungenauigkeiten enthalten sein — wir freuen uns über Hinweise per E-Mail an &lt;a href=&quot;mailto:kontakt@oeradio.at&quot;&gt;kontakt@oeradio.at&lt;/a&gt;. Titelbild: VHF-Antennenanlage von DK5LA, Foto von Reinhard Kuehn, &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DK5LA.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;, CC BY-SA 4.0.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/troposcatter-und-rain-scatter-vhf-uhf-dx-durch-atmosphaerenstreuung/&quot;&gt;Troposcatter und Rain Scatter – VHF/UHF-DX durch Atmosphärenstreuung&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Amateurfunk</category><category>Technik</category></item><item><title>SO2R: Single-Operator-Two-Radio für Contester</title><link>https://oeradio.at/so2r-single-operator-two-radio-fuer-contester/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=4860</guid><description>&lt;p&gt;Ein Contest lebt von der Rate: möglichst viele Verbindungen pro Stunde, möglichst viele Multiplikatoren. Und da gibt es eine unbequeme Wahrheit – während du CQ rufst und auf eine Antwort wartest, passiert auf deinem Band gerade nichts, was dir Punkte bringt. Genau diese Totzeit greift SO2R an: Ein einziger Operator bedient zwei Funkgeräte gleichzeitig und [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/so2r-single-operator-two-radio-fuer-contester/&quot;&gt;SO2R: Single-Operator-Two-Radio für Contester&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 07:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Ein Contest lebt von der Rate: möglichst viele Verbindungen pro Stunde, möglichst viele Multiplikatoren. Und da gibt es eine unbequeme Wahrheit – während du CQ rufst und auf eine Antwort wartest, passiert auf deinem Band gerade nichts, was dir Punkte bringt. Genau diese Totzeit greift &lt;strong&gt;SO2R&lt;/strong&gt; an: Ein einziger Operator bedient &lt;strong&gt;zwei Funkgeräte gleichzeitig&lt;/strong&gt; und füllt die Lücken auf dem einen Radio mit Betrieb auf dem anderen. Klingt nach Multitasking am Limit – und genau das ist es auch. Dieser Beitrag erklärt, wie SO2R funktioniert, welche Ausbaustufen es gibt, welche Hardware man wirklich braucht, und worauf man beim Stationsschutz achten muss, damit man sich nicht das eigene Empfänger-Frontend zerschießt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was ist SO2R?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;SO2R&lt;/strong&gt; steht für &lt;em&gt;Single-Operator-Two-Radio&lt;/em&gt;: eine Person, zwei komplette Stationen an zwei getrennten Antennen – meist auf zwei verschiedenen Bändern. Der Grundgedanke ist einfach. Auf dem einen Radio betreibt man &lt;strong&gt;Run&lt;/strong&gt;: Man ruft CQ und arbeitet die Anrufer der Reihe nach ab, im besten Fall eine schnelle Kette an Verbindungen. Auf dem zweiten Radio betreibt man in denselben Sekunden &lt;strong&gt;Search &amp;amp; Pounce&lt;/strong&gt;: Man dreht ein anderes Band ab, sucht seltene Stationen und neue Multiplikatoren und ruft sie gezielt an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Trick liegt im Timing. Immer dann, wenn auf dem Run-Radio gerade nichts Wichtiges zu tun ist – während die eigene Aussendung läuft oder man auf den nächsten Anrufer wartet – hört und tunt man auf dem zweiten Radio. Aus zwei halb genutzten Bändern wird so ein durchgehend produktiver Betrieb. Ganz wichtig und in allen Contest-Reglements gleich: &lt;strong&gt;Gesendet werden darf immer nur auf einem Radio gleichzeitig.&lt;/strong&gt; SO2R verdoppelt nicht die Sendeleistung oder die Signale in der Luft – es verdoppelt nur, wie effizient &lt;em&gt;ein&lt;/em&gt; Operator seine Zeit nutzt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Die Betriebstechnik in der Praxis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein typischer Ablauf sieht so aus:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Run auf Radio 1&lt;/strong&gt; – zum Beispiel CQ auf 20 m, wo gerade viel los ist. Die Software sendet den CQ-Ruf und den Rapport, während man selbst schon woanders hinhört.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Search &amp;amp; Pounce auf Radio 2&lt;/strong&gt; – während der CQ läuft, dreht man auf 40 m das Band ab und sucht Stationen, die man auf 20 m nicht bekommt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bandhüpfen&lt;/strong&gt; – wird der Run auf 20 m zäh, wechselt die Run-Funktion sofort auf ein anderes Band. Das Radio, das eben noch „gesucht&quot; hat, wird zum Run-Radio und umgekehrt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;So elegant das klingt, so anspruchsvoll ist es. Die eigentliche Hürde ist nicht die Technik, sondern der Kopf: Man hört auf beiden Ohren unterschiedliche Bänder (klassisch das eine RX-Signal links, das andere rechts im Kopfhörer), muss ständig entscheiden, wo die nächste Aktion sinnvoller ist, und darf dabei den Faden nicht verlieren. Diese &lt;strong&gt;kognitive Last&lt;/strong&gt; ist der Grund, warum SO2R viel Übung braucht – und warum die meisten Top-Contester klein anfangen und sich langsam steigern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die zwingende Voraussetzung dafür ist &lt;strong&gt;automatischer Sendebetrieb&lt;/strong&gt;: Die Software muss CQ-Rufe und Rapporte selbst aussenden. Müsste man jedes Mal selbst ins Mikrofon sprechen oder die Taste drücken, bliebe keine Sekunde, um am zweiten Radio zu tunen – und der ganze Vorteil wäre dahin.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Videos: SO2R sehen und hören&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Drei Videos vom Überblick über einen deutschsprachigen Vortrag bis zur Live-Demo:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=gf_vZY70Xkw
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;SO2R Contesting Techniques – Konferenzvortrag der RSGB (Radio Society of Great Britain, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=6OQQhZmCDbM
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Contesting: SO2R mit einem Transceiver und 2BSIQ – deutschsprachiger Vortrag von DL2SAX (AFU-Tag München 2020, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=Bf_yPKg_9iI
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Live-Demo: 2BSIQ mit zwei parallelen Pile-Ups, Operator YV1KK (ARRL SSB Contest 2019 – Kopfhörer empfohlen, Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Die Ausbaustufen: von SO2V bis 2BSIQ&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;SO2R ist kein Entweder-oder, sondern eine Leiter, die man Stufe für Stufe hochklettern kann:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO1R&lt;/strong&gt; – ein Radio, ein Band zur Zeit. Der klassische, einfache Contestbetrieb. Hier fängt jeder an.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO2V (Single-Operator-Two-VFO)&lt;/strong&gt; – nur &lt;em&gt;ein&lt;/em&gt; Transceiver, aber einer mit zweitem Empfänger (Sub-RX), wie er in Geräten wie Elecraft K3, Yaesu FTdx101 oder FlexRadio steckt. Man hört auf zwei Frequenzen, sendet aber nur auf einer. In der Logging-Software fühlt sich das fast wie SO2R an – der ideale, günstige Einstieg, weil kein zweites komplettes Radio und kein zweites Antennensystem nötig ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO2R&lt;/strong&gt; – zwei vollwertige Radios an zwei Antennen. Man kann auf zwei Bändern &lt;em&gt;hören&lt;/em&gt; und dazwischen die Run-Funktion hin- und herschieben. Sendeleistung immer nur auf einem.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;2BSIQ (Two-Band Synchronized Interleaved QSOs)&lt;/strong&gt; – die Königsklasse. Man ruft auf &lt;em&gt;beiden&lt;/em&gt; Bändern quasi gleichzeitig CQ, die Aussendungen werden aber so verschachtelt, dass immer nur ein Band tatsächlich sendet. Der Operator wickelt zwei Run-QSOs ineinander verzahnt ab und erreicht Spitzenraten, die mit einem Radio undenkbar sind. Extrem fordernd, nur mit viel Training beherrschbar.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO3R&lt;/strong&gt; – drei Radios, der äußerste Rand des Machbaren. Eher Kuriosität und Prestige als Alltag.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wer wissen will, ob ihm SO2R überhaupt liegt, muss keine zweite Station kaufen: Mit einem Dual-RX-Radio und SO2V kann man die Grundidee – zwei Bänder im Kopf jonglieren – für kleines Geld ausprobieren.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Hardware: die SO2R-Box&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Herzstück einer SO2R-Station ist ein &lt;strong&gt;Umschalter&lt;/strong&gt;, meist „SO2R-Box&quot; oder „SO2R-Controller&quot; genannt. Er verteilt die Bedienelemente, die man nur einmal hat, automatisch auf das jeweils aktive Radio – gesteuert von der Logging-Software:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kopfhörer-Audio&lt;/strong&gt; – routet die beiden Empfänger auf die Ohren (getrennt links/rechts oder umschaltbar).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mikrofon und CW-Keyer&lt;/strong&gt; – schaltet Mic und die Morsetaste (WinKey-basiert) auf das sendende Radio.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;PTT und PA-Umschaltung&lt;/strong&gt; – sorgt dafür, dass immer nur das richtige Radio (und die richtige Endstufe) tastet.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Fußschalter und Zusatzleitungen&lt;/strong&gt; – für Bandausgabe, Antennenwahl und Automatik.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Gerätelage 2026 – ehrlich:&lt;/strong&gt; Viele der klassischen Boxen sind inzwischen abgekündigt, die Preise am Markt schwanken stark. Wer heute einsteigt, orientiert sich am besten an dem, was noch gepflegt oder als Bausatz erhältlich ist:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;microHAM MK2R+&lt;/strong&gt; – lange &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Referenzgerät der Spitzencontester, komplette SO2R-Lösung mit eigener Routing-Software. Inzwischen &lt;strong&gt;eingestellt&lt;/strong&gt;; neu praktisch nicht mehr regulär zu bekommen, gebraucht je nach Zustand grob im mittleren dreistelligen Bereich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;microHAM u2R (micro2R)&lt;/strong&gt; – die kompaktere, noch aktuellere Lösung aus demselben Haus, mit integriertem Keyer.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;YCCC SO2R Box&lt;/strong&gt; – ein &lt;strong&gt;quelloffenes&lt;/strong&gt; Projekt aus der Contest-Club-Szene (Yankee Clipper Contest Club). Schaltpläne, Firmware und Doku sind frei verfügbar, die Box wird als Löt-Bausatz zum Selbstkostenpreis in Gruppen gebaut. Steckt nahezu alles, was die kommerziellen Boxen können, arbeitet treiberlos über USB – die derzeit attraktivste Selbstbau-Option.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Top Ten Devices DX Doubler&lt;/strong&gt; – ein Klassiker, &lt;strong&gt;nicht mehr produziert&lt;/strong&gt; und nur noch gebraucht zu finden. Historisch günstig, heute Glückssache am Gebrauchtmarkt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Als &lt;strong&gt;Antennen&lt;/strong&gt; braucht SO2R getrennte Antennen pro Band – idealerweise mit möglichst großem Abstand und guter Entkopplung. Und genau hier beginnt das Thema, das man nicht überspringen darf.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Stationsschutz: bitte nicht das Frontend grillen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bei SO2R sendet ein Radio mit voller Leistung, während das andere direkt daneben empfängt. Das ist technisch heikel: Ein starkes Sendesignal kann in den empfindlichen &lt;strong&gt;Empfängereingang&lt;/strong&gt; des zweiten Radios einkoppeln und ihn &lt;strong&gt;zerstören&lt;/strong&gt; – oder ihn zumindest so zustopfen, dass Empfang unmöglich wird. Ohne Schutzmaßnahmen ist SO2R deshalb keine gute Idee. Die wichtigsten Bausteine:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bandpassfilter (BPF)&lt;/strong&gt; pro Radio und Band – halten Oberwellen und Nachbarband-Energie zurück und schützen den mithörenden Empfänger. Anbieter gibt es einige (etwa 4O3A, Dunestar, Designs nach W3NQN).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Triplexer und Combiner&lt;/strong&gt; – erlauben mit hoher Isolation den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Bänder an einer einzigen Tribander-Antenne.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Koax-Stubs&lt;/strong&gt; (Viertelwellen-Leitungen) – bringen 20–30 dB zusätzliche Dämpfung auf den Harmonischen und wirken auf Sende- &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; Empfangsseite; besonders wertvoll gegen Inband-Oberwellen wie 40 m → 20 m.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Interlock und Sequencer&lt;/strong&gt; – verhindern zuverlässig, dass beide Radios gleichzeitig senden. Das ist doppelt wichtig: für die Regelkonformität &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; als Hardware-Schutz, weil PTT und Endstufen sauber nacheinander schalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio&quot;&gt;&lt;div class=&quot;wp-block-embed__wrapper&quot;&gt;
https://www.youtube.com/watch?v=ZGIXHqUlsu8
&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Ein Interlock-System für Contest-Stationen (Multi-Single, Multi-Two oder SO2R) am Beispiel ED1R (Quelle: YouTube)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Software&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Logging-Software ist das Gehirn der SO2R-Station – sie steuert beide Radios, entscheidet, welches gerade sendet, und schaltet die Box passend um:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;N1MM+ Logger&lt;/strong&gt; – kostenlos und der faktische SO2R-Standard, mit umfangreicher Unterstützung für SO2R, SO2V und 2BSIQ.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Win-Test&lt;/strong&gt; – kommerziell, in der europäischen Contest-Szene weit verbreitet, sehr gute SO2R-Funktionen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;WriteLog&lt;/strong&gt; – langjährig etabliert und SO2R-fähig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;DXLog.net&lt;/strong&gt; – aus der TR-Log/CT-Linie, aktiv gepflegt, mit großer Contest-Bibliothek und SO2R/2BSIQ-Unterstützung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wer digital contestet, findet in unserem Überblick zu &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/cloud-logging-2026-online-logbuecher-fuer-funkamateure-im-vergleich/&quot;&gt;Online-Logbüchern&lt;/a&gt; ergänzende Hinweise zum Logging nach dem Contest; wer in CW-Contests Gas geben will, dem hilft unser Beitrag zum &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/cw-lernen-2026-moderne-trainingsmethoden-mit-apps-web-tools-und-ki/&quot;&gt;CW-Lernen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;SO2R in Österreich&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Contestbetrieb auf hohem Niveau gibt es auch bei uns. Die bekannteste Adresse ist &lt;strong&gt;OE3A&lt;/strong&gt;, die Contest-Clubstation des ÖVSV im Amateurfunkzentrum in Wiener Neudorf. Sie nimmt regelmäßig an großen internationalen Contesten teil und wird von mehreren Operatoren betrieben – ein guter Ort, um Contest-Luft zu schnuppern und die Technik einmal live zu erleben. Ob eine Station dabei als klassisches Single-Op-SO2R oder als Mehr-Operator-Kategorie (Multi-Single, Multi-Two) antritt, hängt vom jeweiligen Contest und der Aufstellung ab – die Grenzen sind fließend, und viele Konzepte (Bandpässe, Interlocks, getrennte Antennen) sind dieselben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für den Einstieg gilt: Man muss keine Clubstation sein, um SO2R auszuprobieren. Zwei einfache Transceiver, ein paar Filter und eine kostenlose Software reichen für die ersten Gehversuche – der Rest ist Übung.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Lohnt sich das? SO2R gegen SO1R&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Unterschied in der Rate ist real, aber er kommt nicht geschenkt:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO1R&lt;/strong&gt; – ein Radio, einfach zu bedienen, entspannter. Solide Raten, aber in den Lücken passiert nichts.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SO2R&lt;/strong&gt; – zwei Radios, deutlich mehr Verbindungen und Multiplikatoren möglich, dafür hohe Konzentration, mehr Technik und eine spürbare Lernkurve.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die ehrliche Empfehlung: &lt;strong&gt;Anfänger beginnen mit SO1R.&lt;/strong&gt; Wer Blut geleckt hat, probiert als nächsten Schritt &lt;strong&gt;SO2V&lt;/strong&gt; mit einem Dual-RX-Radio – das kostet fast nichts und lehrt das Wichtigste, nämlich zwei Frequenzen gleichzeitig im Kopf zu behalten. Erst wenn das sitzt, lohnt der Sprung auf echtes SO2R mit zwei Radios. Und 2BSIQ? Das ist das Ziel am Horizont, an dem sich auch erfahrene Contester noch die Zähne ausbeißen – und genau das macht den Reiz aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;SO2R ist am Ende weniger eine Frage der Ausrüstung als der Übung. Die Box kann man kaufen, die Filter auch – die Fähigkeit, zwei Bänder gleichzeitig zu dirigieren, muss man sich erarbeiten. Aber wer sie einmal beherrscht, hört einen Contest nie wieder mit nur einem Ohr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;73 – eure oeradio.at-Redaktion&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Quellen und weiterführende Links&lt;/h2&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;Wikipedia – &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Single_operator_two_radios&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Single operator two radios (SO2R)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;N1MM+ Logger – &lt;a href=&quot;https://n1mmwp.hamdocs.com/manual-operating/single-operator-contesting/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Single-Operator- und SO2R-Dokumentation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;YCCC – &lt;a href=&quot;http://www.k1xm.org/SO2R/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;SO2R Box (quelloffenes Projekt, K1XM)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;CT1BOH – &lt;a href=&quot;https://www.qsl.net/ct1boh/so2r.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;SO2R&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.qsl.net/ct1boh/2bsiq/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;2BSIQ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;OnAllBands – &lt;a href=&quot;https://www.onallbands.com/contesting-101-multitasking-and-so2r-a-look-at-the-challenges-the-latest-gear-and-2bsiq/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Contesting 101: Multitasking, SO2R und 2BSIQ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Contest University – &lt;a href=&quot;https://www.contestuniversity.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Vorträge und Unterlagen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;DXLog.net – &lt;a href=&quot;https://dxlog.net/docs/index.php/Getting_started&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Dokumentation&lt;/a&gt; · WA7BNM – &lt;a href=&quot;https://www.contestcalendar.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Contest Calendar&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) recherchiert und verfasst. Die Inhalte wurden von der oeradio.at-Redaktion geprüft und für die österreichische Amateurfunk-Community aufbereitet. Titelbild: Contest-Station DP6T, Foto von Ptolusque, &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:German_amateur_radio_contest_station_2017.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;, CC BY-SA 4.0.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/so2r-single-operator-two-radio-fuer-contester/&quot;&gt;SO2R: Single-Operator-Two-Radio für Contester&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Amateurfunk</category><category>Funkbetrieb</category></item><item><title>Alte, unbefristete Amateurfunkbewilligung? Diese Frist musst du kennen</title><link>https://oeradio.at/alte-unbefristete-amateurfunkbewilligung-frist-2026/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90250</guid><description>&lt;p&gt;Wer seine Amateurfunkbewilligung bis einschließlich 30. November 2018 bekommen hat und sie damals „unbefristet“ ausgestellt wurde, verliert sie – zu einem Stichtag, der sich nach dem Erteilungsjahr richtet. Wer nichts tut, steht ohne gültige Bewilligung da, und ohne Bewilligung kein legaler Funkbetrieb. Es gibt aber einen einfachen Weg, alles zu behalten. Danke an Josef, OE3FJS, [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/alte-unbefristete-amateurfunkbewilligung-frist-2026/&quot;&gt;Alte, unbefristete Amateurfunkbewilligung? Diese Frist musst du kennen&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 06:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer seine Amateurfunkbewilligung bis einschließlich 30. November 2018 bekommen hat und sie damals „unbefristet“ ausgestellt wurde, verliert sie&lt;/strong&gt; – zu einem Stichtag, der sich nach dem Erteilungsjahr richtet. Wer nichts tut, steht ohne gültige Bewilligung da, und ohne Bewilligung kein legaler Funkbetrieb. Es gibt aber einen einfachen Weg, alles zu behalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Danke an Josef, OE3FJS, für die Idee zu diesem Beitrag – das wissen viele nicht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die nächste offene Frist ist der 31. Dezember 2026.&lt;/strong&gt; Sie betrifft alle, deren unbefristete Bewilligung in einem Jahr mit der Endziffer &lt;strong&gt;0 oder 1&lt;/strong&gt; erteilt wurde (z. B. 2010, 2011, 2001, 1991 …). Die Tabelle unten zeigt in zehn Sekunden, ob du dran bist.&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Worum geht es?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bis Ende 2018 wurden Amateurfunkbewilligungen in Österreich meist &lt;strong&gt;unbefristet&lt;/strong&gt; ausgestellt. Seit einer Gesetzesänderung vom &lt;strong&gt;30. November 2018&lt;/strong&gt; (BGBl. I Nr. 78/2018) wird jede &lt;strong&gt;neue&lt;/strong&gt; Bewilligung &lt;strong&gt;auf zehn Jahre befristet&lt;/strong&gt; erteilt – verlängerbar um jeweils weitere zehn Jahre mit demselben Rufzeichen. Die alten, unbefristeten Bewilligungen werden nun schrittweise auf dieses System umgestellt: Sie erlöschen &lt;strong&gt;gestaffelt nach der Endziffer des Erteilungsjahres&lt;/strong&gt;, geregelt in &lt;strong&gt;§ 212 Abs. 8 TKG 2021&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Bin ich betroffen?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Betroffen bist du nur, wenn &lt;strong&gt;beides&lt;/strong&gt; zutrifft: Deine Bewilligung wurde &lt;strong&gt;bis einschließlich 30. November 2018&lt;/strong&gt; erteilt &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; damals &lt;strong&gt;unbefristet&lt;/strong&gt; (ohne Ablaufdatum) ausgestellt. Der schnellste Check: &lt;strong&gt;Schau auf deinen Bescheid.&lt;/strong&gt; Steht dort ein Ablaufdatum, bist du schon im neuen, befristeten System (und die Behörde erinnert dich sechs Monate vorher). Steht keines drauf, gilt die Staffel unten.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Die Frist steht in deinem Erteilungsjahr&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nimm das &lt;strong&gt;Jahr, in dem du deine unbefristete Bewilligung bekommen hast&lt;/strong&gt;, und schau auf die &lt;strong&gt;letzte Ziffer&lt;/strong&gt; – such sie in der linken Spalte, rechts steht dein Stichtag:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;thead&gt;&lt;tr&gt;&lt;th&gt;Letzte Ziffer des Erteilungsjahres&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Beispiel-Jahre&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Bewilligung erlischt am&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/thead&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;6 oder 7&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2006, 2007, 1996, 1997 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2024&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(bereits vorbei)&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;8 oder 9&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2008, 2009, 1998, 1999 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2025&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(bereits vorbei)&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;0 oder 1&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2010, 2011, 2000, 2001, 1990, 1991 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2026&lt;/strong&gt; &amp;nbsp;⬅️ &lt;strong&gt;nächste Frist&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;2 oder 3&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2012, 2013, 2002, 2003 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2027&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;4&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2014, 2004, 1994 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2028&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;5&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;… 2015, 2005, 1995 …&lt;/td&gt;&lt;td&gt;31.&amp;nbsp;Dezember &lt;strong&gt;2029&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Merkhilfe: 6/7 → 2024, 8/9 → 2025, 0/1 → 2026, 2/3 → 2027, 4 → 2028, 5 → 2029.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wichtig:&lt;/strong&gt; Die Staffel richtet sich nach der &lt;strong&gt;Endziffer, nicht nach dem Alter&lt;/strong&gt; der Bewilligung – deshalb kann eine &lt;em&gt;jüngere&lt;/em&gt; Bewilligung früher dran sein als eine ältere (eine von 2018 etwa früher als eine von 2015). Das ist kein Fehler, sondern Absicht: So verteilt sich die Umstellung gleichmäßig über die Jahre.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Vorsicht: nicht mit der falschen Verordnung verwechseln&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Es kursiert ein PDF mit ganz anderen Fristen – die &lt;strong&gt;„Außerkraftsetzungsverordnung“ BGBl. II Nr. 139/2023&lt;/strong&gt; (vor 1985 → 2025, 1985–1989 → 2026 usw.). &lt;strong&gt;Diese Verordnung gilt &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; für den Amateurfunk&lt;/strong&gt;: Sie betrifft sonstige unbefristete Funkanlagen-Bewilligungen und nimmt Amateurfunkbewilligungen in § 2 ausdrücklich aus. Für uns zählt &lt;strong&gt;ausschließlich die Endziffer des Erteilungsjahres&lt;/strong&gt; nach § 212 TKG 2021 – nicht die Jahresbereiche aus dem PDF.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was ist zu tun?&lt;/h2&gt;

&lt;ol class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verständigung abwarten – oder selbst aktiv werden.&lt;/strong&gt; Das Fernmeldebüro informiert Betroffene &lt;strong&gt;schriftlich&lt;/strong&gt; vor Fristablauf (2025er-Jahrgang: ab Ende August 2025; 2026er-Jahrgang mit Endziffer 0/1 entsprechend im Lauf von 2026). Wer weiß, dass er dran ist, kann auch von sich aus tätig werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verzichten und gleichzeitig neu beantragen.&lt;/strong&gt; Du verzichtest auf die alte unbefristete Bewilligung und stellst im selben Zug einen &lt;strong&gt;Neuantrag&lt;/strong&gt;. So bleibt der Funkbetrieb &lt;strong&gt;lückenlos&lt;/strong&gt; – du bekommst nahtlos die neue, auf zehn Jahre befristete Bewilligung, in der Regel mit &lt;strong&gt;demselben Rufzeichen&lt;/strong&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Formular ausfüllen und schicken.&lt;/strong&gt; Dafür gibt es den &lt;a href=&quot;https://www.fb.gv.at/formulare/amateur.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;„Antrag auf Ausstellung einer Amateurfunkbewilligung“&lt;/a&gt; des Fernmeldebüros. Ausfüllen, &lt;strong&gt;unterschreiben&lt;/strong&gt;, per &lt;strong&gt;E-Mail oder Post&lt;/strong&gt; an die Fernmeldebehörde. Wer nichts ändern will, füllt nur die nötigen Felder aus und übernimmt den Rest unverändert – das geht am schnellsten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Tust du nichts, &lt;strong&gt;erlischt die Bewilligung&lt;/strong&gt; mit dem Stichtag ersatzlos – kein gültiger Bescheid, kein legaler Funkbetrieb. Ein Formular, eine Unterschrift, eine E-Mail – und das Rufzeichen bleibt bei dir.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;In einem Satz&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Bewilligung &lt;strong&gt;bis einschließlich 30. November 2018&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;unbefristet&lt;/strong&gt;? Dann: &lt;strong&gt;letzte Ziffer des Erteilungsjahres&lt;/strong&gt; in der Tabelle nachschauen, Stichtag merken und rechtzeitig &lt;strong&gt;Verzicht + Neuantrag&lt;/strong&gt; (ein Formular ans Fernmeldebüro) stellen – dann funkst du ohne Unterbrechung weiter.&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Quellen&lt;/h2&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;Fernmeldebüro – &lt;a href=&quot;https://www.fb.gv.at/Funk/info-ablauf-bewilligung.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Ablauf unbefristeter Bewilligungen ab 1.1.2025&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fernmeldebüro – &lt;a href=&quot;https://www.fb.gv.at/Funk/amateurfunkdienst.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Amateurfunkdienst&lt;/a&gt; · &lt;a href=&quot;https://www.fb.gv.at/formulare/amateur.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Formulare&lt;/a&gt; · &lt;a href=&quot;https://www.fb.gv.at/Info/kontakt.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;RIS – &lt;a href=&quot;https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Erv/ERV_2021_1_190/ERV_2021_1_190.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;TKG 2021&lt;/a&gt;, § 212 Abs. 8 (Endziffern-Staffel) und § 39 (10-Jahres-Befristung)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;RIS – &lt;a href=&quot;https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2023/139&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;BGBl. II Nr. 139/2023&lt;/a&gt; (gilt &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; für Amateurfunk – siehe § 2)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;RIS – &lt;a href=&quot;https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/I/2018/78&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;BGBl. I Nr. 78/2018&lt;/a&gt; (Einführung der 10-Jahres-Befristung, 30.11.2018)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Allgemeine Information, keine rechtliche Auskunft. Im Zweifel gilt der Wortlaut des Bewilligungsbescheids und die Auskunft des Fernmeldebüros. Fragen oder Korrekturen? &lt;a href=&quot;mailto:kontakt@oeradio.at&quot;&gt;kontakt@oeradio.at&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/alte-unbefristete-amateurfunkbewilligung-frist-2026/&quot;&gt;Alte, unbefristete Amateurfunkbewilligung? Diese Frist musst du kennen&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Amateurfunk</category><category>Funkbetrieb</category></item><item><title>DX-Camp Döbriach 2026 läuft: Funken, Fuchsjagd und Seesommer am Millstätter See</title><link>https://oeradio.at/dx-camp-doebriach-2026-funken-fuchsjagd-und-seesommer-am-millstaetter-see/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90185</guid><description>&lt;p&gt;Es ist wieder so weit: Seit heute — Samstag, 18. Juli — läuft am Ostufer des Millstätter Sees eines der schönsten Sommer-Fixpunkte der österreichischen Amateurfunk-Szene: das DX-Camp Döbriach. Und es läuft nicht nur ein Wochenende, sondern gleich zwei volle Wochen bis Sonntag, 2. August 2026. Wer also überlegt vorbeizuschauen: Zeit genug ist da — aber [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/dx-camp-doebriach-2026-funken-fuchsjagd-und-seesommer-am-millstaetter-see/&quot;&gt;DX-Camp Döbriach 2026 läuft: Funken, Fuchsjagd und Seesommer am Millstätter See&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 16:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Es ist wieder so weit: Seit heute — &lt;strong&gt;Samstag, 18. Juli&lt;/strong&gt; — läuft am Ostufer des Millstätter Sees eines der schönsten Sommer-Fixpunkte der österreichischen Amateurfunk-Szene: das &lt;strong&gt;DX-Camp Döbriach&lt;/strong&gt;. Und es läuft nicht nur ein Wochenende, sondern gleich &lt;strong&gt;zwei volle Wochen bis Sonntag, 2. August 2026&lt;/strong&gt;. Wer also überlegt vorbeizuschauen: Zeit genug ist da — aber je früher, desto mehr hat man davon.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Start: Samstag, 18. Juli 2026 · Ende: Sonntag, 2. August 2026 · Ort: Döbriach am Ostufer des Millstätter Sees (Gemeinde Radenthein, Kärnten) · Höhepunkt: 80-m-Fuchsjagd am Mittwoch, 22. Juli.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kurz erklärt — für alle, die mit „DX&quot; nichts anfangen können:&lt;/strong&gt; „DX&quot; heißt schlicht &lt;em&gt;große Entfernung&lt;/em&gt;. Beim DX-Camp treffen sich Funk- und Radiobegeisterte, um mit Antennen und Empfängern ganz weit entfernte Sender aus aller Welt hereinzuholen — von fernen UKW- und Fernsehstationen, die im Sommer über die Ionosphäre plötzlich auftauchen, bis zu Funkkontakten rund um den Globus. Dafür braucht man kein Vorwissen und kein Rufzeichen, nur Neugier. Und weil das Ganze auf einer Zeltwiese am See stattfindet, ist es zugleich ein entspannter Sommerurlaub.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das DX-Camp ist eine langjährige Tradition, getragen vom &lt;strong&gt;ADXB-OE&lt;/strong&gt; (Austrian DX Board) gemeinsam mit der &lt;strong&gt;UKW/TV-Arbeitsgemeinschaft der AGDX&lt;/strong&gt; — einer Runde, die aus dem &lt;strong&gt;Rundfunkfernempfang (FM- und TV-DX)&lt;/strong&gt; kommt. Das „DX&quot; im Namen meint hier also beides: ferne Rundfunk- und Fernsehsender &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; Amateurfunk-DX. Die Idee dahinter ist herrlich einfach: Funkhobby und Sommerurlaub zusammenlegen, auf einer Wiese am See, unter Gleichgesinnten. Zelt aufstellen, Antenne hochziehen, baden gehen — und abends am Lagerfeuer die DX-Geschichten des Tages austauschen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was beim DX-Camp alles läuft&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Programm ist bunt — und längst nicht nur etwas für eingefleischte DXer:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Funkbetrieb rund um die Uhr:&lt;/strong&gt; Kurzwelle, UKW und Mikrowelle, DX in alle Welt, Contest-Betrieb und entspanntes Funken direkt von der Wiese. Zuschauen ausdrücklich erwünscht — und wer will, darf selbst ans Mikrofon. Auf den Bändern lohnt das Ohr für die Camp-Klubstation &lt;strong&gt;OE8XBC&lt;/strong&gt; — das legendäre Rufzeichen, unter dem seit Jahren vom DX-Camp aus gefunkt wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;FM- und TV-DX (Rundfunkfernempfang):&lt;/strong&gt; Das Herzstück, aus dem das Camp entstanden ist. Bei sommerlicher &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/sporadic-e-auf-2-m-und-6-m-dx-auf-vhf-durch-ionosphaerische-ueberraschungen/&quot;&gt;Sporadic-E&lt;/a&gt; tauchen plötzlich ferne Rundfunk- und Fernsehsender aus ganz Europa im UKW-Band auf; mit Bandscan und etwas Geduld holt man Stationen aus tausenden Kilometern herein. Das Schöne daran: Dafür braucht man &lt;strong&gt;kein Rufzeichen&lt;/strong&gt; — ein guter Empfänger und Neugier genügen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Fuchsjagd / ARDF-Peilbewerb:&lt;/strong&gt; Ein Highlight ist der &lt;strong&gt;80-m-Peilbewerb am Mittwoch, 22. Juli&lt;/strong&gt;. Ablauf: &lt;strong&gt;10:00 Uhr Geräteausgabe und Einweisung für Newcomer, 10:30 Uhr Briefing, 11:00 Uhr Start&lt;/strong&gt; (Treffpunkt Glanzerstraße 66, Döbriach). Mit einem Peilempfänger versteckte Sender im Gelände aufspüren — ein Riesenspaß, für den man kein Funkamateur sein muss. Ideal für Kinder, Familien und alle, die gerne suchen und laufen. Leihpeiler stehen nach Voranmeldung (peilen@oevsv.at) bereit. Mehr dazu in unserem Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/fuchsjagd-ardf-amateurfunk-peilwettbewerbe-mit-senderjagd/&quot;&gt;Fuchsjagd (ARDF)&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Amateurfunk-Kurs und Prüfung:&lt;/strong&gt; Du wolltest immer schon die Lizenz machen? Beim DX-Camp gibt es Kurs und Prüfung vor Ort — der wohl entspannteste Weg zum eigenen Rufzeichen. Passend dazu: &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/amateurfunk-als-hobby-was-erwartet-mich-und-was-kostet-der-einstieg/&quot;&gt;Was erwartet mich beim Einstieg?&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/amateurfunkpruefung-in-oesterreich-2026-der-komplette-leitfaden/&quot;&gt;Leitfaden zur Amateurfunkprüfung&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vorträge und Erfahrungsaustausch:&lt;/strong&gt; Vom Antennenbau über Digitalmodi bis zur &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/sporadic-e-auf-2-m-und-6-m-dx-auf-vhf-durch-ionosphaerische-ueberraschungen/&quot;&gt;sommerlichen Sporadic-E&lt;/a&gt; — hier lernt man von Leuten, die es einfach machen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Gemütliche Abende:&lt;/strong&gt; Lagerfeuer, Grillen und Beisammensein. Die Community-Seite des Hobbys, wie sie schöner kaum sein kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Seesommer inklusive:&lt;/strong&gt; Der Millstätter See gilt als einer der &lt;strong&gt;wärmsten Badeseen der Alpen&lt;/strong&gt;. Schwimmen, SUP, Wandern und Radfahren gibt es direkt vor der Zeltwiese dazu.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Für wen sich ein Besuch lohnt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Kurz gesagt: für fast jeden. Das DX-Camp ist &lt;strong&gt;nicht nur etwas für Hardcore-DXer und Technik-Nerds&lt;/strong&gt;. Es lohnt sich für:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Funkamateure&lt;/strong&gt;, die zwei Wochen Urlaub mit richtig gutem Funkbetrieb verbinden wollen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Neueinsteiger&lt;/strong&gt;, die die Lizenz machen oder einfach mal reinschnuppern möchten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Familien und Kinder&lt;/strong&gt; — die Fuchsjagd ist ein perfekter Einstieg, und drumherum gibt es See, Natur und ein entspanntes Camp-Leben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Radio- und Empfangs-Enthusiasten&lt;/strong&gt; (FM-DX, TV-DX, SWL) — für den Rundfunkfernempfang braucht es kein Rufzeichen, nur einen guten Empfänger und Neugier.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Technik-Neugierige und Urlaubsgäste&lt;/strong&gt;, die wissen wollen, wie man ohne Internet um die halbe Welt funkt — einfach vorbeikommen und fragen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Tagesgäste:&lt;/strong&gt; Man muss nicht zelten. Ein Tagesbesuch reicht völlig, um Camp-Luft zu schnuppern, zuzuschauen und mitzumachen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Genau das macht das DX-Camp so besonders: Es ist offen, unkompliziert und einladend. Wer mit ehrlichem Interesse kommt, wird freundlich aufgenommen — egal ob mit Rufzeichen oder ohne.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Hinkommen und mehr erfahren&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das DX-Camp findet in &lt;strong&gt;Döbriach&lt;/strong&gt; am Ostufer des Millstätter Sees statt (Gemeinde Radenthein, Kärnten) und läuft noch bis &lt;strong&gt;2. August 2026&lt;/strong&gt;. Für Programm, Kurs-Infos, Anmeldung und Anfahrt lohnt ein Blick auf die offiziellen Seiten:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Offizielle Website:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.dxcamp.info/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dxcamp.info&lt;/a&gt; — Forum, Programm, Fotos und Neuigkeiten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Infos &amp;amp; Amateurfunk-Kurs:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://dxcamp.wordpress.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dxcamp.wordpress.com&lt;/a&gt; (mit eigener &lt;a href=&quot;https://dxcamp.wordpress.com/amateurfunk-kurs/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kurs-Seite&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;80-m-Peilbewerb (22. Juli):&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.oevsv.at/oevsv/veranstaltungen/80-m-Peilbewerb-beim-Zeltlager-2026-in-Doebriach-am-Millstaetter-See/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Details beim ÖVSV&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Veranstalter-Infos:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;https://www.oevsv.at/oevsv/veranstaltungen/DX-Camp-der-adxb-oe/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;DX-Camp der ADXB-OE (ÖVSV)&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.oe5pgm.eu/adxb/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Austrian DX Board (ADXB)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Rundfunk-DX-Seite:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.agdx.de/camp.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;AGDX – DX-Camp&lt;/a&gt; (UKW/TV-Arbeitsgemeinschaft)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wir wünschen allen am DX-Camp zwei schöne Wochen, gutes DX und viele neue Bekanntschaften. Und wer noch überlegt: Der Weg an den Millstätter See hat sich noch selten weniger gelohnt als heuer. Vielleicht sieht man sich ja an der Zeltwiese.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;73 – eure oeradio.at-Redaktion&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild: Naturpuur / Wikimedia Commons, &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;CC BY 4.0&lt;/a&gt; (Blick zum Millstättersee).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) auf Basis öffentlicher Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst — insbesondere der Seiten dxcamp.info, dxcamp.wordpress.com und oevsv.at. Termine und Programm ohne Gewähr; maßgeblich sind die Angaben der Veranstalter. Fragen oder Korrekturen? Schreib uns an kontakt@oeradio.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/dx-camp-doebriach-2026-funken-fuchsjagd-und-seesommer-am-millstaetter-see/&quot;&gt;DX-Camp Döbriach 2026 läuft: Funken, Fuchsjagd und Seesommer am Millstätter See&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Termin</category><category>Community</category></item><item><title>Neu: Digitalfunk in Österreich – DMR, D-STAR, C4FM, TETRA und SVXLink im Überblick</title><link>https://oeradio.at/neu-digitalfunk-in-oesterreich-serie/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90110</guid><description>&lt;p&gt;Digitalfunk klingt für viele nach einer Hürde: DMR, D-STAR, C4FM, TETRA, SVXLink — verschiedene Netze, verschiedene Geräte, verschiedene Regeln. Damit der Einstieg leichter fällt, haben wir auf oeradio.at eine neue Übersichtsserie zum Digitalfunk in Österreich aufgebaut: für jeden Modus eine kompakte, praxisnahe Seite — und eine Übersicht, die alles vergleicht. Was dich erwartet Der Überblick [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/neu-digitalfunk-in-oesterreich-serie/&quot;&gt;Neu: Digitalfunk in Österreich – DMR, D-STAR, C4FM, TETRA und SVXLink im Überblick&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:00:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Digitalfunk klingt für viele nach einer Hürde: DMR, D-STAR, C4FM, TETRA, SVXLink — verschiedene Netze, verschiedene Geräte, verschiedene Regeln. Damit der Einstieg leichter fällt, haben wir auf oeradio.at eine neue &lt;strong&gt;Übersichtsserie zum Digitalfunk in Österreich&lt;/strong&gt; aufgebaut: für jeden Modus eine kompakte, praxisnahe Seite — und eine Übersicht, die alles vergleicht.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was dich erwartet&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/digitalfunk-in-oesterreich-welcher-modus-passt-zu-dir/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Überblick „Welcher Modus passt zu dir?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; stellt die Systeme mit einer Vergleichstabelle gegenüber — Registrierung, Codeplug, Geräte und Einstiegshürde auf einen Blick. Von dort geht es weiter in die Detailseiten:&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/dmr-in-oesterreich-einstieg-brandmeister-talkgroups/&quot;&gt;&lt;strong&gt;DMR&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — BrandMeister, Talkgroups (232 &amp;amp; Co.), DMR-ID und Hotspot&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/d-star-in-oesterreich-reflektoren-registrierung-einstieg/&quot;&gt;&lt;strong&gt;D-STAR&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — Reflektoren, Registrierung und der erste Schritt QRV&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/c4fm-yaesu-fusion-in-oesterreich-einstieg/&quot;&gt;&lt;strong&gt;C4FM / Yaesu Fusion&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — WIRES-X, YSF und der YCS232 — ganz ohne ID und Codeplug&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/tetra-in-oesterreich-buendelfunk-im-amateurfunk/&quot;&gt;&lt;strong&gt;TETRA&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — professioneller Bündelfunk im Amateurfunk&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-in-oesterreich-reflektor-funk-ueber-jedes-fm-geraet/&quot;&gt;&lt;strong&gt;SVXLink&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — Reflektor-Funk mit jedem FM-Gerät, plus &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-hotspot-selbst-bauen-sa818-modul/&quot;&gt;SA818-Hotspot-Selbstbau&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://oeradio.at/m17-in-oesterreich-offener-digitalfunk/&quot;&gt;&lt;strong&gt;M17&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; — der offene Modus mit Codec2, plus &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/pi-star-hotspot-einrichten-dmr-d-star-c4fm/&quot;&gt;Pi-Star-Hotspot&lt;/a&gt; für die Digitalmodi&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Und weil eine Übersicht mehr sagt als tausend Worte — hier die Modi auf einen Blick:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;thead&gt;&lt;tr&gt;&lt;th&gt;Modus&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Registrierung&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Codeplug&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Geräte&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Einstiegshürde&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/thead&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;SVXLink&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;jedes FM-Gerät&lt;/td&gt;&lt;td&gt;sehr niedrig&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;C4FM&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Yaesu&lt;/td&gt;&lt;td&gt;niedrig&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;EchoLink&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja (Rufzeichen)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;App / FM&lt;/td&gt;&lt;td&gt;niedrig&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;DMR&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja (DMR-ID)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja&lt;/td&gt;&lt;td&gt;günstig, viele Marken&lt;/td&gt;&lt;td&gt;mittel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;D-STAR&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;ja (Gateway)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein (Speicher)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Icom&lt;/td&gt;&lt;td&gt;mittel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;TETRA&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Umprogrammierung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;kommerziell, umgebaut&lt;/td&gt;&lt;td&gt;hoch&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;M17&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;nein&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Module17 / OpenRTX / Hotspot&lt;/td&gt;&lt;td&gt;mittel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Wo du die Serie findest&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die Serie hat einen eigenen Menüpunkt bekommen. Du erreichst sie im Hauptmenü unter &lt;strong&gt;Amateurfunk → Digitalfunk&lt;/strong&gt; — oder direkt über die &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/category/digitalfunk/&quot;&gt;Digitalfunk-Übersicht&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-image size-large&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://oeradio.at/wp-content/uploads/2026/07/digitalfunk-navlink.png&quot; alt=&quot;Menüpunkt Digitalfunk im Hauptmenü von oeradio.at unter Amateurfunk&quot;/&gt;&lt;figcaption class=&quot;wp-element-caption&quot;&gt;Der neue Menüpunkt „Digitalfunk&quot; im Hauptmenü unter Amateurfunk.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Alle Seiten sind in allen sieben Sprachen der Website verfügbar und werden mit der Zeit weiter ergänzt. Viel Spaß beim Stöbern — und beim ersten digitalen QSO!&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) auf Basis öffentlicher Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft. Fragen oder Korrekturen? Schreib uns an kontakt@oeradio.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/neu-digitalfunk-in-oesterreich-serie/&quot;&gt;Neu: Digitalfunk in Österreich – DMR, D-STAR, C4FM, TETRA und SVXLink im Überblick&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Amateurfunk</category></item><item><title>M17 in Österreich: der offene Digitalfunk mit Codec2</title><link>https://oeradio.at/m17-in-oesterreich-offener-digitalfunk/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90140</guid><description>&lt;p&gt;DMR, D-STAR und C4FM sind etabliert — aber sie haben eine Gemeinsamkeit, die vielen sauer aufstößt: Ihr Sprach-Codec (AMBE) ist proprietär und steckt als lizenzpflichtiger Chip in jedem Gerät. M17 macht es anders. Es ist ein von Grund auf quelloffener Digital-Voice-Modus — freier Codec, freie Software, offene Spezifikation. Und er ist in Österreich bereits aktiv. [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/m17-in-oesterreich-offener-digitalfunk/&quot;&gt;M17 in Österreich: der offene Digitalfunk mit Codec2&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:40:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;DMR, D-STAR und C4FM sind etabliert — aber sie haben eine Gemeinsamkeit, die vielen sauer aufstößt: Ihr Sprach-Codec (AMBE) ist proprietär und steckt als lizenzpflichtiger Chip in jedem Gerät. &lt;strong&gt;M17&lt;/strong&gt; macht es anders. Es ist ein von Grund auf &lt;strong&gt;quelloffener&lt;/strong&gt; Digital-Voice-Modus — freier Codec, freie Software, offene Spezifikation. Und er ist in Österreich bereits aktiv.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was M17 ausmacht&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;M17 wird seit 2019 von einer internationalen Community rund um Wojciech Kaczmarski (SP5WWP) entwickelt. Technisch überträgt es Sprache und Daten per 4-FSK; die Sprache steckt im offenen &lt;strong&gt;Codec2&lt;/strong&gt;, den man auch von &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/freedv-open-source-digitalsprache-fuer-kurzwelle/&quot;&gt;FreeDV&lt;/a&gt; kennt. Die Klangqualität ist mit den AMBE-Codecs der anderen Modi mindestens ebenbürtig — nur eben ohne Lizenzgebühren und ohne geschlossene Blackbox. Jedes Sende-Paket führt das Rufzeichen direkt mit, eine separate ID-Registrierung wie bei DMR entfällt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Warum das zählt&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Offen heißt: nachvollziehbar, erweiterbar, unabhängig von einem einzelnen Hersteller. Wer will, kann den Codec, die Firmware und die Reflektor-Software selbst anschauen, anpassen und weiterentwickeln. Das macht M17 zum spannendsten Experimentierfeld im digitalen Sprechfunk — und zu einem echten Amateurfunk-Projekt im ursprünglichen Sinn.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;M17 in Österreich: der OE-Reflektor&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Österreich ist von Anfang an dabei: Ein &lt;strong&gt;österreichischer M17-Reflektor&lt;/strong&gt; ist aktiv. Wie bei M17 üblich ist er in Module (Buchstaben) gegliedert — &lt;strong&gt;Modul B&lt;/strong&gt; dient dem heimischen OE-Verkehr, &lt;strong&gt;Modul A&lt;/strong&gt; dem internationalen. Weltweit gibt es inzwischen über 130 M17-Reflektoren; mit M17Web lässt sich der Verkehr sogar direkt im Browser mithören.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Wie du QRV wirst&lt;/h2&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hotspot:&lt;/strong&gt; Über einen MMDVM-Hotspot mit der &lt;strong&gt;WPSD-M17&lt;/strong&gt;-Software. Hintergrund: Die klassische MMDVM-Firmware hat M17 im Juli 2025 fallen gelassen — die WPSD-M17-Community-Fork bringt es auf bestehende Hotspots zurück.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dedizierte Hardware:&lt;/strong&gt; das offene &lt;strong&gt;Module17&lt;/strong&gt;-Board, das aus einem FM-Gerät einen M17-Transceiver macht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freie Firmware:&lt;/strong&gt; passende Handfunkgeräte lassen sich mit der quelloffenen &lt;strong&gt;OpenRTX&lt;/strong&gt;-Firmware auf M17 umflashen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Auch hier gilt: gültige Amateurfunklizenz vorausgesetzt, eine passende Frequenz nach ÖVSV-Bandplan und maßvolle Leistung.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Einordnung&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;M17 ist noch jung — weniger Geräte, kleinere Runden als bei DMR oder C4FM. Dafür bekommst du den einzigen komplett offenen Modus, aktive OE-Beteiligung und ein Projekt mit Zukunft. Wie sich M17 gegen die etablierten Systeme schlägt, zeigt unser Vergleich &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/d-star-vs-dmr-vs-c4fm-vs-m17-welches-digitalsystem-passt-zu-dir/&quot;&gt;D-STAR vs. DMR vs. C4FM vs. M17&lt;/a&gt;; den Gesamtüberblick gibt die &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/digitalfunk-in-oesterreich-welcher-modus-passt-zu-dir/&quot;&gt;Digitalfunk-Übersicht&lt;/a&gt;. Und wer einen Hotspot dafür aufsetzen will, findet den Weg im Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/pi-star-hotspot-einrichten-dmr-d-star-c4fm/&quot;&gt;Pi-Star-/MMDVM-Hotspot einrichten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) auf Basis öffentlicher Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst — insbesondere des M17-Projekts, des ÖVSV-Wikis und öffentlicher Reflektor-Informationen. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft. Fragen oder Korrekturen? Schreib uns an kontakt@oeradio.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/m17-in-oesterreich-offener-digitalfunk/&quot;&gt;M17 in Österreich: der offene Digitalfunk mit Codec2&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Digitalfunk</category></item><item><title>Pi-Star-Hotspot einrichten: DMR, D-STAR und C4FM digital</title><link>https://oeradio.at/pi-star-hotspot-einrichten-dmr-d-star-c4fm/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90130</guid><description>&lt;p&gt;Für die analoge Welt haben wir den SA818-Hotspot mit SVXLink gezeigt. Für die digitalen Sprachmodi — DMR, D-STAR und C4FM — ist Pi-Star der Standardweg. Diese quelloffene Software macht aus einem Raspberry Pi und einem kleinen Funk-Modem einen persönlichen Hotspot, der dich über das Internet weltweit ins Netz bringt. Was Pi-Star ist Pi-Star ist eine [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/pi-star-hotspot-einrichten-dmr-d-star-c4fm/&quot;&gt;Pi-Star-Hotspot einrichten: DMR, D-STAR und C4FM digital&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:35:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;Für die &lt;em&gt;analoge&lt;/em&gt; Welt haben wir den &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-hotspot-selbst-bauen-sa818-modul/&quot;&gt;SA818-Hotspot mit SVXLink&lt;/a&gt; gezeigt. Für die &lt;em&gt;digitalen&lt;/em&gt; Sprachmodi — &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/dmr-in-oesterreich-einstieg-brandmeister-talkgroups/&quot;&gt;DMR&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/d-star-in-oesterreich-reflektoren-registrierung-einstieg/&quot;&gt;D-STAR&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/c4fm-yaesu-fusion-in-oesterreich-einstieg/&quot;&gt;C4FM&lt;/a&gt; — ist &lt;strong&gt;Pi-Star&lt;/strong&gt; der Standardweg. Diese quelloffene Software macht aus einem Raspberry Pi und einem kleinen Funk-Modem einen persönlichen Hotspot, der dich über das Internet weltweit ins Netz bringt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was Pi-Star ist&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Pi-Star ist eine fertige Betriebssystem-Distribution für den Raspberry Pi, die die MMDVM-Software mit einer bequemen Weboberfläche verbindet. Über ein &lt;strong&gt;MMDVM-Modem&lt;/strong&gt; (ein aufsteckbares Funkboard) erzeugt der Pi ein schwaches Signal auf 2 m oder 70 cm und spricht auf der anderen Seite die Digitalnetze. Ein einziger Hotspot beherrscht dabei mehrere Modi — DMR, D-STAR, C4FM und weitere. Neben dem klassischen Pi-Star gibt es mit &lt;strong&gt;WPSD&lt;/strong&gt; einen modernen, aktiv gepflegten Nachfolger, der genauso bedient wird.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Hardware&lt;/h2&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Raspberry Pi&lt;/strong&gt; — ein Zero 2 W, 3 oder 4 reicht völlig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;MMDVM-Modem&lt;/strong&gt; — ein Aufsteckboard (z.&amp;nbsp;B. MMDVM_HS_Hat oder ZUMspot). Fertige Hotspots (Jumbospot &amp;amp; Co.) haben Pi und Modem bereits vereint.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;SD-Karte, Stromversorgung, kleine Antenne.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Image aufspielen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das Pi-Star- (oder WPSD-)Image herunterladen und mit einem Tool wie &lt;strong&gt;Balena Etcher&lt;/strong&gt; auf die SD-Karte schreiben. Karte in den Pi stecken, Antenne anschließen, mit stabilen 5&amp;nbsp;V versorgen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Erstkonfiguration&lt;/h2&gt;

&lt;ol class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mit dem Setup-WLAN verbinden:&lt;/strong&gt; Beim ersten Start öffnet Pi-Star einen Access Point namens &lt;strong&gt;„Pi-Star-Setup&quot;&lt;/strong&gt;. Verbinde Handy oder Laptop damit.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ins Heim-WLAN bringen:&lt;/strong&gt; Im Browser das Dashboard öffnen (&lt;code&gt;http://pi-star/&lt;/code&gt; bzw. &lt;code&gt;pi-star.local&lt;/code&gt;), das eigene WLAN eintragen und neu starten — der Hotspot hängt danach im Heimnetz.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Grundeinstellungen:&lt;/strong&gt; Unter &lt;em&gt;Configuration&lt;/em&gt; Rufzeichen, &lt;strong&gt;DMR-ID&lt;/strong&gt;, den Knotentyp (Simplex oder Duplex) und die Frequenz (RX/TX) eintragen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Modi aktivieren:&lt;/strong&gt; DMR, D-STAR und/oder C4FM einschalten — je nachdem, was du nutzen willst.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Netze wählen:&lt;/strong&gt; für DMR das Netz (BrandMeister oder DMR+) samt Hotspot-Sicherheitspasswort, für D-STAR den Standard-Reflektor, für C4FM den YSF-/YCS-Server.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Das Hotspot-Sicherheitspasswort für BrandMeister legst du zuvor im &lt;a href=&quot;https://brandmeister.network&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;BrandMeister-Selfcare&lt;/a&gt; fest — dieselbe Registrierung wie beim Relaisbetrieb.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Frequenz und Recht in Österreich&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Der Hotspot sendet — also gilt: gültige Amateurfunklizenz vorausgesetzt, eine für Simplex/Hotspots vorgesehene Frequenz nach dem &lt;a href=&quot;https://wiki.oevsv.at/wiki/Bandplan&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ÖVSV-Bandplan&lt;/a&gt; und minimale Leistung. Für die Reichweite im eigenen Haus genügen wenige Milliwatt.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Analog oder digital?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Kurz zur Einordnung: Willst du &lt;strong&gt;analoge FM-Relais&lt;/strong&gt; über das Netz nutzen, ist &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-in-oesterreich-reflektor-funk-ueber-jedes-fm-geraet/&quot;&gt;SVXLink&lt;/a&gt; (mit einem SA818-Hotspot) der richtige Weg. Für die &lt;strong&gt;digitalen Modi&lt;/strong&gt; DMR, D-STAR und C4FM ist Pi-Star die erste Wahl. Viele haben am Ende beides — je nach dem, wen sie erreichen wollen.&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) auf Basis öffentlicher Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst — insbesondere der offenen Pi-Star-Dokumentation und dem ÖVSV-Wiki. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft. Fragen oder Korrekturen? Schreib uns an kontakt@oeradio.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/pi-star-hotspot-einrichten-dmr-d-star-c4fm/&quot;&gt;Pi-Star-Hotspot einrichten: DMR, D-STAR und C4FM digital&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Digitalfunk</category></item><item><title>SVXLink-Hotspot selbst bauen mit dem SA818-Modul</title><link>https://oeradio.at/svxlink-hotspot-selbst-bauen-sa818-modul/</link><guid isPermaLink="false">https://oeradio.at/?p=90042</guid><description>&lt;p&gt;In unserem Überblick zu SVXLink in Österreich haben wir zwei Wege ins Netz gezeigt: über ein teilnehmendes Relais – oder über einen eigenen Hotspot. Dieser Beitrag nimmt sich den zweiten Weg vor. Ein FM-Hotspot erzeugt daheim ein schwaches 2-m- oder 70-cm-Signal und bringt den SVXLink-Reflektor so direkt ins Shack, ganz ohne Relais in Reichweite. Das [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-hotspot-selbst-bauen-sa818-modul/&quot;&gt;SVXLink-Hotspot selbst bauen mit dem SA818-Modul&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:25:00 GMT</pubDate><content:encoded>&lt;p&gt;In unserem Überblick zu &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-in-oesterreich-reflektor-funk-ueber-jedes-fm-geraet/&quot;&gt;SVXLink in Österreich&lt;/a&gt; haben wir zwei Wege ins Netz gezeigt: über ein teilnehmendes Relais – oder über einen eigenen Hotspot. Dieser Beitrag nimmt sich den zweiten Weg vor. Ein FM-Hotspot erzeugt daheim ein schwaches 2-m- oder 70-cm-Signal und bringt den SVXLink-Reflektor so direkt ins Shack, ganz ohne Relais in Reichweite. Das Herzstück ist fast immer dasselbe kleine Bauteil: das &lt;strong&gt;SA818&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Was ist das SA818?&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Das SA818 (Hersteller NiceRF) ist ein briefmarkengroßes FM-Transceivermodul für das 2-m- oder 70-cm-Band mit rund einem Watt Sendeleistung. Es enthält Sender, Empfänger und Tonsignalisierung (CTCSS/DCS) in einem Baustein und wird über eine serielle Schnittstelle (UART, 9600&amp;nbsp;Baud, 8N1, 3,3&amp;nbsp;V) programmiert. Weil es günstig, klein und stromsparend ist, sitzt es im Inneren vieler fertiger Hotspots – und eignet sich ebenso gut für den Selbstbau.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Zwei Wege: Fertig-Kit oder Selbstbau&lt;/h2&gt;

&lt;h3 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Der bequeme Weg: SHARI &amp;amp; Co.&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wer nicht löten will, greift zum fertigen &lt;strong&gt;SHARI&lt;/strong&gt; (SA818 Ham Allstar Radio Interface, ein Konstruktionsprojekt von N8AR). SHARI kombiniert ein SA818S-Modul mit einer CM119-USB-Soundkarte auf einer kleinen Platine, steckt direkt auf die USB-Buchsen eines Raspberry&amp;nbsp;Pi und liefert Leistung, Audio und Programmierung über USB. Status-LEDs zeigen Power, Verbindung, COS (Empfang) und PTT (Sendung); die Ausgangsleistung liegt je nach Modell bei 0,5 bis 1&amp;nbsp;Watt, wahlweise für 2&amp;nbsp;m oder 70&amp;nbsp;cm. Neben dem Original (erhältlich über kits4hams.com) gibt es zahlreiche Nachbauten wie AURSINC Shari PiHat oder Jumbospot SR110U. Ursprünglich für AllStarLink gedacht, lässt sich dieselbe Hardware genauso für SVXLink oder EchoLink nutzen.&lt;/p&gt;

&lt;h3 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Der Bastelweg: SA818 + Raspberry Pi + USB-Soundkarte&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wer selbst baut, braucht drei Dinge: ein SA818-Modul, einen Raspberry&amp;nbsp;Pi (Zero&amp;nbsp;2&amp;nbsp;W, 3, 4 oder 5 – alle reichen locker) und eine einfache USB-Soundkarte mit CM108/CM119-Chip, die neben der Audioübertragung auch die PTT- und COS-Leitungen über ihre GPIOs bereitstellt. Dazu eine kleine Antenne und eine stabile 5-V-Stromversorgung. Das SA818 zieht beim Senden spürbar Strom – die Speisung sollte also nicht knapp bemessen sein.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Verdrahtung (Selbstbau)&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Die wichtigsten Anschlüsse des SA818 und wohin sie führen:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;thead&gt;&lt;tr&gt;&lt;th&gt;SA818-Pin&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Funktion&lt;/th&gt;&lt;th&gt;Anschluss&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/thead&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;VBAT&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Versorgung (~3,7–5&amp;nbsp;V)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;stabile Speisung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;GND&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Masse&lt;/td&gt;&lt;td&gt;gemeinsame Masse&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;PTT&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sendetaste (active low)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;GPIO der Soundkarte / des Pi&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;MIC&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sende-NF (TX-Audio)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Audio-Ausgang der Soundkarte&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;AF / RF&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Empfangs-NF (RX-Audio)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Audio-Eingang der Soundkarte&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;SQ&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Squelch/COS (Trägererkennung)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;GPIO-Eingang&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;H/L&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Leistungsumschaltung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf Masse = niedrige Leistung&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;PD&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Power-Down / Aktivierung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;auf VBAT = Modul aktiv&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Beim fertigen SHARI ist diese Verdrahtung bereits erledigt; beim RF.Guru-Hotspot etwa laufen PTT über GPIO16 (Pin&amp;nbsp;36) und COS über GPIO12 (Pin&amp;nbsp;32) direkt zum Pi. Wer selbst baut, orientiert sich an genau diesen Leitungen: Träger senden (PTT), Träger erkennen (SQ/COS), NF rein und raus.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Das SA818 programmieren&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Vor dem ersten Einsatz bekommt das Modul seine Frequenz und – falls gewünscht – einen CTCSS-Ton. Am einfachsten geht das mit dem quelloffenen Python-Werkzeug &lt;code&gt;sa818&lt;/code&gt; (von Fred, W6BSD). Zum Programmieren wird das Modul über einen 3,3-V-USB-Seriell-Adapter (FTDI) oder direkt am Pi angesprochen:&lt;/p&gt;

&lt;pre class=&quot;wp-block-code&quot;&gt;&lt;code&gt;pip install sa818

# Firmware-Version auslesen (Kommunikationstest)
sa818 version

# Frequenz und CTCSS setzen (Beispiel 70 cm)
sa818 --port /dev/ttyUSB0 radio --frequency 434.925 --ctcss 88.5 --squelch 4&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Praktischer Tipp aus der Praxis: Lässt man SVXLink die Höhen-/Tiefenanhebung (Pre-/De-Emphasis) und Filterung selbst übernehmen, schaltet man die modul-eigenen Filter mit &lt;code&gt;AT+SETFILTER=1,1,1&lt;/code&gt; ab. Das ergibt einen saubereren, gleichmäßigeren Klang.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;CTCSS-Töne: die Standardwerte&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Beim Programmieren gibst du den CTCSS-Ton als Frequenz in Hertz an. Es gibt 38 genormte Töne — welcher konkret nötig ist, hängt vom Ziel-Relais oder Reflektor ab (im Zweifel beim Sysop erfragen). Die genormten Werte:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;wp-block-table&quot;&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;67,0&lt;/td&gt;&lt;td&gt;71,9&lt;/td&gt;&lt;td&gt;74,4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;77,0&lt;/td&gt;&lt;td&gt;79,7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;82,5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;85,4&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;88,5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;91,5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;94,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;97,4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;100,0&lt;/td&gt;&lt;td&gt;103,5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;107,2&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;110,9&lt;/td&gt;&lt;td&gt;114,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;118,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;123,0&lt;/td&gt;&lt;td&gt;127,3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;131,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;136,5&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;141,3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;146,2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;151,4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;156,7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;162,2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;167,9&lt;/td&gt;&lt;td&gt;173,8&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;179,9&lt;/td&gt;&lt;td&gt;186,2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;192,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;203,5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;210,7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;218,1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;225,7&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;233,6&lt;/td&gt;&lt;td&gt;241,8&lt;/td&gt;&lt;td&gt;250,3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Im &lt;code&gt;sa818&lt;/code&gt;-Tool wird der Ton als Zahl übergeben (z.&amp;nbsp;B. &lt;code&gt;--ctcss 88.5&lt;/code&gt;); Sende- und Empfangston lassen sich getrennt setzen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;SVXLink konfigurieren&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein Hotspot läuft in SVXLink als &lt;strong&gt;SimplexLogic&lt;/strong&gt; (kein Repeater, sondern ein Simplex-Kanal). Ein paar Werte in der &lt;code&gt;svxlink.conf&lt;/code&gt; sind für das SA818 entscheidend – vor allem der Sende-Vorlauf:&lt;/p&gt;

&lt;pre class=&quot;wp-block-code&quot;&gt;&lt;code&gt;[SimplexLogic]
TYPE=Simplex
...

[Rx1]
AUDIO_DEV=alsa:plughw:1     # USB-Soundkarte ist Karte 1, Pi-intern ist 0
SQL_DET=CTCSS               # oder HIDRAW (COS über GPIO)

[Tx1]
AUDIO_DEV=alsa:plughw:1
PTT_TYPE=Hidraw            # bzw. GPIO
TX_DELAY=800              # WICHTIG: SA818 startet langsam
PTT_HANGTIME=200
TIMEOUT=300              # Not-Aus gegen Dauerträger
PREEMPHASIS=1
SQL_TAIL_ELIM=300&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Die beiden häufigsten Stolpersteine stecken schon in diesen Zeilen: &lt;strong&gt;&lt;code&gt;TX_DELAY=800&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; gibt dem SA818 rund 800&amp;nbsp;Millisekunden Zeit, bis der Sender stabil steht – ohne diesen Vorlauf werden die ersten Silben abgeschnitten. Und &lt;strong&gt;&lt;code&gt;TIMEOUT=300&lt;/code&gt;&lt;/strong&gt; ist die Notbremse: Sollte das Modul einmal in einen Dauerträger laufen (ein bekanntes SA818-Phänomen), schaltet SVXLink nach 300&amp;nbsp;Sekunden ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer sich die Handarbeit sparen will, findet mit dem &lt;strong&gt;RF.Guru Analog-HotSPOT&lt;/strong&gt; ein fertiges Raspberry-Pi-Image (mit Balena Etcher aufspielen, dann &lt;code&gt;hotspot-config&lt;/code&gt;) – inklusive vorbereiteter SVXLink-Konfiguration und passender GPIO-Belegung.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Das Hotspot-Dashboard&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein fertig eingerichteter Hotspot bringt meist ein kleines Web-Dashboard mit, erreichbar über die lokale IP-Adresse des Raspberry Pi im Heimnetz (etwa &lt;code&gt;http://192.168.x.x/&lt;/code&gt;). Dort siehst du auf einen Blick, welche Relais und Hotspots zuletzt gesendet haben und welche Sprechgruppen geschaltet sind — und kannst per Klick eine Gruppe verbinden oder einen DTMF-Befehl absetzen. Das ist bequemer, als alles am Funkgerät zu tippen.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Optional: EchoLink am Hotspot&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;SVXLink kann auch als &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/echolink-allstarlink-svxlink-weltweiter-relaisfunk-ueber-voip/&quot;&gt;EchoLink&lt;/a&gt;-Knoten laufen. Dafür registrierst du dein Rufzeichen einmalig auf &lt;a href=&quot;https://www.echolink.org/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;echolink.org&lt;/a&gt; und hinterlegst die Zugangsdaten in der SVXLink-Konfiguration. Im Router müssen dafür die EchoLink-Ports offen sein: &lt;strong&gt;5198 und 5199 (UDP)&lt;/strong&gt; sowie &lt;strong&gt;5200 (TCP)&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Frequenz und Recht in Österreich&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Ein Hotspot sendet – also gilt: &lt;strong&gt;gültige Amateurfunklizenz vorausgesetzt.&lt;/strong&gt; Wähle eine für Simplex bzw. Hotspots vorgesehene Frequenz nach dem &lt;a href=&quot;https://wiki.oevsv.at/wiki/SvxLink&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ÖVSV-Bandplan&lt;/a&gt;, keinesfalls einen Relaiseingang, und fahre mit minimaler Leistung – für die Reichweite im eigenen Haus genügen wenige Milliwatt. So bleibt der Hotspot ein reines Werkzeug fürs Shack und stört niemanden. Welche Sprechgruppen dich dann erwarten (Stichwort TG&amp;nbsp;232 für die österreichweite Runde), steht im &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-in-oesterreich-reflektor-funk-ueber-jedes-fm-geraet/&quot;&gt;SVXLink-Überblick&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Weiterführende Quellen&lt;/h2&gt;

&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot;&gt;
&lt;li&gt;Video: „SHARI Pi HAT – Allstar SA818 Radio Module for Raspberry Pi&quot; – &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=5WdkACqlWVI&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;YouTube&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Video: „Setting up a SHARI Allstar Node with Kyle, AA0Z&quot; – &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=0oXMrMOlN6Q&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;YouTube&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Video: „Building a new SHARI hotspot for Echolink and Allstar&quot; – &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=agc11-r0k98&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;YouTube&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Programmier-Tool und Anleitung: &lt;a href=&quot;https://github.com/0x9900/SA818&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;github.com/0x9900/SA818&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fertiges SVXLink-Hotspot-Image: &lt;a href=&quot;https://github.com/Guru-RF/Analog-HotSPOT-SVXLink&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;RF.Guru Analog-HotSPOT-SVXLink&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kits: &lt;a href=&quot;https://kits4hams.com/shari&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;kits4hams.com/shari&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Verwandte Beiträge bei uns: &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-in-oesterreich-reflektor-funk-ueber-jedes-fm-geraet/&quot;&gt;SVXLink in Österreich&lt;/a&gt; · &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/echolink-allstarlink-svxlink-weltweiter-relaisfunk-ueber-voip/&quot;&gt;EchoLink, AllStarLink und SVXLink&lt;/a&gt; · &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/ukw-relaisfunkstellen-in-oesterreich-netzwerk-technik-und-nutzung/&quot;&gt;UKW-Relaisfunkstellen in Österreich&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Diese Seite ist Teil unserer &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/digitalfunk-in-oesterreich-welcher-modus-passt-zu-dir/&quot;&gt;Digitalfunk-Übersicht&lt;/a&gt; — dort findest du alle Modi im Vergleich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr class=&quot;wp-block-separator has-alpha-channel-opacity&quot;/&gt;

&lt;h2 class=&quot;wp-block-heading&quot;&gt;Transparenzhinweis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) auf Basis öffentlicher Quellen recherchiert und in eigenen Worten verfasst – darunter das ÖVSV-Wiki, die offizielle SVXLink-Dokumentation, die SA818-Projektseiten von 0x9900/W6BSD und RF.Guru sowie frei zugängliche Video-Tutorials. Konkrete Konfigurationswerte bitte immer an der eigenen Hardware prüfen. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft. Fragen, Korrekturen oder Ergänzungen? Schreib uns an kontakt@oeradio.at.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitrag &lt;a href=&quot;https://oeradio.at/svxlink-hotspot-selbst-bauen-sa818-modul/&quot;&gt;SVXLink-Hotspot selbst bauen mit dem SA818-Modul&lt;/a&gt; erschien zuerst auf &lt;a href=&quot;https://oeradio.at&quot;&gt;OERadio&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:creator>Michael | OE8YML</dc:creator><category>Digitalfunk</category></item></channel></rss>