Kalenderwoche 45/2026 · Vorgelesen von Sarah, unserer KI-Stimme (ElevenLabs Multilingual v2).
Guten Tag, liebe Funkfreunde, und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche 45. Am Mikrofon Sarah. Der letzte Rundspruch ist am 11. Oktober erschienen, das waren drei Wochen. Seither sind vierzehn Beiträge erschienen: elf Fachbeiträge und drei DX-Wetter. Alles davon steht heute in dieser Ausgabe, nach Themen sortiert, damit nichts untergeht. Und es gibt einen Rückblick, auf den wir uns schon beim letzten Mal gefreut haben.
⭐ OE8JOTA: der Rückblick in Zahlen
Das Sonderrufzeichen war vom 16. bis 18. Oktober in der Luft, am Samstag waren wir vor Ort bei den Pfadfinderinnen: OE8ASR André, OE8CXC Sergio und OE8YML Michael. Das Logbuch in Zahlen: 286 QSOs mit 270 verschiedenen Stationen, 31 DXCC-Länder auf 4 Kontinenten, von Kanada über Kenia bis in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Libanon, und 8 Bänder vom 160-Meter-Band bis zum 2-Meter-Band. Am meisten los war auf 40 und 80 Meter. Die meisten Verbindungen gingen nach Deutschland (70), Polen (31) und in die Niederlande (27).
Vor Ort hatten wir hinter dem Haus einen kleinen Antennenpark aufgebaut, von der Multiband-Vertikal über den Trapped-Dipol bis zur 2-m/70-cm-Yagi, damit die Kinder nicht nur ein Funkgerät sehen, sondern verstehen, was draußen am Mast hängt. Dazu kamen Theorie zur Wellenausbreitung, EMS-Messungen und ein Radiacode, mit dem man ionisierende Strahlung sichtbar machen kann. Auch die Systeme, die man ohne Prüfung nutzen darf, haben wir erklärt: PMR446, CB-Funk und MeshCore. Ein herzliches Dankeschön an alle, die auf den Bändern geduldig mit den Pfadfinderinnen gesprochen haben. Der ganze Bericht mit Bildern steht in OE8JOTA 2026: Danke für drei Tage in der Luft.
Digitale Betriebsarten und Datenfunk
RADE V1 und V2 ist der jüngste Beitrag: ein neuronaler Sprachcodec für Kurzwelle, der in FreeDV läuft. Nach den Angaben des Projekts belegt V1 rund 2100 Hertz Bandbreite, V2 rund 860 Hertz. Eine Bitrate nennt keine der Quellen, deshalb nennen wir auch keine. Die Quellen widersprechen sich bei Bandbreite und Spitzenleistung, und der Beitrag sagt, wo. Dazu ein Erklärkasten, was „neuronal“ eigentlich heißt, und ein Video eines Vortrags von Mark Jessop.
JS8Call verbindet die Robustheit von FT8 mit Freitext: Tastatur-zu-Tastatur auf Kurzwelle, entwickelt von Jordan Sherer, KN4CRD, auf Basis der WSJT-X-Codebasis. Gleiche 8-GFSK-Modulation wie FT8, aber echte Unterhaltungen statt Speed-Dating.
SCS PXdragon DR-9400 ist die nächste Generation der PACTOR-Modems aus Hanau: Statt eines spezialisierten DSP-Chips arbeitet darin ein Linux-Rechner mit ARM-Prozessor. Neben PACTOR kann das Gerät RTTY und Wetterfax. Der Beitrag erzählt auch die Geschichte von PACTOR seit den Achtzigerjahren.
KI im Shack: drei Beiträge, ehrlich eingeordnet
KI und Ausbreitungsvorhersage stellt klassische Modelle wie VOACAP den neuen Machine-Learning-Ansätzen gegenüber. Automatische CW-Decodierung mit neuronalen Netzen zeigt, wie KI-Decoder unter Rauschen, QRM und Fading arbeiten, welche Tools es gibt und wo die Grenzen liegen. Und KI-optimierte Antennenanpassung beginnt mit der ehrlichen Antwort: Aus der Forschung gibt es einige Arbeiten, ein fertiges KI-Tuner-Produkt für den Amateurfunk haben wir bei der Recherche nicht gefunden.
Empfang und UKW
SDR-Empfänger im Vergleich 2026 geht vom USB-Stick um dreißig Euro bis zum 16-Bit-Empfänger, der die komplette Kurzwelle auf einmal mitschneidet, und sagt, welches Gerät für welchen Zweck passt.
Die Winter VHF Simplex Challenge der Initiative 145 Alive läuft vom 1. Oktober 2026 bis 1. Februar 2027. Es zählt jede direkte Verbindung auf 2 Meter, in FM oder SSB. Ausdrücklich kein Contest: keine Ergebnislisten, jeder spielt gegen sich selbst, und wer ein Log hochlädt, bekommt ein persönliches Zertifikat. Zum Zeitpunkt unserer Recherche waren 79 Teilnehmende registriert.
Gastbeitrag: CW lernen auf Persisch und Arabisch
Mohammad Bahrololoum, früher EP2MHB, betreibt einen kostenlosen Browser-Trainer für CW und hat in diesem Herbst sein Handbuch in drei Sprachen geschrieben, Englisch, Persisch und Arabisch, zusammen rund 150 Seiten. Sein Beitrag, den wir aus dem Englischen übersetzt haben, handelt von den Problemen, die er nicht kommen sah: Die Übersetzung war der kleinere Teil der Arbeit. Hier geht es zu Was sich ändert, wenn man CW-Lernmaterial auf Persisch und Arabisch schreibt.
Zum Schmunzeln: der Elite-Repeater
Die Störsender-Satire von Hansl Hohlleiter hat eine neue Folge: Der Elite-Repeater. Egon Eliteknoten kündigt elf Elite-Repeater an, vier Knoten laufen, zwei haben einen richtigen Namen, und die Reichweite beträgt achtzig Meter. Eine Satire, wie immer.
DX-Wetter: drei Wochen im Rückblick
KW 43 startete mit Flux 132, einem angekündigten G1 am Dienstag und einem ruhigen Fenster zum CQ WW SSB. Der Flux fiel schneller als gedacht: Gemessen wurden 121, 121, 115, 106, 101 und 93, also jeden Tag weniger als prognostiziert. Das G1 kam nicht am Dienstag, sondern am Mittwoch, den 21. Oktober.
KW 44 brachte die ruhige Woche mit Flux um 90. Unser Korridor hielt an allen fünf bisher gemessenen Tagen, mit 91, 89, 93, 89 und 90. Das Halloween-Fenster, 27 Tage nach dem Sturm vom 4. Oktober, hat sich bis Samstagabend noch nicht geöffnet.
KW 45 sieht so aus: Der Flux liegt um 90, das Magnetfeld klingt ab Montag aus und ist ruhig, und Dienstag und Mittwoch sind die besten Nächte für 80 und 160 Meter. Ein Fragezeichen steht am Freitag, dem 6. November, und für Montag, den 9. November, erwartet NOAA wieder aktive Bedingungen. Contests am Wochenende: unter anderem der YBDXPI FT8 Contest und der IPARC Contest. Alle Zahlen stehen im DX-Wetter für KW 45, die Live-Werte im Bandblick.
Das war der OERadio Wochenrundspruch für die Kalenderwoche 45. Bis nächste Woche, vy 73 und Good DX.
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Guten Tag, liebe Funkfreunde, und herzlich willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche fünfundvierzig, zweitausendsechsundzwanzig. Am Mikrofon: Sarah, eure OERadio-Stimme. Der letzte Rundspruch ist am elften Oktober erschienen, das waren drei Wochen. Seither sind vierzehn Beiträge erschienen: elf Fachbeiträge und drei D X-Wetter. Alles davon hört ihr heute, nach Themen sortiert, damit nichts untergeht. Und es gibt einen Rückblick, auf den wir uns schon beim letzten Mal gefreut haben.
Zuerst O E acht J O T A. Das Sonderrufzeichen war vom sechzehnten bis achtzehnten Oktober in der Luft, am Samstag waren wir vor Ort bei den Pfadfinderinnen: O E acht A S R André, O E acht C X C Sergio und O E acht Y M L Michael. Das Logbuch in Zahlen: zweihundertsechsundachtzig Q S O mit zweihundertsiebzig verschiedenen Stationen, einunddreißig D X C C-Länder auf vier Kontinenten, von Kanada über Kenia bis in die Vereinigten Arabischen Emirate und den Libanon, und acht Bänder, vom hundertsechzig-Meter-Band bis zum zwei-Meter-Band. Am meisten los war auf vierzig und achtzig Meter. Die meisten Verbindungen gingen nach Deutschland, siebzig, Polen, einunddreißig, und in die Niederlande, siebenundzwanzig.
Vor Ort hatten wir hinter dem Haus einen kleinen Antennenpark aufgebaut, von der Multiband-Vertikal über den Trapped-Dipol bis zur zwei-Meter-siebzig-Zentimeter-Yagi, damit die Kinder nicht nur ein Funkgerät sehen, sondern verstehen, was draußen am Mast hängt. Dazu kamen Theorie zur Wellenausbreitung, Messungen elektromagnetischer Felder und ein Radiacode, mit dem man ionisierende Strahlung sichtbar machen kann. Auch die Systeme, die man ohne Prüfung nutzen darf, haben wir erklärt: P M R vierhundertsechsundvierzig, C B-Funk und MeshCore. Ein herzliches Dankeschön an alle, die auf den Bändern geduldig mit den Pfadfinderinnen gesprochen haben. Der ganze Bericht steht auf oeradio.at.
Weiter mit den digitalen Betriebsarten. Der jüngste Beitrag heißt RADE V eins und V zwei: ein neuronaler Sprachcodec für Kurzwelle, der in FreeDV läuft. Nach den Angaben des Projekts belegt V eins rund zweitausendeinhundert Hertz Bandbreite, V zwei rund achthundertsechzig Hertz. Eine Bitrate nennt keine der Quellen, deshalb nennen wir auch keine. Die Quellen widersprechen sich bei Bandbreite und Spitzenleistung, und der Beitrag sagt, wo. Dazu gibt es einen Erklärkasten, was neuronal eigentlich heißt, und ein Video eines Vortrags von Mark Jessop.
JS8Call verbindet die Robustheit von F T acht mit Freitext: Tastatur zu Tastatur auf Kurzwelle, entwickelt von Jordan Sherer, K N vier C R D, auf Basis der W S J T-X-Codebasis. Gleiche acht-G F S K-Modulation wie F T acht, aber echte Unterhaltungen statt Speed-Dating.
Der S C S P X dragon D R neuntausendvierhundert ist die nächste Generation der PACTOR-Modems aus Hanau: Statt eines spezialisierten D S P-Chips arbeitet darin ein Linux-Rechner mit ARM-Prozessor. Neben PACTOR kann das Gerät R T T Y und Wetterfax. Der Beitrag erzählt auch die Geschichte von PACTOR seit den Achtzigerjahren.
Dann drei Beiträge zum Thema künstliche Intelligenz im Shack, ehrlich eingeordnet. KI und Ausbreitungsvorhersage stellt klassische Modelle wie VOACAP den neuen Ansätzen des maschinellen Lernens gegenüber. Die automatische C W-Decodierung mit neuronalen Netzen zeigt, wie KI-Decoder unter Rauschen, Störungen und Fading arbeiten, welche Werkzeuge es gibt und wo die Grenzen liegen. Und die KI-optimierte Antennenanpassung beginnt mit der ehrlichen Antwort: Aus der Forschung gibt es einige Arbeiten, ein fertiges KI-Tuner-Produkt für den Amateurfunk haben wir bei der Recherche nicht gefunden.
Beim Empfang: Der Vergleich der S D R-Empfänger für zweitausendsechsundzwanzig geht vom U S B-Stick um dreißig Euro bis zum Sechzehn-Bit-Empfänger, der die komplette Kurzwelle auf einmal mitschneidet, und sagt, welches Gerät für welchen Zweck passt.
Und auf U K W läuft die Winter V H F Simplex Challenge der Initiative einhundertfünfundvierzig Alive, vom ersten Oktober zweitausendsechsundzwanzig bis zum ersten Februar zweitausendsiebenundzwanzig. Es zählt jede direkte Verbindung auf zwei Meter, in F M oder S S B. Ausdrücklich kein Contest: keine Ergebnislisten, jeder spielt gegen sich selbst, und wer ein Log hochlädt, bekommt ein persönliches Zertifikat. Zum Zeitpunkt unserer Recherche waren neunundsiebzig Teilnehmende registriert.
Ein Gastbeitrag: Mohammad Bahrololoum, früher E P zwei M H B, betreibt einen kostenlosen Browser-Trainer für C W und hat in diesem Herbst sein Handbuch in drei Sprachen geschrieben, Englisch, Persisch und Arabisch, zusammen rund hundertfünfzig Seiten. Sein Beitrag handelt von den Problemen, die er nicht kommen sah: Die Übersetzung war der kleinere Teil der Arbeit.
Zum Schmunzeln: Die Störsender-Satire von Hansl Hohlleiter hat eine neue Folge, der Elite-Repeater. Egon Eliteknoten kündigt elf Elite-Repeater an, vier Knoten laufen, zwei haben einen richtigen Namen, und die Reichweite beträgt achtzig Meter. Eine Satire, wie immer.
Zum Schluss das D X-Wetter der letzten drei Wochen. Kalenderwoche dreiundvierzig startete mit Flux einhundertzweiunddreißig, einem angekündigten G eins am Dienstag und einem ruhigen Fenster zum C Q W W S S B. Der Flux fiel schneller als gedacht: Gemessen wurden hunderteinundzwanzig, hunderteinundzwanzig, hundertfünfzehn, hundertsechs, hunderteins und dreiundneunzig, also jeden Tag weniger als prognostiziert. Das G eins kam nicht am Dienstag, sondern am Mittwoch, dem einundzwanzigsten Oktober.
Kalenderwoche vierundvierzig brachte die ruhige Woche mit Flux um neunzig. Unser Korridor hielt an allen fünf bisher gemessenen Tagen, mit einundneunzig, neunundachtzig, dreiundneunzig, neunundachtzig und neunzig. Das Halloween-Fenster, siebenundzwanzig Tage nach dem Sturm vom vierten Oktober, hat sich bis Samstagabend noch nicht geöffnet.
Und Kalenderwoche fünfundvierzig: Der Flux liegt um neunzig, das Magnetfeld klingt ab Montag aus und ist ruhig, und Dienstag und Mittwoch sind die besten Nächte für achtzig und hundertsechzig Meter. Ein Fragezeichen steht am Freitag, dem sechsten November, und für Montag, den neunten November, erwartet die amerikanische Weltraumwetterbehörde wieder aktive Bedingungen. Am Wochenende laufen unter anderem der Y B D X P I F T acht Contest und der I P A R C Contest. Alle Zahlen stehen im D X-Wetter für Kalenderwoche fünfundvierzig auf oeradio.at.
Das war der OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche fünfundvierzig. Bis nächste Woche, vy dreiundsiebzig und Good D X.
Transparenzhinweis
Dieser Wochenrundspruch wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) verfasst und von der oeradio.at-Redaktion geprüft. Das Titelbild wurde mit KI (ChatGPT) erstellt. Die Vertonung stammt von der KI-Stimme Sarah (ElevenLabs, Multilingual v2), der gesprochene Text ist oben als Transcript nachzulesen. Die Angaben zum Weltraumwetter stammen von NOAA SWPC, Stand 31. Oktober 18:00 UTC. Die Zahlen zu OE8JOTA stammen aus dem Rückblick-Beitrag. Hinweise und Korrekturen gerne an [email protected].





