OERadio Wochenrundspruch KW 37/2026

Rundspruch

Kalenderwoche 37/2026 · Vorgelesen von Sarah, unserer KI-Stimme (ElevenLabs Multilingual v2).

OERadio Rundspruch KW 37/2026, vorgelesen von der KI-Stimme Sarah

Guten Tag, liebe Funkfreunde, und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche 37. Am Mikrofon Sarah. Diese Woche stand im Zeichen der Nachrecherche: Drei unserer Beiträge haben wir gründlich überarbeitet, und dabei sind drei Aussagen gefallen, die vorher in der Fachliteratur und bei uns selbst falsch standen. Dazu eine letzte Erinnerung an den Antarktis-Vortrag, ein Störsender über eine Ortsstelle, die das Tippen verboten hat und jetzt tippt, und das DX-Wetter für die kommende Woche.

⭐ Letzte Woche zum Anmelden: Antarktis-Vortrag am 20. September in Villach

Nächsten Sonntag, 20. September, um 16 Uhr spricht Daniel Noll, DL1SU beziehungsweise OE8BCT, bei KÄRNTEN FUNKT in Villach über sein Jahr als Überwinterer auf der Neumayer-Station III. Anmeldung ist verbindlich, für Mitglieder kostenlos, Tagesmitgliedschaft vor Ort 15 Euro. Wer das noch nicht gemacht hat, hat jetzt genau eine Woche Zeit.

Kurz zur Erinnerung, warum das mehr ist als Urlaubsbilder: Daniel hat mit zwei Kollegen die WSPR-Bake aufgebaut, die dort seit Jänner 2018 läuft und acht Bänder gleichzeitig überwacht. Für Ausbreitungsdaten aus einer Weltgegend, aus der sonst kaum jemand sendet, ist das eine der wenigen laufenden Quellen. Hintergründe stehen in unserem Beitrag Funk aus dem ewigen Eis.

Antennentuner: MFJ baut seit 2024 nichts mehr

Unseren Beitrag Antennentuner: manuell vs. automatisch haben wir von Grund auf neu geschrieben, und die unangenehmste Korrektur betrifft die Kaufempfehlungen. Wir hatten dort MFJ-949E, MFJ-998 und MFJ-998RT als aktuelle Geräte genannt. MFJ hat die Fertigung in Starkville am 17. Mai 2024 eingestellt, samt Ameritron, Vectronics und Mirage. Die Antennenmarken Hy-Gain und Cushcraft gingen im April 2026 an ITU Corporation in Indiana, die klassischen MFJ-Tuner gibt es aber im Wesentlichen nur noch gebraucht.

Fachlich wichtiger ist die zweite Ergänzung: eine Tabelle, die zeigt, wo die Leistung wirklich bleibt. Bei 30 Metern Kabel auf 20 Meter Band und einem SWR von 10 zu 1 kommen von 100 Watt über RG-58 noch 36 Watt an der Antenne an, über RG-213 sind es 61 Watt, über Hühnerleiter 85 Watt. Der Tuner im Shack repariert die Anzeige, nicht die Bilanz. Dazu die Praxisregel fürs T-Netzwerk: Nicht das erste SWR-Minimum nehmen, sondern jenes mit möglichst weit eingedrehten Kondensatoren, sonst wird das Anpassgerät zur Heizung.

LoRa-Gateway: drei Sätze, die so nicht stimmten

Auch LoRa-Gateway mit Amateurfunk-Lizenz ist diese Woche deutlich genauer geworden. Drei Korrekturen, die für die Praxis zählen.

Erstens die Leistung. Im Text standen „bis zu 200 W EIRP". Die Frequenznutzungsverordnung nennt 200 Watt für Bewilligungsklasse 1 auf 430 bis 439,1 MHz, EIRP ist die falsche Größe, und praktisch sind die 200 Watt ohnehin bedeutungslos: Ein SX1262, der Chip in jedem Heltec- und LILYGO-Board, liefert maximal etwa 22 dBm, also rund 160 Milliwatt. Der reale Gewinn der Lizenz liegt woanders, nämlich beim fehlenden Duty Cycle und bei der freien Antennenwahl.

Zweitens die Störsituation. Wir hatten vom „dedizierten Spektrum mit weniger Störungen" geschrieben. Der Bereich 433,05 bis 434,79 MHz ist ISM-Band und liegt mitten im 70-Zentimeter-Band. Genau dort funken MeshCom auf 433,175 und LoRa-APRS auf 433,775 MHz, gemeinsam mit Funkthermometern, Wetterstationen und Garagentorantrieben. Mehr Rechte ja, saubereres Spektrum nein.

Drittens LoRaWAN. Der Beitrag hatte ChirpStack für den Amateurfunkbetrieb auf 433 MHz empfohlen. LoRaWAN verschlüsselt zwingend mit AES-128, das ist Teil der Spezifikation und lässt sich nicht abschalten. Verschlüsselte Aussendungen sind im Amateurfunk nicht zulässig, also gehören LoRaWAN, TTN und ChirpStack ins ISM-Band und nicht unter die Lizenz.

Neu dazugekommen ist ein Abschnitt über MeshCore, samt der sauberen Aufteilung: MeshCom oder Meshtastic im HAM-Modus für den lizenzierten Betrieb auf 70 Zentimeter, MeshCore auf 868 MHz für ein Netz, an dem auch Nachbarn ohne Prüfung teilnehmen. Und korrigiert wurde auch die Fresnelzone: Die oft zitierten 13 Meter gelten für einen Kilometer Strecke, bei zehn Kilometern sind es rund 42 Meter.

Stealth-Antennen: was § 9 MRG hergibt und was nicht

Der Beitrag Stealth-Antennen für Wohnung und HOA hat einen richtigen Rechtsteil bekommen, für beide Seiten des Atlantiks.

Für Österreich: § 9 MRG verpflichtet den Vermieter, Antennenanlagen unter Auflagen zu dulden, der Oberste Gerichtshof hat aber klargestellt, dass daraus kein Anspruch auf einen bestimmten Anbringungsort folgt. Im Wohnungseigentum braucht jede Montage an allgemeinen Teilen die Zustimmung der übrigen Eigentümer oder die Genehmigung des Gerichts. Und in Schutzzonen kommt das Baurecht dazu, in Wien etwa ist außerhalb einer Schutzzone bewilligungsfrei, innerhalb bewilligungspflichtig. Wichtig dabei: Die bekannten Entscheidungen zu Satellitenschüsseln stützen sich auf die Informationsfreiheit und decken deshalb den Empfang, nicht das Senden.

Für die USA, weil die halbe Literatur zum Thema von dort stammt: PRB-1 bindet Behörden, nicht private Verträge. Die OTARD-Regel schützt Fernseh-, Sat- und Breitbandantennen, Amateurfunkantennen ausdrücklich nicht. Und der Nachfolger des gescheiterten Parity Act liegt seit Februar 2025 als H.R. 1094 und S. 459 im Kongress und ist bis heute nicht beschlossen.

Dazu ein Abschnitt, den solche Ratgeber gern auslassen: Wer im Wohnraum sendet, bringt die Antenne in die Nähe von Menschen, die dort dauerhaft leben. Abstand ist das wirksamste Mittel, und von 100 auf 10 Watt herunterzugehen kostet zehn Dezibel, also knapp zwei S-Stufen, was in FT8 meist gar nichts ändert.

Störsender: Die Schnitzelfraktion

Hansl Hohlleiter hat sich diese Woche eine Ortsstelle vorgenommen. In Die Schnitzelfraktion wird erst ein Neunzehnjähriger weggeredet, dreißig kleine Neins über Monate, dann beendet Gottfried Grundsatz die Gruppe am Telefon, weil Schreiben kein Funkbetrieb sei. Danach ist es schön ruhig im Klublokal, sieben Leute an einem Tisch für vierzig.

Und dann kommt das Meshnetz, und plötzlich tippt die halbe Ortsstelle, um 22:40 Uhr, lange nach dem Ende der Mittwochsrunde. Die Pointe steht am Schluss: Der Kanal, in dem sie so fleißig schreiben, wurde vor eineinhalb Jahren von genau dem Burschen angelegt, den sie vertrieben haben. Er liest mit und antwortet jedes Mal.

Wie immer bei Hansl: Alle Personen und Rufzeichen sind frei erfunden, die Ähnlichkeiten sind beabsichtigt.

DX-Wetter KW 38/2026

Im DX-Wetter für die kommende Woche ist der Flux die langweiligere Nachricht. Er steht bei 109, und die Regionen, die ihn getragen haben, stehen bei W93, W54 und W49, drehen also gerade ab. Die NOAA-Tabelle sieht trotzdem 115 zum Sonntag, das ist eine Wette auf Wiederkehr über den Ostrand. Unser Korridor: 103 bis 112 unter der Woche, 105 bis 118 am Wochenende, und die obere Hälfte gilt nur, wenn dort tatsächlich etwas Neues auftaucht.

Interessanter ist das Magnetfeld. Auf der Scheibe stehen zwei ausgeprägte koronale Löcher, dazu kommt eine Sektorgrenze. Von Montag bis Mittwoch heißt das Kp 3 bis 3,67 und A-Werte zwischen 10 und 15, also unruhig, aber ausdrücklich kein Sturm. Ab Donnerstag wird es ruhig, A um 5. Wer eine Skedliste hat, arbeitet sie in der zweiten Wochenhälfte ab.

Und am 22. September ist Tagundnachtgleiche. Das bringt die besten Nord-Süd-Bedingungen des Jahres auf 15, 17 und 20 Meter, gleichzeitig aber statistisch mehr Störungen, Stichwort Russell-McPherron-Effekt. Beides zusammen heißt: im Mittel sehr gut, aber mit größeren Ausschlägen.


Transcript anzeigen

Guten Tag, liebe Funkfreunde, und herzlich willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche siebenunddreißig, zweitausendsechsundzwanzig. Am Mikrofon: Sarah, eure OERadio-Stimme. Diese Woche stand im Zeichen der Nachrecherche. Drei unserer Beiträge haben wir gründlich überarbeitet, und dabei sind drei Aussagen gefallen, die vorher falsch dastanden, auch bei uns. Dazu eine letzte Erinnerung an den Antarktis-Vortrag, ein Störsender über eine Ortsstelle, die das Tippen verboten hat und jetzt selber tippt, und das D-X-Wetter für die kommende Woche.

Zuerst der Termin. Nächsten Sonntag, dem zwanzigsten September, um sechzehn Uhr spricht Daniel Noll, D L eins S U, beziehungsweise O E acht B C T, bei KÄRNTEN FUNKT in Villach über sein Jahr als Überwinterer auf der Neumayer-Station drei. Die Anmeldung ist verbindlich, für Mitglieder kostenlos, die Tagesmitgliedschaft vor Ort kostet fünfzehn Euro. Wer das noch nicht gemacht hat, hat jetzt genau eine Woche Zeit. Daniel hat dort unten mit zwei Kollegen die W-S-P-R-Bake aufgebaut, die seit Jänner zweitausendachtzehn läuft und acht Bänder gleichzeitig überwacht. Für Ausbreitungsdaten aus einer Weltgegend, aus der sonst kaum jemand sendet, ist das eine der wenigen laufenden Quellen.

Weiter mit den Antennentunern. Unseren Beitrag über manuelle und automatische Anpassgeräte haben wir von Grund auf neu geschrieben, und die unangenehmste Korrektur betrifft die Kaufempfehlungen. Wir hatten dort M F J neunhundertneunundvierzig E, M F J neunhundertachtundneunzig und das Fernanpassgerät dazu als aktuelle Geräte genannt. M F J hat die Fertigung in Starkville am siebzehnten Mai zweitausendvierundzwanzig eingestellt, samt Ameritron, Vectronics und Mirage. Die Antennenmarken Hy-Gain und Cushcraft gingen im April zweitausendsechsundzwanzig an ein Unternehmen in Indiana. Die klassischen M F J-Tuner gibt es also im Wesentlichen nur noch gebraucht.

Fachlich wichtiger ist die zweite Ergänzung, eine Tabelle, die zeigt, wo die Leistung wirklich bleibt. Bei dreißig Metern Kabel auf dem Zwanzig-Meter-Band und einem Stehwellenverhältnis von zehn zu eins kommen von hundert Watt über R G achtundfünfzig noch sechsunddreißig Watt an der Antenne an. Über R G zweihundertdreizehn sind es einundsechzig Watt, über Hühnerleiter fünfundachtzig Watt. Der Tuner im Shack repariert die Anzeige, nicht die Bilanz. Dazu die Praxisregel für das T-Netzwerk: Nicht das erste Minimum nehmen, sondern jenes mit möglichst weit eingedrehten Kondensatoren, sonst wird das Anpassgerät zur Heizung.

Auch der Beitrag über LoRa-Gateways mit Amateurfunklizenz ist diese Woche deutlich genauer geworden. Drei Korrekturen, die für die Praxis zählen. Erstens die Leistung. Im Text standen bis zu zweihundert Watt E I R P. Die Frequenznutzungsverordnung nennt zweihundert Watt für die Bewilligungsklasse eins auf vierhundertdreißig bis vierhundertneununddreißig Komma eins Megahertz, und E I R P ist die falsche Größe. Praktisch sind die zweihundert Watt ohnehin bedeutungslos, denn ein S X eintausendzweihundertzweiundsechzig, also der Chip in jedem Heltec- und LILYGO-Board, liefert maximal etwa zweiundzwanzig d B m, das sind rund hundertsechzig Milliwatt. Der reale Gewinn der Lizenz liegt woanders, nämlich beim fehlenden Duty Cycle und bei der freien Antennenwahl.

Zweitens die Störsituation. Wir hatten vom dedizierten Spektrum mit weniger Störungen geschrieben. Der Bereich vierhundertdreiunddreißig Komma null fünf bis vierhundertvierunddreißig Komma neunundsiebzig Megahertz ist I S M-Band und liegt mitten im Siebzig-Zentimeter-Band. Genau dort funken MeshCom auf vierhundertdreiunddreißig Komma eins sieben fünf und LoRa-A-P-R-S auf vierhundertdreiunddreißig Komma sieben sieben fünf Megahertz, gemeinsam mit Funkthermometern, Wetterstationen und Garagentorantrieben. Mehr Rechte ja, saubereres Spektrum nein.

Drittens LoRaWAN. Der Beitrag hatte ChirpStack für den Amateurfunkbetrieb auf vierhundertdreiunddreißig Megahertz empfohlen. LoRaWAN verschlüsselt zwingend mit A E S hundertachtundzwanzig, das ist Teil der Spezifikation und lässt sich nicht abschalten. Verschlüsselte Aussendungen sind im Amateurfunk nicht zulässig. LoRaWAN, T T N und ChirpStack gehören also ins I S M-Band und nicht unter die Lizenz. Neu dazugekommen ist ein Abschnitt über MeshCore, samt der sauberen Aufteilung: MeshCom oder Meshtastic im HAM-Modus für den lizenzierten Betrieb auf siebzig Zentimeter, MeshCore auf achthundertachtundsechzig Megahertz für ein Netz, an dem auch Nachbarn ohne Prüfung teilnehmen. Korrigiert haben wir auch die Fresnelzone: Die oft zitierten dreizehn Meter gelten für einen Kilometer Strecke, bei zehn Kilometern sind es rund zweiundvierzig Meter.

Der Beitrag über Stealth-Antennen für Wohnung und H O A hat einen richtigen Rechtsteil bekommen, für beide Seiten des Atlantiks. Für Österreich gilt: Paragraph neun des Mietrechtsgesetzes verpflichtet den Vermieter, Antennenanlagen unter Auflagen zu dulden. Der Oberste Gerichtshof hat aber klargestellt, dass daraus kein Anspruch auf einen bestimmten Anbringungsort folgt. Im Wohnungseigentum braucht jede Montage an allgemeinen Teilen die Zustimmung der übrigen Eigentümer oder die Genehmigung des Gerichts, und in Schutzzonen kommt das Baurecht dazu. Wichtig dabei: Die bekannten Entscheidungen zu Satellitenschüsseln stützen sich auf die Informationsfreiheit und decken deshalb den Empfang, nicht das Senden.

Für die Vereinigten Staaten, weil die halbe Literatur zum Thema von dort stammt: P R B eins bindet Behörden, nicht private Verträge. Die O T A R D-Regel schützt Fernseh-, Satelliten- und Breitbandantennen, Amateurfunkantennen ausdrücklich nicht. Und der Nachfolger des gescheiterten Parity Act liegt seit Februar zweitausendfünfundzwanzig im Kongress und ist bis heute nicht beschlossen. Dazu haben wir einen Abschnitt ergänzt, den solche Ratgeber gern auslassen. Wer im Wohnraum sendet, bringt die Antenne in die Nähe von Menschen, die dort dauerhaft leben. Abstand ist das wirksamste Mittel, und von hundert auf zehn Watt herunterzugehen kostet zehn Dezibel, also knapp zwei S-Stufen, was in F T acht meist gar nichts ändert.

Der Störsender der Woche heißt Die Schnitzelfraktion. Hansl Hohlleiter hat sich eine Ortsstelle vorgenommen. Erst wird ein Neunzehnjähriger weggeredet, dreißig kleine Neins über Monate verteilt, freundlich im Ton und tödlich in der Summe. Dann beendet Gottfried Grundsatz die Gruppe am Telefon, weil Schreiben kein Funkbetrieb sei. Danach ist es schön ruhig im Klublokal, sieben Leute an einem Tisch für vierzig. Und dann kommt das Meshnetz, und plötzlich tippt die halbe Ortsstelle, um zweiundzwanzig Uhr vierzig, lange nach dem Ende der Mittwochsrunde. Die Pointe steht am Schluss: Der Kanal, in dem sie so fleißig schreiben, wurde vor eineinhalb Jahren von genau dem Burschen angelegt, den sie vertrieben haben. Er liest mit, und er antwortet jedes Mal. Wie immer bei Hansl gilt: Alle Personen und Rufzeichen sind frei erfunden, die Ähnlichkeiten sind beabsichtigt.

Zum Schluss das D-X-Wetter für die kommende Woche. Der Flux ist diesmal die langweiligere Nachricht. Er steht bei hundertneun, und die Regionen, die ihn getragen haben, stehen am Westrand und drehen gerade ab. Die NOAA-Tabelle sieht trotzdem hundertfünfzehn zum Sonntag, das ist eine Wette auf Wiederkehr über den Ostrand. Unser Korridor: hundertdrei bis hundertzwölf unter der Woche, hundertfünf bis hundertachtzehn am Wochenende, und die obere Hälfte gilt nur, wenn dort tatsächlich etwas Neues auftaucht.

Interessanter ist das Magnetfeld. Auf der Sonnenscheibe stehen zwei ausgeprägte koronale Löcher, dazu kommt eine Sektorgrenze. Von Montag bis Mittwoch heißt das K p drei bis drei Komma sechs sieben und A-Werte zwischen zehn und fünfzehn, also unruhig, aber ausdrücklich kein Sturm. Ab Donnerstag wird es ruhig, A um fünf. Wer eine Skedliste hat, arbeitet sie in der zweiten Wochenhälfte ab. Und am zweiundzwanzigsten September ist Tagundnachtgleiche. Das bringt die besten Nord-Süd-Bedingungen des Jahres auf fünfzehn, siebzehn und zwanzig Meter, gleichzeitig aber statistisch mehr Störungen. Im Mittel also sehr gut, aber mit größeren Ausschlägen.

Das war der OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche siebenunddreißig. Schaut auf oeradio punkt at vorbei, und meldet euch für den Antarktis-Vortrag am zwanzigsten September an, solange noch Plätze frei sind. Bis nächste Woche, vy dreiundsiebzig und gud D X.


Transparenzhinweis

Dieser Wochenrundspruch wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) verfasst und von der oeradio.at-Redaktion geprüft. Die Vertonung stammt von der KI-Stimme Sarah (ElevenLabs, Multilingual v2), der gesprochene Text ist oben als Transcript nachzulesen. Hinweise und Korrekturen gerne an [email protected].

Wie findest du diesen Artikel?
Es werden keine Cookies gesetzt. Gespeichert wird nur deine Bewertung, optionales Feedback und ein anonymisierter IP-Hash (Schutz vor Mehrfachbewertung). Datenschutz

RSS-Feed

Bleib immer auf dem Laufenden!

Keine News mehr verpassen – abonniere unseren RSS-Feed

„Wire and will, we’re breaking through –Share · Connect · Create!

Du baust Antennen, aktivierst Gipfel, experimentierst mit SDR oder hackst Meshtastic-Nodes? OERadio.at ist deine Plattform. Teile dein Wissen – als Artikel, Bauanleitung, Fieldreport oder Technik-Tipp. Egal ob erfahrene YL oder erfahrener OM, frisch lizenziert oder alter Hase: Deine Erfahrung zählt.