Zeigt her eure Kastln: Die Repeater des CarinthiaMesh und die Leute dahinter

Am 22. August, kurz vor Mitternacht, ging in der Telegram-Gruppe Kärnten Funkt – MeshCore ein Aufruf raus: Wer einen Repeater betreibt, möge doch bitte ein Foto und ein paar Zeilen dazu hereinstellen. Am nächsten Vormittag war der Kanal voll mit Fotos von Dachböden, Fichten, Gipfelmasten, aufgeschraubten Gehäusen und Akkupacks. Dieser Beitrag ist das Ergebnis.

Zur Einordnung: Das Kärntner MeshCore-Netz zählt mit Stand 23. August 37 aktive Repeater, sechs davon sind Test- und Ersatzknoten. Drei Wochen vorher waren es neun. Wie das Netz technisch funktioniert und was man zum Mitmachen braucht, steht in MeshCore: Funken ohne Handynetz; die Zahlen zum Wachstum haben wir in 126,9 Kilometer mit einem halben Watt zusammengetragen. Hier geht es um die Kastln selbst und um die Leute, die sie hinaufgetragen haben.

Wo es angefangen hat: Thomas, die Koralpe und das Lavanttal

Bevor es um Gipfel geht, gehört ein Standort nach vorne, der in keiner Statistik als Erster auftaucht und trotzdem der Ausgangspunkt ist. Thomas betreibt mit carinthiamesh.com die Karte und das Wiki, über die das Netz überhaupt sichtbar wurde. Ohne diese beiden Werkzeuge wäre der Ausbau der letzten Wochen eine Sammlung von Einzelgeräten geblieben, über die niemand den Überblick hat. Dass heute jeder nachsehen kann, welcher Knoten wie viel weiterreicht, ist der Grund, warum aus verstreuten Kastln ein Netz wurde.

Angefangen hat es entsprechend früh. Schon im Herbst 2025 standen im Lavanttal Knoten, als in Kärnten sonst kaum etwas lief.

Koralpe, ~2.100 m: 150 km/h und ein Sender daneben

Die Koralpe ist das Osttor des Netzes und der Zubringer in die Steiermark und weiter nach Österreich hinein. Der Standort ist unangenehm: Windgeschwindigkeiten von 150 km/h und mehr sind dort normal, weshalb der Knoten bewusst etwas tiefer und windgeschützt hinter dem Träger sitzt, direkt mit der Schelle statt am mitgelieferten Ausleger.

Dazu kommt der 50 Meter hohe Sender in unmittelbarer Nachbarschaft. Eine 5,8-dBi-Antenne wurde deshalb wieder abgebaut: Senden war hervorragend, der Empfang praktisch tot. Seit 12. August hängt dort eine 3-dBi-Fiberglasantenne, nachgemessen mit rund 1,38 SWR.

Lavanttal: Pölling und St. Ulrich

Beides XIAO-nRF52-Knoten, ebenfalls von Thomas. St. Ulrich ist mit rund 3.200 Weiterleitungen pro Tag eines der beiden Osttore des Netzes; Pölling ist der lokale Zubringer und läuft nach Auskunft des Betreibers seit einem Dreivierteljahr ohne dichtes Gehäuse und ohne Probleme. Nackte Platinen halten mehr aus, als man denkt.

Am Berg: die Ankerpunkte

Dobratsch, 2.166 m: der lange erwartete

Der Dobratsch war von Anfang an das Ziel. Schon am 3. August kam die Zusage von Uwe, OE8URQ, dem Sysop der dortigen Relaisanlage. Danach folgten zehn Tage Diskussion darüber, ob man einen Solarknoten „opfert" oder gleich etwas Robustes baut, mit dem Ergebnis, dass am Freitag, 14. August, um halb neun am Rostrattenparkplatz ein Rucksack gepackt bereitstand. Drinnen: ein SenseCAP Solar Node P1.

Gepackter Rucksack mit Antennenmast, Solarpanel und Gerätekarton, bereit für den Aufstieg
„Rucksack ist gepackt, Dobratsch Repeater portable": Mast, Panel und Karton, mehr braucht ein Gipfelknoten nicht. Foto: Michael, OE8YML.

Um 12:42 ging das erste Advert raus. Eine Minute später kam aus Klagenfurt die Rückmeldung: empfangen. Aus Pöckau, keine 15 Kilometer entfernt, kam gar nichts. Dazwischen stehen die Felsen der Schütt, und die interessiert es nicht, dass man Sichtverbindung zum Gipfel hätte. Genau solche Beobachtungen sind der Grund, warum Ausbreitungsmodelle im Wiki stehen, aber die Karte trotzdem gefüllt wird.

Der Solarbetrieb am Dobratsch ist eine Zwischenlösung. Im Herbst soll der Knoten gegen ein netzgespeistes Gerät im Container getauscht werden, Strom, Internet und HAMNET sind oben vorhanden.

Gerlitzen, ~1.900 m: mit Kopfstand-Premiere

Andre, OE8ASR, hat die Gerlitzen übernommen. Bevor der Knoten hinaufkam, hing er ein paar Tage testweise am Balkon in Arnoldstein, montiert mit einem Satwinkel aus dem Baumarkt und laut Bildbeleg verkehrt herum. Seit 15. August steht das Gerät oben, und der Blick von dort erklärt die Reichweite besser als jede Feldstärkerechnung.

Solarpanel und Antenne des Gerlitzen-Knotens am Mast, dahinter der Blick über das Villacher Becken bis zu den Karawanken
Der Knoten an der Gerlitzen und das, was er sieht: Villach, das Becken, die Seen und dahinter die Karawanken.

Martennock: der mit dem Spanngurt

Für den Raum Spittal stand das Goldeck seit Wochen als Idee in der Standortliste: Anker fürs obere Drautal, ganzjährig mit der Seilbahn erreichbar, rechnerisch 23,7 Kilometer freie Sicht zum Dobratsch. Aufgegangen ist es dann ein Stück weiter unten. Sergio, OE8CXC, hatte im Tal einiges probiert, ohne dass die Abdeckung für ihn brauchbar wurde, und hat sein Gerät schließlich testweise auf den Martennock gestellt. Am 22. August um kurz vor elf Uhr abends kam von ihm ein Foto und zwei Wörter: „provisorisch qrv." In der Karte steht der Knoten seither als AT-SP-Martennock.

Solar-Node bei Nacht mit orangem Spanngurt an einem Felsen am Martennock befestigt, darunter die Lichter des Drautals
Provisorisch heißt hier: orangefarbener Spanngurt, Fels, und darunter die Lichter des Tals. Foto: Sergio, OE8CXC.

Göriacher Alm, 1.644 m: der Arbeiter

Der Repeater auf der Göriacher Alm gehört Dominic, OE8MDT, und ist nach den Zahlen einer der wichtigsten Knoten des Netzes: rund 3.100 Weiterleitungen in 24 Stunden, 33 Nachbarn, darunter vier slowenische Standorte bis 78 Kilometer und die Koralpe über 108 Kilometer. Aufgestellt am 8. August, wenige Stunden später um einen Meter höher versetzt, „dank meiner Frau", wie der Erbauer anmerkte.

Die Wirkung war sofort messbar: Geräte, die im Tal vorher nichts gehört haben, kamen anschließend indoor durch. Der Betreiber selbst formulierte es so, dass er nun eine längere Leiter brauche, der Standort gibt noch mehr her.

Leppner Alm über Irschen, 1.761 m: vor der Abnahme

Wolfgang, OE8WBG, hat am 8. August früh gemeldet: „Repeater ist am Berg." Die Antenne hängt vorerst provisorisch unter dem Dachstuhl einer Hütte, die noch keine offizielle Abnahme hat. Vom selben Betreiber stammt auch AT-VL-Altenberg, der Millstatt, Seeboden und Ferndorf versorgt und ein Angebot für einen weiteren Standort in Pusarnitz auf rund 550 Metern, der ins Mölltal hineinleuchten würde.

Giebel einer neu errichteten Holzhütte mit kleinem Solarpanel und Kabel durch die Giebelöffnung
Solarpanel am Giebel, Kabel durch die Luke. Foto: Wolfgang, OE8WBG.

Im Tal: Ortsnetze und Lückenfüller

Nötsch: der verkehrsstärkste Knoten des Netzes

Ausgerechnet kein Gipfel, sondern ein Standort im Gailtal führt die Statistik an: AT-VL-Nötsch, ein Heltec V4 mit KF-Antenne, kommt auf rund 3.250 Weiterleitungen in 24 Stunden.

KF-Antenne des Repeaters Nötsch an einer Hauswand, Blick über das Gailtal Richtung Göriacher Alm
Die KF-Antenne in Nötsch, Blickrichtung Göriacher Alm. Foto: Michael, OE8YML.

Am selben Standort läuft der Observer, der den Kanal #kf mitschreibt und auf mesh.kaernten-funkt.at für alle lesbar macht, auch für Leute ohne Gerät. Seit Mitte August gibt es dazu den MeshBot, einen Befehlsbot im Kanal #at-ktn-bot. Er liefert Wetter, amtliche Unwetterwarnungen, SOTA-Gipfeldaten und die nächstgelegenen Amateurfunk-Relais, alles ohne Handynetz, direkt über Funk. Was er kann, steht im MeshBot-Wiki.

Pöckau: der erste im Tal

AT-VL-Poeckau war am 4. August online, noch bevor irgendein Berg besetzt war, und ist bis heute der lokale Verteiler im unteren Gailtal. Hardware: SenseCAP Solar Node P1-Pro, dazu eine 3-dBi-Antenne. Betreiber ist ebenfalls Dominic, OE8MDT.

Solar-Node auf einem roten Hausdach in Pöckau mit Blick auf die Karawanken
Pöckau, aufgestellt am 4. August: der Kamin ist seit der Wärmepumpe nur noch Zierde, der Repeater nicht. Foto: Dominic, OE8MDT.

Villach: KF HQ

Am Dach der Ossiacher Zeile 39/1 steht seit 11. August ein P1 auf einem Mast. Möglich macht das Günther, OE8VIL, der den Standort zur Verfügung stellt. Der Knoten schließt den dunklen Fleck, den Dobratsch und Gerlitzen mitten über der Stadt lassen: Beide Berge „fahren" über die Stadt drüber. Im Herbst soll die Antenne noch höher.

Abgespannter Antennenmast mit Solar-Node auf einem Flachdach in Villach, dahinter Wohnhäuser
Der Mast am Dach des KF HQ, aufgestellt am 11. August. Der Ausleger ist noch frei, im Herbst soll die Antenne höher. Foto: Andre, OE8ASR.

Waidegg: der erste im Bezirk Hermagor

Am 19. August hat Chris, OE8CKK, einen Heltec-Knoten in Waidegg in Betrieb genommen und damit den letzten großen weißen Fleck im Gailtal angeschnitten. Bemerkenswert: Sein Anker ist nicht der nächste Nachbar, sondern der Dobratsch über 34,3 Kilometer, die vier näheren Standorte sind allesamt vom Gelände blockiert. Nach Redaktionsschluss war der Knoten allerdings still; wer in der Gegend etwas hört, möge sich im Kanal melden.

Repeater-Knoten unter einem Dachstuhl montiert, Standort Waidegg im Gailtal
Waidegg: der erste Repeater im Bezirk Hermagor. Foto: Chris, OE8CKK.

Knappenberg: drei Knoten, einer davon ganz vorne

Hermann, OE8HSF, betreibt im Raum Hüttenberg gleich drei Repeater. Einer davon, ein RAK4631 mit PV, liegt mit rund 1.100 Weiterleitungen pro Tag an der Spitze aller Standorte außerhalb der ganz großen vier. Als nächstes ist der Hohenwart oberhalb des Klippitztörls angedacht.

Fiberglasantenne an einem Holzgeländer, daneben weißes Gehäuse und schräg montiertes Solarpanel
Knappenberg: RAK4631 im weißen Gehäuse, Panel schräg ans Geländer geschraubt, Antenne frei über die Baumkronen. Foto: Hermann, OE8HSF.

Klagenfurt: Innere Stadt, Emmersdorf und ein Fichtenstandort

An der Ostseite des Rothauer Hochhauses wird gerade ein Elecrow ThinkNode M6 ausgerollt, ein Vereinsgerät von KÄRNTEN FUNKT, aufgestellt von Thomas. Dass der Knoten zwischendurch still ist, gehört zur Montage.

Elecrow ThinkNode M6 mit Antenne, beschriftet für den Standort AT-K-Innere Stadt
Beschriftet, konfiguriert, bereit für das Dach: AT-K-Innere Stadt.

Christian betreibt im Klagenfurter Raum drei Repeater und hat als einziger etwas beizusteuern, was allen anderen noch fehlt: Langzeiterfahrung. Sein Knoten im Wald, rund 100 Höhenmeter oberhalb seines Hauses, läuft seit knapp einem Jahr, ein RAK 4631, vier 18650-Zellen, 4-W-Panel, Stepdown-Wandler, kein MPPT-Regler, geladen direkt übers Board, dazu eine Fiberglasantenne vom Fernost-Versand. Montiert an einer Fichte, erreichbar per Anlegeleiter.

Der zweite Standort, direkt beim Haus in Emmersdorf, ist ein Heltec T114 im 3D-gedruckten Gehäuse „Hermes" mit 2-W-Panel. Der dritte, in Gurnitz, wurde am 16. August gegen neuere Hardware getauscht.

Spittal: von der Couch auf den Hang

Dominik, OE8DLE, hat seinen Repeater zuerst im Dachboden im dritten Stock betrieben und dann fünf Meter hoch an den Hang über dem Haus verlegt, wo er heute an einem abgestorbenen Baumstamm hängt. Das Gerät ist ein SenseCAP Solar Node P1-Pro, „sozusagen das Einser-Menü", wie er es nennt. Von dort erreicht er Sappl und Millstatt. Seine praktische Erkenntnis nach zwei Wochen Messfahrten auf A2 und A10: Der Zero-Hop-Ping taugt kaum als Reichweitentest, Nachrichten kommen oft trotzdem an. Am Hühnersberg ist der nächste Standort geplant.

Dazu betreibt er einen eigenen Observer, der mitschreibt, was am Standort tatsächlich ankommt: ein Heltec V4, der per USB an einem Raspberry Pi 5 im Rack hängt.

Heltec-V4-Board mit Display und Antenne, per USB-Kabel an einen Raspberry Pi im Serverrack angeschlossen
Der Observer im Rack: Heltec V4 per USB am Raspberry Pi 5, darüber das Patchfeld. Foto: Dominik, OE8DLE.

Selbstbau: aus der Solarleuchte in die Landschaft

Parallel zu den fertigen Geräten läuft eine kleine Serienfertigung am Basteltisch. Der erste „KF People Repeater" entstand am 3. August: ein XIAO-Board mit SX1262-Funkmodul, das Panel aus einer Solar-Gartenleuchte aus dem Baumarkt, ein Lademodul für drei Euro, Antennenkappe und Aufhängung aus dem 3D-Drucker. Gedruckt wird in PETG; für jahrelange Außenbelastung wäre ASA besser, aber PETG hält seit Jahren.

Die größere Variante fasst vier 18650-Zellen, also rund zwölf Amperestunden, geladen über ein CN3065-Modul an einem 2-W-Panel. Der Ladestrom bleibt dabei so klein, dass auch Frost kein Drama ist, die Felddaten dazu, unter anderem von einem Netz in Calgary mit Gipfelstandorten bei minus 40 Grad, stehen im Wiki.

Vier 18650-Zellen mit Lademodul im 3D-gedruckten Gehäuse eines Selbstbau-Repeaters
Zwölf Amperestunden im gedruckten Gehäuse: das Ersatzgerät für Nötsch.

Getestet werden die Selbstbaugeräte inzwischen auch außerhalb der Werkstatt: Wolfgang, OE8WOK, in Thörl-Maglern und Gabriel, OE8IEA, in Hohenturn haben je einen im Einsatz und melden zurück, wie sich die Solarversorgung im Alltag schlägt.

Dass es zum Mitmachen keinen Repeater braucht, zeigt Andre, OE8ASR. Sein Companion, ein Heltec V3 im gedruckten Gehäuse, hängt schlicht am Fenster, verbunden über zwei Meter RG-174 mit einer Außenantenne. Damit hört er Göriacher Alm und Nötsch, beide rund acht Kilometer entfernt. Stromhungrig ist das Gerät, aber es macht den Punkt: Fensterbrett und ein Stück Koax reichen für den Einstieg.

Einen ähnlichen Weg geht René, OE8SRM. Er hat seine bestehenden Geräte von Meshtastic auf MeshCore umgeflasht und ist seither mit einem Companion mitten in Klagenfurt QRV, Hardware ist ein LilyGo T-Beam und ein Heltec V3.

Mehrere LoRa-Nodes in gedruckten Gehäusen mit Displays und Antennen auf einem Schreibtisch beim Umflashen
Umzug von Meshtastic auf MeshCore am Schreibtisch: T-Beam, Heltec V3 und Gehäuse aus dem Drucker. Foto: René, OE8SRM.
Companion-Node im olivgrünen 3D-Druckgehäuse mit Display, über Koaxkabel an eine Außenantenne angeschlossen
Der Companion von Andre, OE8ASR, am Fenster: zwei Meter Koax genügen für zwei Repeater auf je acht Kilometer. Foto: Andre, OE8ASR.

Was noch fehlt

Von den Kärntner Bezirken hat nur mehr Feldkirchen keinen einzigen Repeater. Konkret auf der Liste stehen unter anderem Hühnersberg, Völkendorf in Villach, der Bildungscluster in Hermagor, der Hohenwart am Klippitztörl, der Bernsteiner Ofen und der Hemmaberg. Als Fernziele sind das Sonnblick-Observatorium auf 3.106 Metern, ganzjährig betreut, mit gerechneter Direktstrecke zum Dobratsch über 74 Kilometer und der Golzentipp als Tür nach Osttirol vermerkt.

Und weil es zum ehrlichen Bild dazugehört: Seit dem 23. August gibt es im Wiki auch eine Repeater-Auswertung, die zeigt, welche Standorte das Netz tragen und welche nur mitfluten. Drei Knoten könnten laut Zahlen abgeschaltet werden, ohne dass jemand etwas merkt. Mehr Repeater sind nicht automatisch besser, wer sich fragt, wo die Grenze liegt, findet die Antwort in Satireform in unserem Kellerknoten.

Mitmachen

Am Freitag, 28. August 2026, um 19:00 Uhr gibt es im KÄRNTEN FUNKT HQ, Ossiacher Zeile 39/1 in 9500 Villach, einen Info-Abend zu MeshCore. Keine Lizenz, keine Gebühr, kein Vertrag, die Anmeldung ist unverbindlich und hilft nur bei der Planung.

Wer vorher hineinschauen will: Alle Standorte stehen auf map.carinthiamesh.com, der laufende Verkehr in der Live-Ansicht, die Anleitungen im CarinthiaMesh-Wiki und der Kanal zum Mitlesen auf mesh.kaernten-funkt.at. Getragen wird das Ganze vom Verein KÄRNTEN FUNKT. Gefunkt wird unter anderem über den Kanal #kf, gespottet wird seit kurzem auch SOTA über MeshCore. Fragen beantwortet die Telegram-Gruppe Kärnten Funkt – MeshCore; dort ist jeder willkommen, auch ohne Gerät und ohne Rufzeichen.

Zum Weiterlesen auf oeradio.at: MeshCore: Funken ohne Handynetz erklärt Technik und Einstieg, 126,9 Kilometer mit einem halben Watt zeichnet das Wachstum des Netzes nach, SOTAmesh zeigt das Spotten vom Gipfel ohne Internet, und MeshCom stellt das lizenzpflichtige Gegenstück im Amateurfunkband vor. Wer es lieber mit einem Augenzwinkern hat, findet in Nur Mesh is fesch die Satire dazu.

Wer einen guten Standort hat, aber noch kein Gerät, fragt am besten in der Gruppe nach: Bei einzelnen Standorten hat sich schon eine Lösung gefunden, versprochen ist aber nichts. Wer umgekehrt Hardware hat und einen Platz dafür sucht, findet im Wiki eine Liste offener Standorte. Und wer weder noch hat, kann trotzdem beitragen, was derzeit fast überall fehlt: gemessene Abdeckung. Herumfahren, notieren, melden.

73 – eure oeradio.at-Redaktion


Transparenzhinweis

Grundlage dieses Beitrags sind die Beiträge der Telegram-Gruppe „Kärnten Funkt – MeshCore" vom 3. bis 23. August 2026 sowie die Standortliste und die Repeater-Auswertung im CarinthiaMesh-Wiki, Datenstand 23. August 2026. Die Fotos stammen von den jeweiligen Betreibern, die sie auf einen Aufruf hin in der Gruppe zur Veröffentlichung bereitgestellt haben; Bildnachweise stehen bei den Bildern. Verkehrszahlen sind Beobachtungswerte der Observer und damit eine Untergrenze, keine Vollerhebung. Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) recherchiert und verfasst und von der oeradio.at-Redaktion geprüft. Korrekturen, fehlende Standorte und Bildnachweise gerne an [email protected].

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