Inhaltsverzeichnis
- Was ist OpenWebRX+?
- Features: Was OpenWebRX+ alles kann
- Unterstützte Hardware
- Die Antenne entscheidet mehr als der Empfänger
- Installation: Drei Wege zum eigenen WebSDR
- 1. Raspberry-Pi-Image (der einfachste Weg)
- 2. Debian/Ubuntu-Pakete
- 3. Docker (ideal für bestehende Server)
- Konfiguration und Feintuning
- Netzwerk-Setup: Vom LAN ins Internet
- Österreichische WebSDRs mit OpenWebRX+
- Performance-Tipps für stabilen Betrieb
- Öffentlich oder privat? Reporting und Community
- OpenWebRX+ im Vergleich
- Projektidee: Dein erster WebSDR in einer Stunde
- Weiterlesen auf oeradio.at
- Transparenzhinweis
Stell dir vor, du könntest deinen Funkempfänger mit der ganzen Welt teilen — direkt über den Browser, ohne dass jemand Software installieren muss. Genau das ermöglicht OpenWebRX+: ein Open-Source-Projekt, das aus einem Raspberry Pi und einem günstigen SDR-Empfänger einen vollwertigen Web-SDR-Server macht. Mehrere Nutzer können gleichzeitig Frequenzen durchsuchen, Wasserfall-Diagramme beobachten und digitale Betriebsarten dekodieren — alles im Webbrowser.
Was ist OpenWebRX+?
OpenWebRX wurde ursprünglich von András Retzler (HA7ILM) als Diplomarbeit in Ungarn entwickelt und 2014 veröffentlicht. Nach einer Phase der Stagnation übernahm Jakob Ketterl (DD5JFK) die Weiterentwicklung und brachte das Projekt auf ein professionelles Niveau mit Paketverwaltung, Docker-Images und einer modernen Web-Oberfläche. Im Jahr 2022 startete Marat Fayzullin (KC1TXE) den Fork OpenWebRX+, der seither rasant gewachsen ist und zahlreiche zusätzliche Funktionen bietet.
OpenWebRX+ versteht sich als „Tricorder für das Funkspektrum" — ein universelles Werkzeug, das möglichst viele Kommunikationsprotokolle dekodieren soll, ohne dass man verschiedene Programme zusammenstückeln muss. Das Projekt wurde 2024 mit dem Amateur Radio Software Award ausgezeichnet.
Stand der Entwicklung (August 2026): Der Fork wird aktiv gepflegt, die Versionen ziehen im Wochentakt weiter. Die aktuelle Reihe liegt bei 1.2.x, das fertige SD-Karten-Image für den 64-Bit-Raspberry-Pi kam im Juni 2026 als 1.2.117, kurz darauf brachte 1.2.119 einen ersten P25-Dekoder. Lizenz ist die AGPL-3.0.
Beim Original von Jakob Ketterl sieht es anders aus. Dort gab es die letzte reguläre stabile Version im Oktober 2023 als Sicherheits-Hotfix, seither passiert im Repository zwar noch etwas, aber der Release-Zyklus ist praktisch stehengeblieben. Wer heute neu aufsetzt, nimmt daher in aller Regel OpenWebRX+. Wichtig dabei: Die beiden Paketquellen vertragen sich nicht, man bindet also entweder die eine oder die andere ein, nie beide gleichzeitig.
Features: Was OpenWebRX+ alles kann
Die Funktionsliste von OpenWebRX+ ist beeindruckend und wächst mit jedem Release. Hier die wichtigsten Highlights:
Digitale Betriebsarten — direkt im Browser dekodiert:
- Amateurfunk-Modi: FT8, FT4, WSPR, JT65, JT9, FST4, FST4W, Q65, CW (Skimmer), RTTY, SITOR-B, JS8Call
- Digitale Sprache: DMR, D-Star, YSF (Yaesu System Fusion), NXDN, M17, FreeDV
- Packet/APRS: APRS-Dekodierung mit Kartenanzeige und APRS-IS-Anbindung
- Bilddekodierung: SSTV (Slow Scan Television) und Wetterfax (HF-FAX)
- Luftfahrt: HFDL, VDL2, ACARS, ADS-B
- Paging und IoT: POCSAG, FLEX, ISM-Band-Dekodierung via rtl_433
- Schifffahrt: AIS (Automatic Identification System)
- Weitere: RDS (UKW-Radiotext), SELCALL (DTMF, EEA, EIA, CCIR), SAM
Benutzeroberfläche und Bedienung:
- Multi-User-Wasserfall: Mehrere Nutzer können gleichzeitig verschiedene Frequenzen abhören
- Rauschunterdrückung: Eingebaute Noise-Reduction-Algorithmen für besseren Empfang
- Scanner: Automatisches Durchsuchen von Frequenzbereichen
- Audioaufnahme: Empfangenes Audio direkt im Browser aufnehmen
- Chat: Integrierter User-Chat zwischen verbundenen Nutzern
- Tastatursteuerung: Umfangreiche Keyboard-Shortcuts für schnelle Bedienung
- Kartenintegration: Dekodierte Stationen auf einer interaktiven Karte anzeigen
Unterstützte Hardware
OpenWebRX+ arbeitet mit einer Vielzahl von SDR-Empfängern — vom günstigen RTL-SDR bis zum High-End-Gerät. Hier ein Überblick:

- RTL-SDR (V3/V4): Der Klassiker für Einsteiger. Frequenzbereich 500 kHz bis 1,7 GHz, kostet rund 30–40 Euro. Ideal für UKW, Flugfunk, Amateurfunk-Bänder und ISM
- SDRplay (RSP1A, RSPdx, RSPduo): Breitbandempfänger mit 1 kHz bis 2 GHz, 12 Bit ADC, hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Airspy (HF+ Discovery, R2, Mini): Exzellente HF-Empfänger mit sehr niedrigem Rauschen, ideal für KW-Empfang
- HackRF One: Sendefähiger SDR (1 MHz bis 6 GHz), kann auch als Empfänger eingesetzt werden
- Hermes Lite 2: Open-Source-HF-Transceiver mit HPSDR-Protokoll, direkt unterstützt
- Web-888: Dedizierter WebSDR-Empfänger mit eingebautem FPGA (Zynq7010), 1 kHz bis 62 MHz plus VHF, OpenWebRX+ vorinstalliert
- Weitere: Perseus, FiFi-SDR, Radioberry, RTLSDR-Airband, PerseusSDR
Tipp: Für einen reinen Kurzwellen-WebSDR ist der Airspy HF+ Discovery die beste Wahl. Für einen Breitband-Server, der von VLF bis UHF alles abdecken soll, empfiehlt sich ein SDRplay RSPdx oder ein Ensemble aus mehreren RTL-SDR-Dongles mit verschiedenen Antennen. Einen detaillierten SDR-Vergleich bringen wir in einem eigenen Artikel im Oktober.
Die Antenne entscheidet mehr als der Empfänger
Das wird beim Basteln gern übersehen: Ein 300-Euro-SDR an einer schlechten Antenne ist einem 30-Euro-Stick an einer guten Antenne unterlegen. Für einen Breitband-WebSDR auf VHF und UHF ist eine Discone die naheliegende Wahl, weil sie über mehrere Oktaven halbwegs gleichmäßig empfängt und rundum hört. Für Kurzwelle wird meist ein Langdraht oder eine aktive Loop verwendet, gerne mit einem Mantelwellensperre-Balun, damit der Empfänger nicht das Hausnetz mithört.

Und noch ein praktischer Punkt: Wer den Empfänger dauerhaft laufen lässt, merkt schnell, wie viel Störnebel im eigenen Haus entsteht. Schaltnetzteile, LED-Trafos und Ladegeräte sind die üblichen Verdächtigen. Bevor man in bessere Hardware investiert, lohnt es sich, eine Stunde lang im Sicherungskasten Gruppe für Gruppe abzuschalten und dabei den Wasserfall zu beobachten. Was danach noch stört, lässt sich zum Teil mit den eingebauten Filtern zähmen, und wie weit moderne KI-gestützte Rauschunterdrückung inzwischen kommt, haben wir separat angesehen.
Installation: Drei Wege zum eigenen WebSDR
OpenWebRX+ bietet drei Installationswege, je nach Erfahrung und Einsatzzweck:
1. Raspberry-Pi-Image (der einfachste Weg)
Für den schnellsten Start gibt es vorgefertigte SD-Karten-Images. Einfach auf eine microSD-Karte schreiben, in den Raspberry Pi stecken, SDR-Dongle anschließen — fertig. Es stehen 32-Bit- und 64-Bit-Images zur Verfügung. Empfohlen wird mindestens ein Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM. RTL-SDR und SDRplay funktionieren sofort ohne zusätzliche Konfiguration.
2. Debian/Ubuntu-Pakete
Für bestehende Linux-Server gibt es fertige Pakete für Debian Bookworm/Trixie und Ubuntu 22.04/24.04 auf den Architekturen amd64, arm64 und armhf. Die Installation erfolgt über das offizielle PPA-Repository:
sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys ...
sudo add-apt-repository ppa:luarvique/openwebrxplus
sudo apt update
sudo apt install openwebrx
Danach ist der Server unter http://localhost:8073 erreichbar.
3. Docker (ideal für bestehende Server)
Docker ist die flexibelste Lösung, besonders wenn bereits andere Dienste auf dem Server laufen. Eine minimale docker-compose.yml sieht so aus:
version: "3"
services:
openwebrx:
image: luarvique/openwebrx-plus:latest
ports:
- "8073:8073"
devices:
- "/dev/bus/usb:/dev/bus/usb"
volumes:
- "./settings:/var/lib/openwebrx"
- "./tmp:/tmp/openwebrx"
restart: unless-stopped
Mit docker compose up -d startet der Server. Die USB-Geräte werden direkt an den Container durchgereicht, die Konfiguration bleibt im lokalen settings-Ordner persistent. Docker-Images gibt es für x86-64, ARM64 und ARM32.
Konfiguration und Feintuning
Nach der Installation erfolgt die komplette Konfiguration über die Web-Oberfläche — kein Editieren von Konfigurationsdateien nötig (auch wenn das möglich ist).
SDR-Profile: Unter „Settings → SDR Devices and Profiles" legst du für jeden angeschlossenen Empfänger ein oder mehrere Profile an. Ein Profil definiert den Frequenzbereich, die Samplerate und die Anzeigeparameter. So kann ein einziger RTL-SDR etwa drei Profile haben: 2-Meter-Band, 70-cm-Band und Flugfunk.
Lesezeichen (Bookmarks): OpenWebRX+ kennt drei Arten von Lesezeichen. Band-Plan-Bookmarks kommen aus der integrierten Bandplan-Datenbank und zeigen an, welche Frequenzen welchem Dienst zugeordnet sind. Server-Bookmarks werden vom Administrator in der bookmarks.json definiert und erscheinen für alle Nutzer. Client-Bookmarks kann jeder Nutzer selbst setzen — sie werden im Browser gespeichert.
Hintergrund-Dekodierung: Einer der mächtigsten Features. Wenn aktiviert, dekodiert OpenWebRX+ rund um die Uhr alle konfigurierten digitalen Modi — auch wenn kein Nutzer verbunden ist. So kann der Server beispielsweise permanent FT8-Spots auf allen Bändern sammeln und an PSKReporter weiterleiten. Über den Scheduler lässt sich festlegen, welche Profile zu welcher Tageszeit aktiv sind — mit automatischer Berechnung von Sonnenauf- und -untergang für optimale Bandauswahl.
Benutzerverwaltung: Über die Weboberfläche können Administratorkonten angelegt und verwaltet werden. Auch der Zugang für die allgemeine Öffentlichkeit lässt sich steuern — von komplett offen bis passwortgeschützt.
Netzwerk-Setup: Vom LAN ins Internet
OpenWebRX+ lauscht standardmäßig auf Port 8073. Für den Zugriff aus dem Internet gibt es mehrere bewährte Wege:
Port-Forwarding: Im einfachsten Fall wird Port 8073 im Router auf die interne IP des Servers weitergeleitet. Für HTTPS empfiehlt sich ein Reverse Proxy.
Reverse Proxy mit Nginx: Wichtig ist die WebSocket-Unterstützung — ohne sie funktioniert der Wasserfall nicht:
location / {
proxy_pass http://127.0.0.1:8073/;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Upgrade $http_upgrade;
proxy_set_header Connection "upgrade";
proxy_set_header Host $host;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
}
Cloudflare Tunnel: Eine elegante Lösung ohne Port-Forwarding. Ein cloudflared-Dienst verbindet den lokalen Server mit Cloudflare, der den Zugriff über eine öffentliche Domain ermöglicht. WebSocket wird dabei unterstützt. Diese Methode eignet sich besonders, wenn man keine feste IP hat oder den Router nicht konfigurieren möchte.
HAMNET: Wer einen HAMNET-Zugang hat, kann seinen WebSDR auch über das Amateurfunk-Datennetz verfügbar machen — unabhängig vom Internet.
Österreichische WebSDRs mit OpenWebRX+
Österreich hat eine aktive WebSDR-Szene. Einige Beispiele für laufende OpenWebRX-Installationen:
- OE3XHU (Hollabrunn): Betrieben von OE3TEC mit mehreren RTL-SDR-Sticks und einer Moonraker Skyscan-Antenne, Empfang von 25 MHz bis 1.300 MHz plus Langdraht für HF. Erreichbar unter
vhf.oe3xhu.at - OE3XNR (Nebelstein): Standort auf 1.009 m Seehöhe im Waldviertel (JN78jq). Verfügbar unter
sdr.oe3xnr.xax.at - OE6XUG (TU Graz): Betrieben an der Technischen Universität Graz am Lustbühel-Observatorium (JN77rb, 480 m). Mehrere SDR-Empfänger für verschiedene Bänder
- OE4XLC (Allhau): Klassischer WebSDR im Südburgenland, betrieben von OE4RLC
- OE3XSA (Krems-Egelsee): OpenWebRX+ auf 450 m Seehöhe (JN78sk)
Eine laufend gepflegte Übersicht österreichischer Empfänger findest du auf unserer eigenen Sammelseite WebRX Austria, die auch in unserer Werkzeugliste verlinkt ist. Wer selbst einen Empfänger betreibt und dort fehlt: kurze Mail an die Redaktion genügt.
Eine vollständige und aktuelle Liste aller weltweit verfügbaren WebSDR-Empfänger findest du auf ReceiverBook (receiverbook.de) — dem Verzeichnis der OpenWebRX-Community. Dort kannst du auch deinen eigenen Empfänger registrieren.
Performance-Tipps für stabilen Betrieb
Ein WebSDR-Server läuft idealerweise 24 Stunden am Tag. Damit das zuverlässig funktioniert, hier einige bewährte Tipps:
- Ethernet statt WLAN: Die kontinuierlichen Datenströme des SDR profitieren enorm von einer stabilen Kabelverbindung. WLAN-Latenzen führen zu Aussetzern im Wasserfall
- FFT-Größe reduzieren: Eine kleinere FFT-Größe (z. B. 4096 statt 8192) verringert die CPU-Last deutlich, auf Kosten der Frequenzauflösung im Wasserfall
- tmpfs für /tmp: Temporäre Dateien der Dekoder in eine RAM-Disk verlagern, um die SD-Karte zu schonen:
tmpfs /tmp tmpfs defaults,size=256M 0 0 - Hintergrund-Dekodierung begrenzen: Nicht alle Modi auf allen Bändern gleichzeitig aktivieren — das bringt auch einen Raspberry Pi 4 an seine Grenzen
- Kühlung: Ein passiver Kühlkörper oder ein leiser Lüfter verlängert die Lebensdauer des Raspberry Pi bei Dauerbetrieb erheblich
- USB-Hub mit Netzteil: Bei mehreren SDR-Dongles einen aktiven USB-Hub verwenden, um Spannungseinbrüche zu vermeiden
Öffentlich oder privat? Reporting und Community
Ein WebSDR kann rein privat betrieben werden — nur für den eigenen Zugriff von unterwegs. Die meisten Betreiber entscheiden sich aber, ihren Empfänger öffentlich zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zur Amateurfunk-Community zu leisten.
ReceiverBook: Das Verzeichnis der OpenWebRX-Community. Registriere deinen Empfänger dort, damit andere Funkamateure ihn finden können. Die Eintragung ist kostenlos und zeigt deinen Standort auf einer Weltkarte.
PSKReporter: Wenn die Hintergrund-Dekodierung für FT8/FT4/WSPR aktiviert ist, kann OpenWebRX+ die dekodierten Spots automatisch an PSKReporter weiterleiten. So trägst du zur globalen Ausbreitungsüberwachung bei.
APRS-IS: Dekodierte APRS-Pakete können an das APRS-Internet-System weitergeleitet werden — dein Server wird damit zu einem iGate.
Nutzerlimits: Je nach Hardware kann die Anzahl gleichzeitiger Nutzer begrenzt werden, um die Qualität für alle zu gewährleisten. Ein Raspberry Pi 4 verträgt typischerweise 5–10 gleichzeitige Zuhörer.
OpenWebRX+ im Vergleich
OpenWebRX+ ist nicht die einzige WebSDR-Plattform. Hier ein kurzer Vergleich mit den Alternativen:
KiwiSDR: Eine dedizierte Hardware-Lösung (ca. 300 USD) mit eigenem BeagleBone-Board und 14-Bit-ADC. Empfängt 0–30 MHz mit der vollen Bandbreite gleichzeitig und bietet bis zu 8 gleichzeitige Nutzer. Hervorragend für HF, aber auf Kurzwelle beschränkt und teurer als eine RPi-Lösung.
WebSDR (PA3FWM): Die ursprüngliche WebSDR-Software von Pieter-Tjerk de Boer. Unterstützt viele gleichzeitige Nutzer, ist aber Closed-Source und wird nur an wenige Betreiber vergeben.
Web-888: Ein dedizierter WebSDR-Empfänger mit eingebautem FPGA (1 kHz–62 MHz + VHF), der OpenWebRX+ vorinstalliert mitbringt. Quasi eine „Plug and Play"-Lösung — ideal für alle, die keinen Raspberry Pi konfigurieren möchten.
OpenWebRX+ hat den Vorteil, dass es Open Source ist, auf günstiger Hardware läuft, von VLF bis UHF alle Frequenzen abdecken kann und die breiteste Palette an digitalen Dekodern bietet. Die aktive Entwicklung durch Marat Fayzullin (KC1TXE) und die Community sorgt für regelmäßige Updates.
Projektidee: Dein erster WebSDR in einer Stunde
Mit folgendem Setup kannst du in rund einer Stunde deinen eigenen WebSDR betreiben:
- Hardware: Raspberry Pi 4 (4 GB), RTL-SDR Blog V4, Dipolantenne, Netzteil, Ethernet-Kabel
- Image: OpenWebRX+ Raspberry-Pi-Image herunterladen und auf microSD-Karte schreiben (z. B. mit Balena Etcher)
- Starten: SD-Karte einlegen, RTL-SDR anschließen, Raspberry Pi mit Ethernet verbinden und einschalten
- Zugriff: Im Browser
http://openwebrx:8073oder die IP-Adresse des Pi aufrufen - Konfigurieren: Admin-Konto anlegen, SDR-Profil konfigurieren, erste Bookmarks setzen
- Genießen: Wasserfall beobachten, Signale anklicken, FT8 dekodieren lassen
Für den Fernzugriff richtest du anschließend einen Cloudflare Tunnel oder Port-Forwarding ein. Und wenn der Server stabil läuft, kannst du ihn auf ReceiverBook registrieren und mit der Welt teilen.
OpenWebRX+ macht aus einem bescheidenen Raspberry Pi eine leistungsfähige Funküberwachungsstation. Ob du deinen eigenen Empfänger teilen, Ausbreitungsdaten sammeln oder einfach von unterwegs deine Antenne abhören möchtest — dieses Open-Source-Projekt bietet alles, was du brauchst. In Kombination mit einem günstigen RTL-SDR ist der Einstieg erschwinglich und die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
Weiterlesen auf oeradio.at
- RTL-SDR für Einsteiger: Für 30 Euro die Welt des Funks entdecken
- Flugverkehr live verfolgen: SDRangel und RTL-SDR als ADS-B-Empfänger
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- DMR für Einsteiger: Talkgroups, Codeplugs und der Weg ins digitale Netz
- Breitbandempfänger mit einem Quansheng UV-K5
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73 – eure oeradio.at-Redaktion
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