OERadio Wochenrundspruch KW 16/2026

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Kalenderwoche 16/2026 · Vorgelesen von Sarah, eurer OERadio-Stimme (ElevenLabs Multilingual).

OERadio Rundspruch KW 16/2026 — vorgelesen von Sarah

Guten Tag, liebe Funkfreunde — und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche sechzehn. Es war eine richtig starke Woche auf oeradio.at: dreizehn neue Beiträge, fünf davon aus Hansls Satirewerkstatt, ein datengetriebener Grundsatzartikel zur Zukunft des Hobbys, zwei Beiträge zum Nachwuchs — und das Highlight der Woche: ein Erlebnisbericht von Sigrid Magdalena | OE1YLS, der euch garantiert ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Fangen wir an.

Highlight der Woche: Wenn der Auerhahn balzt, funkt es sich schlecht

Wir starten ausnahmsweise mit dem Highlight — denn diesen Beitrag müsst ihr einfach gelesen haben. Sigrid Magdalena | OE1YLS war auf SOTA-Aktivierung am Kreuzeck (OE/ST-243, 1.459 m) nahe Scheifling in der Steiermark unterwegs. Oben angekommen erwartete sie nicht nur ein freier Gipfel, sondern ein balzender Auerhahn, der das Areal offenbar als sein Revier betrachtete. Der Vogel jagte Sigrid um den Holztisch, besetzte schließlich den Tisch samt ihrem IC-705, und ließ sich von nichts und niemandem beeindrucken. Mit zwei Stecken bewaffnet und zittrigen Händen schaffte Sigrid dennoch elf QSOs auf 40 m und zwei auf 20 m — während der Auerhahn aus zehn Metern Distanz jede Tastenbewegung beobachtete. Der Beitrag ist authentisch, persönlich, mit eigenen Fotos dokumentiert — ein Erlebnis, wie es keine KI schreiben kann. Das ist es, was Amateurfunk ausmacht: Raus gehen, Natur erleben, funken — und manchmal kommt die Natur eben zurück. Unbedingt lesen: Wenn der Auerhahn balzt, funkt es sich schlecht.

Neues von Hansl Hohlleiter

Unser KI-Satireredakteur Hansl Hohlleiter war diese Woche besonders produktiv — gleich fünf neue Beiträge in der Rubrik Störsender – Satire auf Sendung. Und jeder einzelne hat es in sich.

Am Samstag, dem zwölften April, startete Hansl mit Gustl Großsignal sucht sich selbst — und findet nichts. Gustl, OE0GGS, erfährt von mehreren OMs, dass ein Artikel über ihn auf oeradio.at erschienen sei. Er sucht fieberhaft, verbockt dabei die Konfiguration seines Handfunkgeräts, lässt sich von ChatGPT eine offizielle Beschwerde-Mail an die Redaktion verfassen — und begreift erst ganz am Ende, dass der gesuchte Artikel Satire war. Und über jemand anderen. Eine Geschichte über den feinen Unterschied zwischen Bekanntheit und Bedeutung.

Am Montag, dem vierzehnten April, folgte Der Digitalverweigerer — Wie Sepp Seitenband den Fortschritt aufhielt (fast). Sepp, OE0SSB, lehnt seit neunzehnhundertsiebenundachtzig alles Digitale ab. FT8? „Ka Funkn.“ DMR? „Handyfunk.“ Er hat den Waterfall seines IC-7300 mit Karton abgeklebt, weil ihn die bunten Streifen nervös machen. Als die Bouvet-Island-DXpedition 3Y0K nur über FT8 erreichbar ist, kämpft Sepp mit sich — und entscheidet sich dagegen. Abends schleicht er sich aber trotzdem auf PSKReporter. Auf dem iPad seiner Tochter. Und löscht den Browserverlauf. Wer kennt ihn nicht?

Am Dienstag, dem fünfzehnten April, dann Der Notfunk-Prepper — Wie Herbert Hochsicher drei Generatoren besaß und keinen starten konnte. Herbert, OE0HHS, ist maximal überausgestattet für den Ernstfall: drei Generatoren, fünf Transceiver, vier Antennen, Dosenfutter für drei Monate, ein laminierter Notfunkplan und quartalsweise Vorträge mit dreiundsiebzig Folien vor der Ortsgruppe. Dann kommt tatsächlich ein zweistündiger lokaler Stromausfall. Ergebnis: Benzinkanister leer, Garagentor elektrisch, kein Zugang zum Generator. Sein Nachbar Rudi, ohne Lizenz, ohne Ausrüstung, löst das Problem mit einem einzigen Telefonat bei der EVN. Hansls Moral: Vorbereitung ist gut. Praxis ist besser.

Am Donnerstag, dem siebzehnten April, erschien Der Relais-Polizist — Wie Edwin Ehrenkodex 4.327 Verstöße dokumentierte und trotzdem nie gehört wurde. Edwin, OE0EEK, überwacht täglich die UKW-Relais und dokumentiert jeden Verstoß in einer Excel-Tabelle mit vierzehn Reitern. Top-Verstoß: „Zu langes QSO ohne Pause“ mit eintausendzweihundertvier Fällen. Er sendet monatliche acht-Seiten-Zustandsberichte an den Landesverband und Korrekturhinweise per Mail an einzelne OMs. Selber senden tut er nie — sein Heil-Mikrofon verstaubt seit Jahren. Wer im Ortsverband einen Edwin kennt, wird diesen Beitrag zweimal lesen.

Und heute, am Freitag, dem achtzehnten April, das neueste Stück: Demut im Amateurfunk — Wie Rudi Rapportjäger Vierter wurde und die Welt davon erfahren musste. Rudi, OE0RRJ, wird Vierter — von fünf Teilnehmern — bei einem Regional-Contest und verfasst darüber eine Pressemitteilung in der dritten Person. Seine QRZ.com-Seite liest sich wie ein Lebenslauf, seine QSL-Wand ist museumsartig beleuchtet, und hundert Watt nennt er „QRP“. Hansls Fazit, und das ist einer seiner besten Sätze bisher: Begeisterung ist großartig. Aber Begeisterung ist nicht Bedeutung. Die leisen OMs mit fünfzigtausend QSOs, die es nie erwähnen — das sind die wahren Vorbilder.

Technik und Praxis

Auch abseits der Satire war es eine volle Woche. Drei neue Technikbeiträge, jeder für sich lesenswert.

Am Sonntag, dem dreizehnten April, erschien Winlink: E-Mail über Funk — Notfunk-Kommunikation ohne Internet. Ein umfassender Einstieg in das globale Winlink-System, das E-Mails über Amateurfunkfrequenzen überträgt — auch wenn das Internet komplett ausfällt. Der Artikel erklärt die Drei-Schichten-Architektur aus Client, RMS-Gateway und Common Message Server, geht auf die unterstützten Betriebsarten ein — VARA HF und FM, ARDOP, Pactor, AX.25 — und listet die österreichischen Gateways wie OE3XEC und OE9XRK-10 auf. Besonders spannend: die Notfunk-Relevanz mit ARENA und dem Roten Kreuz. Dazu gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einstieg und eine Vorstellung von Pat als Open-Source-Alternative zu Winlink Express.

Ebenfalls am Sonntag: TOTA spotten — So kommst du als OE-Aktivierer auf den Schirm. Eine Praxisanleitung zum Self-Spotting bei Towers On The Air, dem noch jungen Aktivierungsprogramm für Türme und Aussichtsplattformen. Der Beitrag beschreibt die drei Spot-Wege — Ham2K PoLo App mit direkter TOTA-API-Anbindung, die offizielle WhatsApp-Gruppe und Cross-Spotting auf SOTA, POTA und GMA. Dazu Calling-Frequenzen, die 200-Meter-Regel und Tipps für Standorte ohne Mobilfunknetz. Wer als OE-Aktivierer bisher unsichtbar war: Hier steht, wie ihr auf den Schirm kommt.

Am Montag, dem vierzehnten April, dann Sonnenzyklus 25: Die besten Bänder für DX in 2026. Eine ausführliche Analyse des laufenden Sonnenzyklus, der alle Prognosen übertroffen hat — das geglättete Maximum liegt bei hunderteinundsechzig, fast vierzig Prozent über der ursprünglichen Vorhersage. Band für Band wird durchleuchtet: Zehn Meter ist das Star-Band des Zyklus mit täglichen weltweiten Öffnungen, zwölf Meter der Geheimtipp für ruhigere Pile-Ups, fünfzehn Meter das DX-Arbeitspferd, und sechs Meter zeigt sogar vereinzelte F2-Öffnungen. Die Prognose bis zweitausenddreißig: Zweitausendsechsundzwanzig ist noch exzellent, danach beginnt der stetige Rückgang. Also: Nutzt die verbleibenden ein bis zwei Spitzenjahre — sie kommen so schnell nicht wieder.

Nachwuchs und Zukunft

Drei Beiträge diese Woche beschäftigten sich mit der Zukunft unseres Hobbys — und mit den Menschen, die es weitertragen werden.

Am Montag, dem vierzehnten April: World Amateur Radio Day 2026: Gebt den Kindern das Mikrofon! Am achtzehnten April feiert die IARU ihr hunderteinjähriges Bestehen, und der Beitrag ruft dazu auf, Kinder und Jugendliche ans Mikrofon zu lassen. Was viele nicht wissen: In Österreich dürfen Kinder ohne eigene Lizenz unter Aufsicht eines lizenzierten Funkamateurs Grußbotschaften senden — ein Fernmeldebüro-Bescheid macht es möglich. Der Artikel gibt konkrete Tipps, wie man sein Shack öffnet, welche Betriebsarten sich eignen, und listet alle weiteren Termine mit Sprecherlaubnis für zweitausendsechsundzwanzig auf: Kids Day, Girls Day, JOTA und mehr.

Am Dienstag, dem fünfzehnten April: Jugend und Amateurfunk: Warum das Hobby gerade für junge Leute spannend ist. Ein umfangreicher Artikel über Nachwuchsgewinnung. Der Beitrag stellt das YOTA Summer Camp zweitausendsechsundzwanzig vor, das dieses Jahr in Österreich stattfindet — vom fünfundzwanzigsten Juli bis zum ersten August. Dazu JOTA und JOTI als Einstiegspunkte, die Möglichkeit zur Lizenz ab vierzehn Jahren, SDR-Einstieg für fünfundzwanzig Euro und digitale Betriebsarten wie FT8 und Meshtastic als Türöffner für technikaffine Jugendliche. Besonders lesenswert: das Porträt von OE8DDX, dem jüngsten aktiven Funkamateur in Österreich.

Und am selben Tag: Amateurfunk in Zahlen: Demografie, Trends und die Zukunft des Hobbys. Ein datengetriebener Grundsatzartikel mit SVG-Diagrammen und Primärquellen. Die wichtigsten Zahlen: In den USA halten siebenhundertsiebzigtausendzweihundertsiebzehn Personen eine Amateurfunklizenz — Höchststand. Aber das Durchschnittsalter der ARRL-Mitglieder liegt bei achtundsechzig Jahren. In Deutschland hat der DARC in zwanzig Jahren sechsunddreißig Prozent seiner Mitglieder verloren — von knapp fünfzigtausend auf einunddreißigtausendsechshundert. Lichtblick: Die neue deutsche Einstiegsklasse N zeigt ein Wachstum von hundertneununddreißig Prozent. In Österreich gibt es siebentausendvierhundertachtundfünfzig Rufzeichen, fünfundneunzig Prozent davon in Klasse eins, aufgeschlüsselt nach Bundesländern mit OE3 an der Spitze. Wer wissen will, wohin das Hobby steuert — dieser Artikel liefert die Datenbasis.

DX-Wetter KW 17/2026

Der DX-Wetterbericht KW 17 ist da — und er bringt gute Nachrichten. Nach dem G2-Sturm am achtzehnten April erholt sich das Geomagnetfeld rasch. Der Solarflux steigt von hundertsieben auf prognostizierte hundertvierzig bis hundertfünfundvierzig bis Wochenmitte — das beste DX-Fenster des ganzen Monats. Die Bandprognose: Zwanzig Meter und siebzehn Meter zeigen exzellente Bedingungen, zwölf und zehn Meter öffnen ab Mittwoch wieder zuverlässig. Besonders Transatlantik und Fernost sollten gut machbar sein. Der Siebenundzwanzig-Tage-Ausblick: Top-Bedingungen bis zum sechsundzwanzigsten April, danach SFI-Rückgang unter hundert Anfang Mai. Wer DX machen will — jetzt ist die Woche dafür.

Wir wünschen euch eine gute Woche auf den Bändern, viel Spaß mit Hansls neuesten fünf Satiren — und vergesst nicht, den Auerhahn-Beitrag von Sigrid zu lesen. Der ist Gold.

73 — eure oeradio.at-Redaktion


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Hallo und herzlich willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche sechzehn, zweitausendsechsundzwanzig.

Mein Name ist Sarah, und ich freue mich, euch auch diese Woche wieder die Highlights von oeradio.at vorzulesen. Es war eine richtig volle Woche: Dreizehn neue Beiträge, fünf davon aus Hansls Satirewerkstatt, ein großer Grundsatzartikel zur Zukunft des Hobbys, zwei Beiträge zum Nachwuchs — und das Highlight der Woche: ein Erlebnisbericht von Sigrid Magdalena, OE1YLS, der euch garantiert ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Fangen wir an.

Highlight der Woche: Wenn der Auerhahn balzt, funkt es sich schlecht. Wir starten ausnahmsweise mit dem Highlight — denn diesen Beitrag müsst ihr einfach gelesen haben. Sigrid war auf SOTA-Aktivierung am Kreuzeck, OE Schrägstrich ST Bindestrich 243, tausendvierhundertneunundfünfzig Meter, nahe Scheifling in der Steiermark. Oben angekommen erwartete sie nicht nur ein freier Gipfel, sondern ein balzender Auerhahn, der das Areal als sein Revier betrachtete. Der Vogel jagte Sigrid um den Holztisch, besetzte schließlich den Tisch samt ihrem IC-705 und ließ sich von nichts beeindrucken. Mit zwei Stecken bewaffnet und zittrigen Händen schaffte Sigrid dennoch elf QSOs auf vierzig Meter und zwei auf zwanzig Meter — während der Auerhahn aus zehn Metern Distanz jede Tastenbewegung beobachtete. Authentisch, persönlich, mit eigenen Fotos dokumentiert. Das ist es, was Amateurfunk ausmacht: Raus gehen, Natur erleben, funken — und manchmal kommt die Natur eben zurück.

Neues von Hansl Hohlleiter. Unser KI-Satireredakteur war diese Woche besonders produktiv — gleich fünf neue Beiträge in der Rubrik Störsender.

Am Samstag, dem zwölften April: Gustl Großsignal sucht sich selbst — und findet nichts. Gustl erfährt von mehreren OMs, dass ein Artikel über ihn erschienen sei, sucht fieberhaft, verbockt dabei die Konfiguration seines Handfunkgeräts und lässt sich von ChatGPT eine offizielle Beschwerde-Mail an die Redaktion verfassen. Am Ende stellt sich heraus: Es war Satire. Und über jemand anderen.

Am Montag, dem vierzehnten April: Der Digitalverweigerer — Wie Sepp Seitenband den Fortschritt aufhielt, fast. Sepp lehnt seit neunzehnhundertsiebenundachtzig alles Digitale ab. FT8? Ka Funkn. DMR? Handyfunk. Er hat den Waterfall seines IC-7300 mit Karton abgeklebt, weil ihn die bunten Streifen nervös machen. Als die Bouvet-DXpedition nur über FT8 erreichbar ist, kämpft Sepp mit sich — und entscheidet sich dagegen. Abends schleicht er sich trotzdem auf PSKReporter. Auf dem iPad seiner Tochter. Und löscht den Browserverlauf.

Am Dienstag, dem fünfzehnten April: Der Notfunk-Prepper — Wie Herbert Hochsicher drei Generatoren besaß und keinen starten konnte. Herbert ist maximal überausgestattet: drei Generatoren, fünf Transceiver, laminierter Notfunkplan, Dosenfutter für drei Monate, quartalsweise Vorträge mit dreiundsiebzig Folien vor der Ortsgruppe. Dann kommt tatsächlich ein zweistündiger Stromausfall. Benzinkanister leer, Garagentor elektrisch, kein Zugang zum Generator. Sein Nachbar Rudi, ohne Lizenz, ohne Ausrüstung, löst das Problem mit einem Anruf bei der EVN.

Am Donnerstag, dem siebzehnten April: Der Relais-Polizist — Wie Edwin Ehrenkodex viertausenddreihundertsiebenundzwanzig Verstöße dokumentierte und trotzdem nie gehört wurde. Edwin überwacht täglich die UKW-Relais und dokumentiert jeden Verstoß in einer Excel-Tabelle mit vierzehn Reitern. Top-Verstoß: Zu langes QSO ohne Pause — eintausendzweihundertvier Fälle. Er sendet monatliche Zustandsberichte an den Landesverband. Selber senden tut er nie. Sein Heil-Mikrofon verstaubt seit Jahren.

Und heute, am Freitag, dem achtzehnten April: Demut im Amateurfunk — Wie Rudi Rapportjäger Vierter wurde und die Welt davon erfahren musste. Rudi wird Vierter von fünf Teilnehmern bei einem Regional-Contest und verfasst darüber eine Pressemitteilung in der dritten Person. Seine QSL-Wand ist museumsartig beleuchtet, hundert Watt nennt er QRP. Hansls Fazit, und das ist einer seiner besten Sätze bisher: Begeisterung ist großartig. Aber Begeisterung ist nicht Bedeutung. Die leisen OMs mit fünfzigtausend QSOs, die es nie erwähnen — das sind die wahren Vorbilder.

Technik und Praxis. Auch abseits der Satire war es eine volle Woche.

Am Sonntag, dem dreizehnten April: Winlink — E-Mail über Funk. Ein umfassender Einstieg in das globale Winlink-System, das E-Mails über Amateurfunkfrequenzen überträgt — auch wenn das Internet komplett ausfällt. Der Artikel erklärt die Drei-Schichten-Architektur, die unterstützten Betriebsarten von VARA HF bis Pactor, die österreichischen Gateways und die Notfunk-Relevanz mit ARENA und dem Roten Kreuz. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und Pat als Open-Source-Alternative.

Ebenfalls am Sonntag: TOTA spotten — So kommst du als OE-Aktivierer auf den Schirm. Praxisanleitung zum Self-Spotting bei Towers On The Air: Ham2K PoLo App, WhatsApp-Gruppe, Cross-Spotting auf SOTA, POTA und GMA. Dazu Calling-Frequenzen, die Zweihundert-Meter-Regel und Tipps für Standorte ohne Mobilfunknetz.

Am Montag: Sonnenzyklus fünfundzwanzig — Die besten Bänder für DX in zweitausendsechsundzwanzig. Das geglättete Maximum liegt bei hunderteinundsechzig, fast vierzig Prozent über der Vorhersage. Zehn Meter ist das Star-Band mit täglichen weltweiten Öffnungen, zwölf Meter der Geheimtipp, sechs Meter zeigt sogar F2-Öffnungen. Prognose: Zweitausendsechsundzwanzig noch exzellent, danach stetiger Rückgang. Nutzt die verbleibenden ein bis zwei Spitzenjahre.

Nachwuchs und Zukunft. Drei Beiträge beschäftigten sich diese Woche mit der Zukunft unseres Hobbys.

Am Montag: World Amateur Radio Day zweitausendsechsundzwanzig — Gebt den Kindern das Mikrofon. In Österreich dürfen Kinder ohne Lizenz unter Aufsicht senden. Der Artikel gibt konkrete Tipps fürs Shack-Öffnen und listet alle Termine mit Sprecherlaubnis für zweitausendsechsundzwanzig auf.

Am Dienstag: Jugend und Amateurfunk. YOTA Summer Camp zweitausendsechsundzwanzig in Österreich, JOTA, JOTI, Lizenz ab vierzehn, SDR-Einstieg für fünfundzwanzig Euro, digitale Betriebsarten als Türöffner. Mit Porträt von OE8DDX, dem jüngsten aktiven Funkamateur in Österreich.

Und ebenfalls am Dienstag der große Grundsatzartikel: Amateurfunk in Zahlen — Demografie, Trends und die Zukunft des Hobbys. Datengetrieben mit SVG-Diagrammen und Primärquellen. USA: Siebenhundertsiebzigtausendzweihundertsiebzehn Lizenzen, Durchschnittsalter achtundsechzig. DARC: Sechsunddreißig Prozent Mitgliederverlust in zwanzig Jahren, aber die neue Klasse N zeigt hundertneununddreißig Prozent Wachstum. Österreich: Siebentausendvierhundertachtundfünfzig Rufzeichen, fünfundneunzig Prozent Klasse eins. Wer wissen will, wohin das Hobby steuert — dieser Artikel liefert die Datenbasis.

DX-Wetter Kalenderwoche siebzehn. Der DX-Wetterbericht ist da und bringt gute Nachrichten. Nach dem G2-Sturm vom achtzehnten April erholt sich das Geomagnetfeld. Der Solarflux steigt von hundertsieben auf prognostizierte hundertvierzig bis hundertfünfundvierzig bis Wochenmitte — das beste DX-Fenster des ganzen Monats. Zwanzig und siebzehn Meter exzellent, zwölf und zehn Meter ab Mittwoch wieder offen. Siebenundzwanzig-Tage-Ausblick: Top-Bedingungen bis zum sechsundzwanzigsten April, dann SFI-Rückgang unter hundert Anfang Mai. Wer DX machen will — jetzt ist die Woche dafür.

Das war der OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche sechzehn. Dreizehn neue Beiträge, fünf Satiren von Hansl, ein großer Demografie-Artikel, ein Auerhahn der einen IC-705 besetzt, und die Aussicht auf das beste DX-Fenster des Monats. Viel Erfolg auf den Bändern, genießt den Sonnenzyklus solange er noch da ist — und bis nächste Woche.

Eure Sarah, dreiundsiebzig!


Transparenzhinweis

Dieser Rundspruch wurde von der oeradio.at-Redaktion verfasst und von Sarah (ElevenLabs Multilingual v2) vorgelesen. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft.

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