Stromquelle für den Portabelbetrieb: Eremit LiFePO4 im 3D-Druck-Gehäuse

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Lange habe ich überlegt, wie ich den Strom für Portabelaktivitäten herbekomme. Wer mit dem (tr)uSDX oder dem USDX unterwegs ist, hat es einfach: Drei ungeschützte 18650-Zellen in einer Halterung — fertig. Manuel DL2MAN, der Schöpfer des (tr)uSDX, hat dafür sogar ein passendes 3D-Druck-Gehäuse entworfen.

(tr)uSDX QRP-Transceiver mit OE3FJS-Callsign im Display
Der (tr)uSDX von OE3FJS — QRP-Transceiver im 3D-Druck-Gehäuse von DL2MAN
(tr)uSDX mit 18650-Zellen in Halterung und PowerPole-Kabel
Einfache Stromversorgung: Drei 18650-Zellen in der Halterung reichen für den (tr)uSDX

Doch wie sieht es bei Geräten aus, die mehr Leistung benötigen — dem Icom IC-705 oder dem Xiegu X6100?

Die Lösung: Eremit LiFePO4-Akku

Eremit ist das Zauberwort meiner Wahl. Beim Franz in Graz bestellt (funkelektronik.at), einen Eremit-Akku mit 6 Ah — kompakt, leicht und genug Kapazität für einen ganzen Tag Portabelbetrieb.

Eremit LiFePO4-Akku versorgt Xiegu X6100 auf der Terrasse — Portabelbetrieb
Portabelbetrieb auf der Terrasse: Eremit LiFePO4-Akku versorgt den Xiegu X6100

Das Gehäuse: 3D-Druck mit USB-Lader

Doch das Original-Gehäuse des Eremit ist nicht so mein Fall, denn ich will auch USB mit am Start haben. Und da fand ich ein Teil auf Thingiverse.

Der Vorteil an diesem Gehäuse: Man kann eine USB-Einbaubuchse mit QC3.0 einbauen — und das kann jeder! Die passende Einbaubuchse gibt es bei Amazon. So kann ich Transceiver und Handy mit einem Teil laden oder den Raspi mit 7″-Display damit betreiben.

3D-gedrucktes Gehäuse von oben — Eremit-Akku eingelegt
Blick ins 3D-gedruckte Gehäuse: Der Eremit-Akku passt perfekt
USB QC3.0 Einbaubuchse zeigt 13,4 V Akkuspannung
USB-Einbaubuchse mit QC3.0 und Spannungsanzeige — 13,4 V, voller Akku

Was wird für den Bau benötigt?

  • Eremit LiFePO4-Akku (6 Ah, 12,8 V) — z. B. bei funkelektronik.at oder direkt bei eremit.de
  • 3D-gedrucktes Gehäuse von Thingiverse
  • USB-Einbaubuchse mit QC3.0 und Spannungsanzeige (Amazon)
  • 2x WAGO-Klemmen (Amazon)
  • Anderson PowerPole-Stecker für den Anschluss und die Verkabelung im Inneren (welchen Stecker man braucht, hängt vom bestellten Akku ab)
  • Ruthex-Gewindeeinsätze zum Einschmelzen
  • Passende Schrauben
Raspberry Pi mit 7-Zoll-Display und Mini-Tastatur am Stromsetup
Auch der Raspberry Pi mit 7″-Display läuft problemlos am Stromsetup
Fertiges Stromsetup-Gehäuse mit Anderson PowerPole und USB-Buchse
Das fertige Stromsetup: Anderson PowerPole links, USB-Buchse rechts — alles aus dem 3D-Drucker

Und somit habe ich mein perfektes Stromsetup gefunden. Kompakt, leicht, mit USB-Ausgang — und alles aus dem 3D-Drucker. So kann ich Transceiver und Handy mit einem Teil laden oder den Raspberry Pi mit 7″-Display damit betreiben. Portabelbetrieb ohne Kompromisse!

73 de OE3FJS


Transparenzhinweis

Dieser Gastbeitrag wurde von Josef, OE3FJS, verfasst und von der oeradio.at-Redaktion mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) redaktionell aufbereitet. Alle Fotos stammen von OE3FJS. Feedback und Anregungen gerne an [email protected].

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