Haunoldköpfl und Antelao: Zwei SOTA-Erstaktivierungen in den Dolomiten

Der Wetterbericht, der Schichtplan und der Baustellenplan lassen die lang geplanten SOTA-Erstaktivierungen „Haunoldköpfl I/AA-059“ und „Antelao I/VE-001“ endlich wahr werden. Ich kenne die Gipfeltouren ja, hatte aber vor 20 Jahren noch nicht mit SOTA begonnen.

Haunoldköpfl I/AA-059

Am Mittwoch, den 29.07.26, starte ich in Innerfeldtal beim Parkplatz am Ende der Mautstraße auf ca. 1.500 m Höhe. Zu Fuß ging es im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte, wo ich verzweifelt ohne Handyempfang den Einstieg ins Kohlbrenntal suchte.

Anstieg im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte
Im Morgengrauen Richtung Dreischusterhütte.

Es kostete etwas Zeit, bis ich bemerkte, dass ein großer Bagger den Einstieg, der auch nicht markiert ist, komplett umgegraben hatte. Endlich gefunden, ging die Schotterpartie los.

Baustelle mit Bagger am umgegrabenen Einstieg ins Kohlbrenntal
Der umgegrabene Einstieg ins Kohlbrenntal.

Im oberen Teil, wo man das Gipfelkreuz sieht, gibt es eine kurze Blockkletterei. Am Gipfel des Haunoldköpfls I/AA-059 angekommen, sagt der Rundumblick inkl. Drei Zinnenblick alles.

Gratblick mit den Drei Zinnen im Hintergrund
Rundumblick mit den Drei Zinnen.

Erstes QSO auf 2 m mit meiner YL OE8GSY, es war schön, ihre Stimme zu hören. Die Aktivierung war dank Stationen von ADL805, S5 und 9A bald erfolgt.

San Vito di Cadore und Rifugio Scotter Palatini

Nach dem Abstieg ging die Fahrt weiter nach San Vito di Cadore, wo noch der Aufstieg zur Rifugio Scotter Palatini (ca. 1560 m) erfolgte.

Rifugio Scotter Palatini mit Blumenwiese und Dolomitengipfel
Rifugio Scotter Palatini.

Bei typisch italienischem Abendessen genoss ich den Sonnenuntergang beim Monte Pelmo.

Italienisches Abendessen auf der Hüttenterrasse
Abendessen mit Blick zum Monte Pelmo.
Alpenglühen am Monte Pelmo
Monte Pelmo im Abendlicht.

Antelao I/VE-001 (3.264 m)

Am Donnerstag, dem 30.07.26, startete ich nach einem kurzen Frühstück beim Rifugio Scotter Palatini die zweite Erstaktivierung zum Antelao I/VE-001 (3.264 m). Beim Anstieg wurde ich Zeuge eines großen Felssturzes, der aber nicht die Route betroffen hat.

Der Felssturz beim Anstieg zum Antelao.
Widderchen-Schmetterling auf einer Bergblume
Am Wegesrand.

Nach weniger als drei Stunden und guten 1.600 Höhenmetern kam ich bei feinstem Bergwetter am Gipfel an. Nach der erfolgreichen Aktivierung gab es noch einen Gipfelbucheintrag, ein Geocache wurde gelegt und es gab viele nette Gipfelgespräche.

Am Gipfel des Antelao mit SOTA-Flagge
Am Gipfel des Antelao, I/VE-001 (3.264 m).
Gipfelpanorama am Antelao über die Dolomiten
Gipfelpanorama am Antelao.

Beim Abstieg habe ich noch zwei Bergsteigerinnen aus meiner Heimatgemeinde getroffen.

Begegnung mit zwei Bergsteigerinnen aus der Heimatgemeinde beim Abstieg
Zwei Bergsteigerinnen aus der Heimatgemeinde.

Rückblickend ist eine SOTA-Erstaktivierung immer ein Highlight, wenn die Planung passt und viele mithelfen, besonders meine YL OE8GSY.

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OE8DSQ


Bericht und Fotos: Harald, OE8DSQ.

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