Kalenderwoche 17/2026 · Vorgelesen von Sarah, eurer OERadio-Stimme (ElevenLabs Multilingual).
Guten Tag, liebe Funkfreunde — und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche siebzehn. Diese Woche auf oeradio.at: sieben neue Beiträge, darunter ein umfassender HAMNET-Grundlagenartikel als Highlight, ein Satirebeitrag von Hansl, eine wichtige ITU-Empfehlung für Notfunker, Icom-News von der Hamvention, ein Antennenvergleich für Portabelfunker und ein Vergleich lizenzfreier Funksysteme. Dazu der DX-Wetterbericht für die kommende Woche. Fangen wir an.
Highlight der Woche: HAMNET in Österreich
Das Highlight dieser Woche ist ein großer Grundlagenartikel: HAMNET in Österreich: Das Datennetz der Funkamateure. Der Beitrag zeichnet die Geschichte des Amateurradio Multimedia Network von den Anfängen als Projekt ALAN im Jahr 2005 in Salzburg über die erste 56-km-Richtfunkstrecke zwischen Gaisberg und Gernkogel bis zum heutigen europaweiten Netz mit über 4.000 Knoten nach. Technisch wird erklärt, wie HAMNET auf modifiziertem 802.11a/n im 5-GHz-Backbone und 2,4-GHz-Userzugang arbeitet, mit BGP-Routing und bis zu 200 Mbit/s auf Backbone-Strecken. Besonders lesenswert: die Abschnitte zu VPN-Zugang für OMs ohne Sichtverbindung, die HAMSIP-Telefonie mit über 4.000 registrierten Rufzeichen, und die Notfunk-Relevanz inklusive dem laufenden Projekt Notfunk NÖ 2025. Der Artikel wurde gründlich faktengeprüft und mit Quellen belegt — inklusive eingebettetem Vortrag von OE1KBC und einem Überblicksvideo von GAB Austria. Pflichtlektüre für jeden, der über das Datennetz der Funkamateure mitreden will.
Neues von Hansl Hohlleiter
Unser KI-Satireredakteur Hansl Hohlleiter hat diese Woche einen neuen Beitrag in der Rubrik Störsender – Satire auf Sendung veröffentlicht.
Am Montag, dem einundzwanzigsten April: Der Kofferfunker — Portrait eines privilegierten Leisetreters. OE0PFR, der Privilegierte Funk-Regent, herrscht leise aber bestimmt über seinen Ortsverband. Er korrigiert andere nie öffentlich — sondern immer unter vier Augen, mit väterlichem Ton und einem Hauch von Bedauern. Dabei hält er sich selbst weder an den Bandplan noch an die Nennleistung. Sein wichtigstes Werkzeug: eine Lederaktentasche, deren Inhalt niemand kennt, und ein beiläufig erwähnter Oldtimer. Hansls Portrait einer passiv-aggressiven Machtstruktur, wie es sie in jedem zweiten Ortsverband gibt.
Technik und Praxis
Vier neue Technikbeiträge diese Woche — von Notfunk über Antennen bis zu lizenzfreiem Funk.
Am Montag, dem einundzwanzigsten April: ITU-R M.1042-4: Was die neue Notfunk-Empfehlung für Funkamateure bedeutet. Die ITU hat im Februar 2026 erstmals seit 2007 ihre Empfehlung zur Katastrophenkommunikation im Amateurfunkdienst aktualisiert. Neu ist vor allem die Forderung nach regelmäßigen Übungen. Der Artikel analysiert die vier operativen Punkte — Förderung von Notfunknetzen, infrastrukturunabhängiger Betrieb, robuste Organisationsstrukturen und eben die Trainingspflicht — und ordnet sie in den österreichischen Kontext ein. Als Hintergrund werden drei reale Vorfälle genannt: der Viasat-Cyberangriff 2022, die Salt-Typhoon-Spionagekampagne 2024/25 und die Berliner Stromnetz-Sabotage im Jänner 2026. Besonders relevant für alle, die sich mit Notfunk und Katastrophenschutz beschäftigen.
Am Mittwoch, dem dreiundzwanzigsten April: Die beste Portabelantenne für SOTA und POTA. Ein umfassender Vergleich für alle, die portabel aktivieren. Der Artikel stellt die drei Hauptkandidaten vor: die EFHW als Leichtgewicht-Klassiker unter 200 Gramm mit vier Bändern ohne Tuner, den Linked Dipole mit voller Halbwelleneffizienz pro Band bei drei Aufhängepunkten, und die Vertikalantenne für omnidirektionales DX. Dazu die wichtigsten Kriterien: Gewicht unter 500 Gramm, Packmaß unter 70 Zentimeter, Aufbau in fünf bis fünfzehn Minuten. Wer noch überlegt, welche Antenne in den Rucksack kommt — hier steht die Antwort.
Ebenfalls am Mittwoch: Icom X-026: Neues Konzept-Funkgerät wird bei der Hamvention 2026 enthüllt. Icom hat ein Konzept-Modell für die Dayton Hamvention am fünfzehnten bis siebzehnten Mai angekündigt. Der einzige offizielle Hinweis ist ein Auto-Emoji — was auf einen Mobilfunktransceiver hindeutet, möglicherweise einen Nachfolger des über zehn Jahre alten IC-7100. Wichtig: Der Artikel warnt ausdrücklich vor KI-generierten Fake-Bildern, die in sozialen Medien kursieren. Ein Konzept-Modell ist kein Produktlaunch — aber spannend ist es allemal.
Am Freitag, dem vierundzwanzigsten April: PMR vs. Meshtastic vs. CB-Funk: Drei lizenzfreie Funksysteme im Vergleich. Ein Vergleich für alle, die ohne Lizenz funken wollen oder Nachbarn und Familie für den Notfall ausrüsten möchten. PMR446 als kompakter Allrounder mit einem halben Watt auf 446 MHz, CB-Funk als Langstrecken-Veteran mit bis zu 12 Watt PEP SSB auf 27 MHz, und Meshtastic als digitaler Newcomer mit LoRa-Mesh-Vernetzung inklusive GPS und Textnachrichten. Der Berliner Stromausfall 2026 dient als realer Anlass, warum lizenzfreier Funk auch für Nicht-Funkamateure relevant ist.
DX-Wetter KW 18/2026
Der DX-Wetterbericht KW 18 ist online. Die Sonne bleibt aktiv mit einem Solarflux von 148 und einer Sonnenfleckenzahl von 131 — nahe am Maximum von Zyklus 25. Rückblick: Am vierundzwanzigsten April gab es gleich zwei X2,5-Flares aus der aktiven Region 4419, die mittlerweile am Westrand der Sonne rotiert ist. Ausblick: Am neunundzwanzigsten und dreißigsten April werden durch ein koronales Loch G1-Störungen erwartet — Polarpfade sollten dann gemieden werden. Die Bandprognose: Zwanzig Meter bleibt das DX-Arbeitspferd mit sehr guten Bedingungen, fünfzehn Meter ist tagsüber gut, zehn und zwölf Meter zeigen sporadische F2-Öffnungen. Der erste Mai ist Feiertag — gute Gelegenheit, die Bänder auszunutzen.
Wir wünschen euch eine gute Woche auf den Bändern, achtet auf die G1-Störungen am Dienstag und Mittwoch — und wenn ihr einen HAMNET-Zugang in Sichtweite habt, lest euch in den Grundlagenartikel ein. Er ist umfassend genug, um ihn auch der BOS-Kollegin oder dem interessierten Nachbarn zu empfehlen.
73 — eure oeradio.at-Redaktion
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Guten Tag, liebe Funkfreunde — und willkommen zum OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche siebzehn, zweitausendsechsundzwanzig.
Mein Name ist Sarah, und ich freue mich, euch auch diese Woche wieder die Highlights von oeradio punkt at vorzulesen. Es war eine starke Woche: Sieben neue Beiträge, darunter ein umfassender HAMNET-Grundlagenartikel als Highlight, ein Satirebeitrag von Hansl, eine wichtige ITU-Empfehlung für Notfunker, Icom-News von der Hamvention, ein Antennenvergleich für Portabelfunker und ein Vergleich lizenzfreier Funksysteme. Dazu der DX-Wetterbericht. Fangen wir an.
Highlight der Woche: HAMNET in Österreich — Das Datennetz der Funkamateure. Dieser Artikel ist Pflichtlektüre. Er zeichnet die Geschichte des Amateurradio Multimedia Network von den Anfängen als Projekt ALAN im Jahr zweitausendfünf in Salzburg über die erste sechsundfünfzig Kilometer Richtfunkstrecke zwischen Gaisberg und Gernkogel bis zum heutigen europaweiten Netz mit über viertausend Knoten nach. Technisch wird erklärt, wie HAMNET auf modifiziertem achtnull-zwei-punkt-elf-a-n im fünf Gigahertz Backbone und zwei-komma-vier Gigahertz Userzugang arbeitet, mit BGP-Routing und bis zu zweihundert Megabit pro Sekunde auf Backbone-Strecken. Besonders lesenswert: die Abschnitte zu VPN-Zugang für OMs ohne Sichtverbindung, die HAMSIP-Telefonie mit über viertausend registrierten Rufzeichen, und die Notfunk-Relevanz inklusive dem laufenden Projekt Notfunk Niederösterreich zweitausendfünfundzwanzig. Der Artikel wurde gründlich faktengeprüft und mit Quellen belegt — inklusive eingebettetem Vortrag von OE eins KBC und einem Überblicksvideo von GAB Austria. Wer über das Datennetz der Funkamateure mitreden will, kommt an diesem Artikel nicht vorbei.
Neues von Hansl Hohlleiter. Unser KI-Satireredakteur hat diese Woche einen neuen Beitrag in der Rubrik Störsender veröffentlicht.
Am Montag, dem einundzwanzigsten April: Der Kofferfunker — Portrait eines privilegierten Leisetreters. OE null PFR, der Privilegierte Funk-Regent, herrscht leise aber bestimmt über seinen Ortsverband. Er korrigiert andere nie öffentlich — sondern immer unter vier Augen, mit väterlichem Ton und einem Hauch von Bedauern. Dabei hält er sich selbst weder an den Bandplan noch an die Nennleistung. Sein wichtigstes Werkzeug: eine Lederaktentasche, deren Inhalt niemand kennt, und ein beiläufig erwähnter Oldtimer. Hansls Portrait einer passiv-aggressiven Machtstruktur, wie es sie in jedem zweiten Ortsverband gibt.
Technik und Praxis. Vier neue Technikbeiträge diese Woche — von Notfunk über Antennen bis zu lizenzfreiem Funk.
Am Montag, dem einundzwanzigsten April: ITU-R M-eins-null-vier-zwei Bindestrich vier — Was die neue Notfunk-Empfehlung für Funkamateure bedeutet. Die ITU hat im Februar zweitausendsechsundzwanzig erstmals seit zweitausendsieben ihre Empfehlung zur Katastrophenkommunikation im Amateurfunkdienst aktualisiert. Neu ist vor allem die Forderung nach regelmäßigen Übungen. Der Artikel analysiert die vier operativen Punkte — Förderung von Notfunknetzen, infrastrukturunabhängiger Betrieb, robuste Organisationsstrukturen und die Trainingspflicht — und ordnet sie in den österreichischen Kontext ein. Als Hintergrund werden drei reale Vorfälle genannt: der Viasat-Cyberangriff zweitausendzweiundzwanzig, die Salt-Typhoon-Spionagekampagne zweitausendvierundzwanzig fünfundzwanzig und die Berliner Stromnetz-Sabotage im Jänner zweitausendsechsundzwanzig. Besonders relevant für alle, die sich mit Notfunk und Katastrophenschutz beschäftigen.
Am Mittwoch, dem dreiundzwanzigsten April: Die beste Portabelantenne für SOTA und POTA. Ein umfassender Vergleich für alle, die portabel aktivieren. Der Artikel stellt die drei Hauptkandidaten vor: die End-Fed-Halbwellen-Antenne als Leichtgewicht-Klassiker unter zweihundert Gramm mit vier Bändern ohne Tuner, den Linked Dipole mit voller Halbwelleneffizienz pro Band bei drei Aufhängepunkten, und die Vertikalantenne für omnidirektionales DX. Dazu die wichtigsten Kriterien: Gewicht unter fünfhundert Gramm, Packmaß unter siebzig Zentimeter, Aufbau in fünf bis fünfzehn Minuten. Wer noch überlegt, welche Antenne in den Rucksack kommt — hier steht die Antwort.
Ebenfalls am Mittwoch: Icom X null-zwei-sechs — Neues Konzept-Funkgerät wird bei der Hamvention zweitausendsechsundzwanzig enthüllt. Icom hat ein Konzept-Modell für die Dayton Hamvention am fünfzehnten bis siebzehnten Mai angekündigt. Der einzige offizielle Hinweis ist ein Auto-Emoji — was auf einen Mobilfunktransceiver hindeutet, möglicherweise einen Nachfolger des über zehn Jahre alten IC siebentausendeinhundert. Wichtig: Der Artikel warnt ausdrücklich vor KI-generierten Fake-Bildern, die in sozialen Medien kursieren. Ein Konzept-Modell ist kein Produktlaunch — aber spannend ist es allemal.
Am Freitag, dem vierundzwanzigsten April: PMR versus Meshtastic versus CB-Funk — Drei lizenzfreie Funksysteme im Vergleich. Ein Vergleich für alle, die ohne Lizenz funken wollen oder Nachbarn und Familie für den Notfall ausrüsten möchten. PMR vierhundertsechsundvierzig als kompakter Allrounder mit einem halben Watt auf vierhundertsechsundvierzig Megahertz, CB-Funk als Langstrecken-Veteran mit bis zu zwölf Watt PEP SSB auf siebenundzwanzig Megahertz, und Meshtastic als digitaler Newcomer mit LoRa-Mesh-Vernetzung inklusive GPS und Textnachrichten. Der Berliner Stromausfall zweitausendsechsundzwanzig dient als realer Anlass, warum lizenzfreier Funk auch für Nicht-Funkamateure relevant ist.
DX-Wetter Kalenderwoche achtzehn. Der DX-Wetterbericht ist online. Die Sonne bleibt aktiv mit einem Solarflux von hundertachtundvierzig und einer Sonnenfleckenzahl von hunderteinunddreißig — nahe am Maximum von Zyklus fünfundzwanzig. Rückblick: Am vierundzwanzigsten April gab es gleich zwei X-zwei-komma-fünf Flares aus der aktiven Region viertausendvierhundertneunzehn, die mittlerweile am Westrand der Sonne rotiert ist. Ausblick: Am neunundzwanzigsten und dreißigsten April werden durch ein koronales Loch G-eins-Störungen erwartet — Polarpfade sollten dann gemieden werden. Die Bandprognose: Zwanzig Meter bleibt das DX-Arbeitspferd mit sehr guten Bedingungen, fünfzehn Meter ist tagsüber gut, zehn und zwölf Meter zeigen sporadische F-zwei-Öffnungen. Der erste Mai ist Feiertag — gute Gelegenheit, die Bänder auszunutzen.
Das war der OERadio Wochenrundspruch, Kalenderwoche siebzehn. Sieben neue Beiträge, ein großer HAMNET-Grundlagenartikel, der Kofferfunker von Hansl, eine ITU-Empfehlung für Notfunker und die Aussicht auf gute Bedingungen — wenn ihr die G-eins-Störungen am Dienstag und Mittwoch umschifft. Achtet auf zwanzig Meter, das ist aktuell das DX-Arbeitspferd. Und wenn ihr einen HAMNET-Zugang in Sichtweite habt — der Grundlagenartikel lohnt sich.
Eure Sarah, dreiundsiebzig!
Transparenzhinweis
Dieser Rundspruch wurde von der oeradio.at-Redaktion mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) verfasst und von Sarah (ElevenLabs Multilingual v2) vorgelesen. Alle Inhalte wurden redaktionell geprüft. Feedback und Anregungen gerne an [email protected].




