Da mein QTH in einer Senke ist und umliegende Berge sind, ist eine Verbindung mit anderen Nodes nicht möglich. Und sind wir uns ehrlich: Ein Node direkt in das Internet zu hängen, ist ja schon fast WhatsApp mit einem Zusatzkastl. Ist wie DMR mit einem Hotspot. Klar hat es auch seine Berechtigung, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, aber ist das noch Amateurfunk, wenn die Funkdistanz 20 cm ist, und den Rest macht das Internet?

Mein Gedanke daher: Ich muss eine Node auf einen Berg bringen, denn somit habe ich Empfang zu anderen Nodes. Was bietet sich da besser an, als das Hocheck. Der erste 1000er südlich von Wien, mit Blick von Melk im Westen, über Wien bis Bratislava im Nordosten, dem Neusiedlersee im Osten und dem Wechsel und Schneeberg im Süden. Von diesem QTH hatte ich mit dem Anytone schon QSO auf der Direkten mit Linz und Bratislava; also perfekt.
Equipment. Aus meiner Ramschkiste fand ich sämtliche Teile für einen Versuch, und den Rest macht der Anycubic oder der Bambulab.

In den Links sind vergleichbare Teile, oder auch genau meine verbauten Teile.
Was brauche ich um autark zu sein:
Eine Stromquelle: In diesem Fall ein Solarpanel. Dieses hat die Firma weggeworfen.
Einen Stromspeicher: 3x 18650. Ich habe 3500 mAh genommen, aber da findet man sehr viele im Netz.
Zur Befestigung der Akkus: Batteriehalter aus Kunststoff.
Die Antenne: Ui, das sage ich nicht gerne, aber das war ganz einfach ein Fehlkauf. Tja, Man(n) sollte halt wissen, welche Anschlüsse auf den Geräten verbaut sind ;-).
Und das Gehäuse: Das habe ich vom großen A gekauft…
Und als Board habe ich den T-Beam von LilyGo genommen. Gekauft beim Chinesen. Damals hatte ich 4 Stk geordert, und es lag herum.
Der Vorteil von diesem Board ist, dass es bereits eine 18650-Halterung verbaut hat, eine Ladeelektronik inkludiert ist, und sehr einfach ein Kabel angelötet werden kann, für die Akkuerweiterung. Die Akkus wurden parallel an das Board gelötet.

Der Vorteil an diesem Gehäuse ist die umlaufende Dichtung, und die Lochplatte zum einfachen Befestigen der Teile.
Jetzt beginnt die Testphase von diesem Teil…. Zuerst bei mir am Home-QTH (Laufzeit der Akkus, wie sieht das Laden aus,…). Sollte das zufriedenstellend sein, dann geht es auf den Berg!
Es liegt das Equipment für eine 12-V-Variante mit 20-W-Panel, selbstgebauter Batterie mit BMS und Laderegler, und Gehäuse schon bereit. … Aber dann kommt Meshtastic auch rein :-).
Tja, Amateurfunk ist halt technisch experimentell, oder so haben wir das gelernt.
So und jetzt kommt ihr dran:
Meine Frage an euch: Wie lange ist das Teil autark?
Jetzt sind die Techniker, Nerds, Zocker, Hochrechner, Schätzer, Meteorologen, Sonnenexperten am Zug…
Die Akkus werden bis auf 100 % geladen, dann wird das Teil bei mir an den Zaun geschraubt….

Wie lange geht es? Was schätzt ihr?
Der Gewinner bekommt nicht nur Ruhm und Ehre auf der Wall of Fame, sondern ein von mir gespendetes Baofeng UV-K irgendwas Mini!!!!!
73 de OE3FJS





