ISS-Kontakt per Amateurfunk: So hörst du die Raumstation

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Wer hätte nicht gern einmal mit einem Astronauten gefunkt, der gerade mit 28.000 km/h um die Erde kreist? Die Internationale Raumstation ISS macht genau das möglich – und das Equipment dafür hast du wahrscheinlich schon in deiner Shack stehen. Seit über zwei Jahrzehnten ist die ISS nicht nur ein wissenschaftliches Labor im Orbit, sondern auch eine fliegende Amateurfunkstation mit den Rufzeichen NA1SS, OR4ISS und RS0ISS. Dank der Initiative ARISS (Amateur Radio on the International Space Station) können Funkamateure weltweit direkten Kontakt zur Besatzung aufnehmen – oder zumindest die Signale der Station empfangen und dekodieren.

Der Reiz liegt auf der Hand: Mit vergleichsweise einfacher Technik überwindest du die Grenze zwischen Erde und Weltraum. Egal ob du in Wien, Graz oder einem kleinen Dorf im Mühlviertel sitzt – wenn die ISS über Österreich hinwegfliegt, hast du für rund zehn Minuten die Chance, ihre Signale zu empfangen oder sogar gehört zu werden. Und das Beste: Für den Empfang brauchst du nicht einmal eine Lizenz, nur einen Scanner oder ein 2m-Handfunkgerät und eine simple Antenne.

In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du die ISS empfängst, welche Frequenzen relevant sind, wann die Station über Österreich fliegt, und wie du deine Chancen auf einen echten QSO mit einem Astronauten maximierst. Außerdem werfen wir einen Blick auf APRS-Digipeater im All, Schulkontakte und die technischen Hintergründe der Amateurfunkanlage an Bord.

Was ist ARISS und warum funkt die ISS überhaupt?

Die Amateur Radio on the International Space Station (ARISS) ist ein internationales Projekt, das von Amateurfunkverbänden aus den USA, Russland, Europa, Kanada und Japan getragen wird. Seit dem Jahr 2000 – kurz nach dem ersten dauerhaften Aufenthalt von Astronauten auf der ISS – gibt es funktionsfähige Amateurfunkstationen in verschiedenen Modulen der Station. Der Zweck ist vielfältig: Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit stehen im Vordergrund, aber auch die Crew nutzt die Geräte gelegentlich für persönliche QSOs in ihrer Freizeit.

Besonders spektakulär sind die Schulkontakte, bei denen Schülerinnen und Schüler live mit Astronauten sprechen können. Diese Kontakte werden von ARISS organisiert und Monate im Voraus geplant. Für österreichische Schulen gab es in der Vergangenheit bereits mehrere solcher Events, koordiniert über den ÖVSV und ARISS Europe. Die Begeisterung bei den Jugendlichen ist jedes Mal enorm – und nicht selten führt ein solcher Kontakt zu einem dauerhaften Interesse am Amateurfunk.

Doch auch außerhalb dieser organisierten Events können lizenzierte Funkamateure weltweit versuchen, die ISS zu erreichen. Ob das klappt, hängt allerdings stark vom aktuellen Zeitplan der Crew ab – und davon, ob gerade jemand Lust und Zeit hat, ans Mikrofon zu gehen.

Die wichtigsten Frequenzen der ISS

Die ISS arbeitet hauptsächlich im 2m-Band (VHF) und im 70cm-Band (UHF). Je nach Betriebsart und Modul sind unterschiedliche Frequenzen aktiv. Hier die wichtigsten Frequenzen, die du kennen solltest (Stand 2026):

Voice-Kontakte (FM)

  • Downlink: 145,800 MHz (2m) – hier sendet die ISS
  • Uplink: 144,490 MHz (2m) – hierhin sendest du deine Rufe

Diese Frequenzen werden für Sprechfunk-QSOs verwendet, sowohl bei Schulkontakten als auch bei spontanen Verbindungen mit der Crew. Der Betrieb erfolgt in FM (Frequenzmodulation), also die gleiche Modulationsart, die du auch auf irdischen Relais verwendest. Die ISS arbeitet hier im Simplexbetrieb mit Split-Frequenzen – du empfängst also auf einer anderen Frequenz, als du sendest.

APRS-Digipeater

  • Downlink: 145,825 MHz
  • Uplink: 145,825 MHz (gleiche Frequenz, Simplex)

Die ISS betreibt zeitweise einen APRS-Digipeater (Automatic Packet Reporting System), der Datenpakete von Bodenstationen empfängt und wieder ausstrahlt. Das ermöglicht es, Positionsdaten, Kurznachrichten und Telemetriedaten über die Station zu verbreiten. Dieser Modus ist besonders interessant, weil er vollautomatisch funktioniert und keine Crew-Beteiligung erfordert. Der Digipeater läuft nicht durchgehend, aber wenn er aktiv ist, kannst du dein eigenes APRS-Paket über die ISS routen lassen – ein besonderes Erfolgserlebnis!

Packet Radio und SSTV

Gelegentlich sendet die ISS auch Slow Scan Television (SSTV) auf 145,800 MHz. Diese Aussendungen sind meist zeitlich begrenzt und werden im Vorfeld auf der ARISS-Website angekündigt. Mit einem simplen 2m-Empfänger und einer SSTV-Decoder-App (z. B. Robot36 für Android oder MMSSTV für Windows) kannst du Bilder aus dem Weltraum empfangen – oft zeigen sie die Crew, Experimente oder Ansichten der Erde.

Eine aktuelle Übersicht der Frequenzen und Betriebsmodi findest du immer auf der offiziellen ARISS-Seite sowie in den Bulletins des ÖVSV.

Wann fliegt die ISS über Österreich?

Die ISS umkreist die Erde etwa alle 90 Minuten auf einer Bahn mit einer Inklination von rund 51,6 Grad. Das bedeutet, sie fliegt regelmäßig über Mitteleuropa hinweg – allerdings nicht bei jedem Orbit. Die genauen Überflugzeiten ändern sich täglich und hängen von deinem Standort ab.

Um herauszufinden, wann die ISS bei dir sichtbar (und funkbar) ist, gibt es mehrere nützliche Tools:

  • Heavens-Above (www.heavens-above.com) – kostenlose Webseite und App mit präzisen Vorhersagen für deinen Standort
  • ISS Detector (Android/iOS) – benutzerfreundliche App mit Push-Benachrichtigungen vor Überflügen
  • Gpredict (Linux/Windows/Mac) – Open-Source-Software für Satelliten-Tracking, ideal für ambitionierte Funker
  • AMSAT-Webseiten – Listen aktueller Keplerian Elements (TLE-Daten) für präzises Tracking

Für einen erfolgreichen Empfang sollte die ISS mindestens 10 Grad über dem Horizont stehen – besser sind 30 Grad oder mehr. Die maximale Elevation (höchster Punkt am Himmel) bestimmt, wie lange du die Station hören kannst: Bei einem Überflug mit 80 Grad Elevation hast du bis zu zehn Minuten Zeit, bei flachen Durchgängen nur wenige Minuten.

Wichtig: Die besten Chancen auf einen Voice-Kontakt hast du bei Überflügen über dicht besiedelten Gebieten während europäischer Abendstunden – dann ist die Crew oft wach und hat vielleicht Zeit fürs Funkgerät. Schulkontakte finden meist am Vormittag statt.

Ausrüstung: Was brauchst du zum ISS-Empfang?

Das Schöne am ISS-Funk ist, dass du mit minimaler Ausrüstung bereits loslegen kannst. Für den reinen Empfang (ohne Sendelizenz) reicht folgendes Setup:

Minimalkonfiguration für Empfang

  • Empfänger: Jedes 2m-fähige Handfunkgerät (z. B. Baofeng UV-5R ab ca. 25 EUR, besser: Yaesu FT-60 ca. 200 EUR) oder ein Breitbandscanner
  • Antenne: Die mitgelieferte Stummelantenne funktioniert bereits, besser ist eine 1/4-Lambda-Groundplane oder eine einfache Yagi-Antenne (3-5 Elemente, ab ca. 50 EUR)
  • Tracking-Software: Smartphone-App zur Vorhersage der Überflugzeiten

Mit diesem Setup kannst du Voice-Übertragungen mithören, SSTV-Bilder empfangen oder APRS-Pakete dekodieren. Der Empfang funktioniert oft sogar in der Wohnung – ideal ist jedoch eine freie Sicht zum Himmel ohne hohe Gebäude oder Berge in Richtung des Überflugs.

Empfohlenes Setup für QSO-Versuche

Wenn du selbst versuchen möchtest, die ISS zu erreichen (dafür brauchst du eine gültige Amateurfunklizenz!), solltest du etwas mehr investieren:

  • Transceiver: Ein modernes 2m-Handfunkgerät mit 5 Watt Sendeleistung (z. B. Yaesu FT-70D ca. 180 EUR, Icom ID-52 ca. 400 EUR) oder ein Mobilgerät mit 50 Watt (z. B. Yaesu FTM-300D ca. 450 EUR)
  • Antenne: Eine gerichtete Antenne macht den Unterschied – eine 7-Element-Yagi für 2m (ca. 80-120 EUR) oder eine Kreuzyagi (zirkulare Polarisation) erhöht die Erfolgschancen deutlich
  • Antennenrotator: Optional, aber hilfreich – um die Antenne während des Überflugs nachzuführen (einfache Modelle ab ca. 150 EUR, z. B. Yaesu G-5500)
  • Doppler-Kompensation: Moderne Transceiver (z. B. Kenwood TM-D710 oder Icom IC-9700) können die Dopplerverschiebung automatisch ausgleichen

Die Doppler-Verschiebung ist bei der ISS durchaus spürbar: Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verschiebt sich die Empfangsfrequenz während des Überflugs um mehrere kHz. Beim Annähern ist die Frequenz höher, beim Entfernen niedriger. Viele moderne Funkgeräte können das automatisch korrigieren, ansonsten musst du manuell nachstimmen – ein gutes Training fürs Gehör!

Schritt für Schritt: So empfängst du die ISS

Kommen wir zur Praxis. Hier eine einfache Anleitung für deinen ersten ISS-Empfang:

  1. Überflugzeit ermitteln: Nutze eine der genannten Apps oder Webseiten, um herauszufinden, wann die ISS das nächste Mal mit guter Elevation über deinen Standort fliegt. Notiere dir Beginn, maximale Elevation und Ende des Überflugs.
  2. Frequenz einstellen: Programmiere 145,800 MHz in dein Funkgerät ein (FM-Modus, keine CTCSS-Töne). Stelle die Squelch so ein, dass sie bei schwachen Signalen öffnet.
  3. Position beziehen: Gehe nach draußen oder an ein Fenster mit freier Sicht in die Himmelsrichtung des Überflugs. Halte deine Antenne möglichst senkrecht (Vertikalpolarisation).
  4. Hören: Etwa eine Minute vor dem vorhergesagten Beginn solltest du bereits empfangsbereit sein. Oft hörst du zuerst ein leises Rauschen, dann wird das Signal stärker. Bei Voice-Kontakten hörst du möglicherweise andere Stationen, die die ISS rufen, oder – mit etwas Glück – die Antwort eines Astronauten.
  5. Frequenz anpassen: Durch die Dopplerverschiebung kann es nötig sein, die Frequenz während des Überflugs leicht zu verstellen (meist ±3 kHz).

Beim ersten Mal wirst du wahrscheinlich vor allem das charakteristische Rauschen und Knattern hören, das durch die sich ständig ändernde Signalstärke entsteht. Vielleicht hörst du auch andere Stationen, die versuchen, die ISS zu erreichen. Ein echter QSO mit der Crew ist selten – aber möglich!

APRS über die ISS: Digitaler Funk im Weltraum

Eine besonders faszinierende Möglichkeit bietet der APRS-Digipeater der ISS. APRS (Automatic Packet Reporting System) ist ein digitales Protokoll, das im Amateurfunk weit verbreitet ist – vor allem zur Übertragung von GPS-Positionsdaten, Wetterdaten und Kurznachrichten.

Die ISS empfängt APRS-Pakete auf 145,825 MHz und sendet sie auf derselben Frequenz wieder aus. Das Rufzeichen des Digipeaters lautet ARISS. Da die Station sehr schnell fliegt und große Gebiete überstreicht, können deine Pakete von Stationen hunderte Kilometer entfernt empfangen werden – ein echter Weitverkehr im 2m-Band!

So funktioniert APRS über die ISS

  1. Hardware: Du benötigst ein APRS-fähiges Gerät (z. B. Kenwood TM-D710, Yaesu FTM-400, oder einen selbstgebauten Tracker mit TinyTrak oder einem Arduino-basierten System) oder einen Computer mit Soundkarten-Interface und Software wie Dire Wolf oder UI-View.
  2. Konfiguration: Stelle die Frequenz auf 145,825 MHz ein und konfiguriere den Digipeater-Pfad auf ARISS oder RS0ISS. Sende dein Positionspaket kurz bevor die ISS über dir ist – die Station empfängt es und sendet es wieder aus.
  3. Timing: Da die ISS nur wenige Minuten über dir ist, hast du nur ein schmales Zeitfenster. Sende dein Paket etwa alle 2 Minuten, aber nicht öfter (um den Digipeater nicht zu überlasten).
  4. Verifizierung: Auf aprs.fi oder anderen APRS-Tracking-Seiten kannst du nachsehen, ob dein Paket via ISS empfangen wurde – ein großartiger Moment, wenn dein Rufzeichen plötzlich mit dem Kommentar „via ARISS“ auf der Karte erscheint!

Der APRS-Betrieb über die ISS erfordert etwas Übung, ist aber sehr lohnend. Manche österreichischen OMs haben bereits hunderte erfolgreiche Pakete über die Station gesendet und sammeln diese Erfolge wie QSL-Karten.

QSO mit der Crew: Realistisch oder Wunschtraum?

Die ehrliche Antwort: Ein spontanes QSO mit einem Astronauten ist selten, aber nicht unmöglich. Die Crew hat einen extrem vollen Zeitplan mit wissenschaftlichen Experimenten, Wartungsarbeiten und Pressekonferenzen. Amateurfunk ist für sie ein Hobby, das sie in ihrer knappen Freizeit betreiben – und nicht alle Astronauten sind überhaupt lizenzierte Funkamateure.

Dennoch gibt es immer wieder Phasen, in denen einzelne Crew-Mitglieder aktiv sind. In den letzten Jahren waren beispielsweise die Kosmonauten Sergei Ryazansky (callsign R4SKY) und die Astronautin Shannon Walker (KD5DXB) sehr aktiv. Wenn jemand an der Station sitzt und CQ ruft, kann es schnell zu einem Pile-Up kommen – dutzende Stationen rufen gleichzeitig, und nur die stärksten Signale kommen durch.

Tipps für ein erfolgreiches QSO

  • Timing: Achte auf Ankündigungen in ARISS-Mailinglisten oder auf www.ariss.org. Manchmal gibt es Hinweise, wann ein Crew-Mitglied aktiv sein wird.
  • Kurz und prägnant: Wenn du die Chance hast, rufe mit deinem Rufzeichen und Standort: „NA1SS this is OE3XYZ in Vienna, over.“ Halte das QSO kurz – viele andere warten ebenfalls.
  • Gute Antenne: Mit einem Handfunkgerät und einer Stummelantenne wirst du kaum durchkommen. Eine Yagi-Antenne mit mindestens 5 Elementen ist fast Pflicht.
  • Uplink-Power: 50 Watt sind deutlich besser als 5 Watt. Viele erfolgreiche QSOs wurden mit Mobilgeräten und Richtantennen gemacht.
  • Frequenz korrekt: Uplink 144,490 MHz, Downlink 145,800 MHz – stelle beide Frequenzen in dein Funkgerät ein (Cross-Band-Betrieb).

Manche OMs haben jahrelang versucht und schließlich ihr persönliches Highlight erlebt: ein 30-Sekunden-QSO mit der ISS. Auch wenn es nicht klappt, ist allein der Versuch spannend – und du wirst nebenbei viele andere Stationen hören und deine Fähigkeiten im VHF-Satellitenfunk verbessern.

Schulkontakte und öffentliche Events

Eine großartige Möglichkeit, die ISS live zu erleben, sind die ARISS-Schulkontakte. Dabei spricht ein Astronaut per Funk mit Schülerinnen und Schülern, die vorab ausgewählte Fragen stellen dürfen. Diese Events sind öffentlich und werden oft live gestreamt – du kannst also mithören, auch wenn du nicht vor Ort bist.

In Österreich wurden bereits mehrere solcher Schulkontakte durchgeführt, organisiert vom ÖVSV in Zusammenarbeit mit ARISS Europe. Schulen können sich für solche Events bewerben – die Auswahl ist hart umkämpft, da weltweit hunderte Schulen Interesse haben, aber nur wenige Termine verfügbar sind.

Wenn in deiner Nähe ein Schulkontakt stattfindet, lohnt es sich, vorbeizuschauen oder zumindest auf der angegebenen Frequenz mitzuhören. Die Begeisterung der Kinder ist ansteckend, und die Antworten der Astronauten sind oft spannend und humorvoll.

Technische Details: Die Funkanlage der ISS

Die Amateurfunkausrüstung an Bord der ISS hat sich über die Jahre entwickelt. Aktuell (Stand 2026) gibt es mehrere Stationen in verschiedenen Modulen:

  • Columbus-Modul (ESA): Hier befindet sich die Hauptstation mit Ericsson-Handfunkgeräten, später durch modernere Kenwood-Geräte ergänzt. Diese Station wird vorwiegend für Schulkontakte genutzt.
  • Zvezda-Modul (Russland): Die russische Sektion hat eigene Funkgeräte, oft Kenwood-Mobilgeräte (z. B. TM-D710 oder TM-V71) mit externen Antennen.
  • Packet-Radio-Station: Ein dediziertes System für APRS und Packet-Radio, bestehend aus einem Ericsson-Handfunkgerät und einem Packet-Controller.

Die Antennen sind außen an der Station montiert und müssen extremen Bedingungen standhalten: Temperaturen von -150 bis +150 Grad Celsius, Mikrometeoriten und intensive UV-Strahlung. Trotzdem funktionieren die Anlagen seit Jahren zuverlässig.

Die Sendeleistung liegt bei etwa 10-25 Watt – nicht besonders viel, aber durch die Höhe der Station (ca. 400 km) und die freie Sichtlinie sind die Signale am Boden stark genug für guten Empfang.

SSTV-Events: Bilder aus dem Weltraum

Ein besonderes Highlight sind die SSTV-Übertragungen der ISS. Mehrmals im Jahr – oft zu besonderen Anlässen wie dem Jahrestag der ersten bemannten Raumfahrt oder zu Jubiläen der ISS selbst – sendet die Station Bilder im Slow-Scan-Television-Format auf 145,800 MHz.

SSTV ist eine analoge Bildübertragungstechnik, bei der ein Standbild in etwa 2-3 Minuten übertragen wird. Du hörst dabei charakteristische Töne und Pfeifgeräusche – das sind die kodierten Bildinformationen. Mit einer entsprechenden Software kannst du diese Töne dekodieren und das Bild auf deinem Bildschirm sehen.

So empfängst du SSTV von der ISS

  1. Software installieren: Lade dir eine SSTV-Decoder-App herunter. Für Android eignet sich Robot36, für Windows ist MMSSTV sehr beliebt, Mac-User nutzen MultiScan.
  2. Überflugzeit abwarten: SSTV-Events dauern meist mehrere Tage, und die ISS sendet kontinuierlich in einer Schleife. Finde einen guten Überflug während des Event-Zeitraums.
  3. Audio ins Gerät leiten: Halte dein Smartphone ans Funkgerät oder verbinde den Audioausgang des Transceivers mit der Soundkarte deines Computers.
  4. Empfang starten: Sobald du die SSTV-Töne hörst, startet die Software automatisch mit dem Dekodieren. Nach etwa 2

    Transparenzhinweis

    Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI (Claude, Anthropic) recherchiert und verfasst. Die Redaktion hat alle Inhalte überprüft und redaktionell bearbeitet. Trotz sorgfältiger Prüfung können vereinzelt Ungenauigkeiten enthalten sein — wir freuen uns über Hinweise und Korrekturen per E-Mail an [email protected].

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